Ziga­ret­ten­sticks

Das heu­te vom Euro­päi­schen Gerichts­hof ver­kün­de­te Urteil dürf­te das „Aus” für die Ziga­ret­ten-„Sticks” sein, denn die­se Sticks müs­sen nun genau­so ver­steu­ert wer­den wie nor­ma­le Ziga­ret­ten.

Ziga­ret­ten­sticks

Die Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land hat durch die Anwen­dung des Steu­er­sat­zes für Fein­schnitt­ta­bak für selbst gedreh­te Ziga­ret­ten auf Tabak­strän­ge, die unter dem Namen „West Sin­gle Packs“ ver­kauft wer­den, gegen ihre Ver­pflich­tun­gen aus Arti­kel 4 Absatz 1 Buch­sta­be b der Richt­li­nie 95/​59/​EG des Rates vom 27. Novem­ber 1995 über die ande­ren Ver­brauch­steu­ern auf Tabak­wa­ren als die Umsatz­steu­er und aus Arti­kel 2 Absatz 1 der Richt­li­nie 92/​79/​EWG des Rates vom 19. Okto­ber 1992 zur Annä­he­rung der Ver­brauch­steu­ern auf Ziga­ret­ten ver­sto­ßen.

Bleibt zum Steu­er­spa­ren nur noch Sel­ber­dre­hen (Fein­schnitt ist nach wie vor güns­ti­ger besteu­ert) oder noch bes­ser: auf­hö­ren mit dem Rau­chen.

Gerichts­hof der Euro­päi­schen Gemein­schaf­ten, Urteil vom 10. Novem­ber 2005 – C‑197/​04