Zweit­woh­nungs­steu­er in Cux­ha­ven

Eine Zweit­woh­nung unter­liegt dann der Zweit­woh­nungs­steu­er als Auf­wands­steu­er für das gesam­te Steu­er­jahr, wenn für mehr als zwei Mona­te die Eigen­nut­zung recht­lich nicht aus­ge­schlos­sen und somit auch tat­säch­lich mög­lich bleibt. Bleibt der Zweit­woh­nungs­in­ha­ber bei der Ver­mie­tung über ein Inter­net-Por­tal selbst Ver­mie­ter, steht das dem Anschluss der Eigen­nut­zungs­mög­lich­keit (bis auf einen zu ver­nach­läs­si­gen­den Zeit­raum durch einen gewerb­li­chen Zwi­schen­ver­mie­ter nicht gleich, so dass kei­ne (nicht steu­er­pflich­ti­ge) rei­ne Kapi­tal­an­la­ge, son­dern eine Misch­nut­zung vor­liegt.

Zweit­woh­nungs­steu­er in Cux­ha­ven

Ver­wal­tungs­ge­richt Sta­de, Urteil vom 12. Mai 2009 – 3 A 665/​07

Zweit­woh­nungs­steu­er­sat­zung der Stadt Cux­ha­ven vom 13.10.2998 (Amts­blatt Land­kreis Cux­ha­ven 1998, S. 306) i.d.F. der 4. Ände­rung vom 31.05.2001 (Amts­blatt Land­kreis Cux­ha­ven 2001, S. 212).

  1. vgl. hier­zu BGH, Urteil vom 21.02.2017 – 1 StR 296/​16, BGHSt 62, 144, 147 f. Rn. 49 ff. mwN