Art. 3 Abs. 1 GG fordert die Gleichbehandlung nur innerhalb des Bereichs eigener Rechtssetzungsgewalt1. Daher begründet eine abweichende Regelung der Steuererhebung und -bemessung im Zuständigkeitsbereich eines anderen Normgebers grundsätzlich keine Verletzung der steuerlichen Belastungsgleichheit.
Bundesverwaltungsgericht, Beschluss vom 24. Februar 2012 – 9 B 80.11
- vgl. BVerfG, Kammerbeschluss vom 29.12.2004 – 1 BvR 113/03, NVwZ-RR 2005, 297 m.w.N.; BVerwG, Urteil vom 20.04.1990 – 7 C 34.89, Buchholz 421 Kultur- und Schulwesen Nr. 103 S. 25[↩]











