Ver­mö­gens­über­ga­be gegen Ver­sor­gungs­leis­tun­gen – und die Bei­la­dung im finanz­ge­richt­li­chen Ver­fah­ren

Die Abzieh­bar­keit der Ver­sor­gungs­leis­tun­gen kor­re­spon­diert ledig­lich mate­ri­ell-recht­lich mit der Steu­er­bar­keit der pri­va­ten Ver­sor­gungs­ren­te. Der Begüns­tig­te ist des­halb zum Kla­ge­ver­fah­ren des Ver­pflich­te­ten nicht not­wen­dig bei­zu­la­den.

Ver­mö­gens­über­ga­be gegen Ver­sor­gungs­leis­tun­gen – und die Bei­la­dung im finanz­ge­richt­li­chen Ver­fah­ren

Ein Fall der not­wen­di­gen Bei­la­dung (§ 123 Abs. 1 Satz 2 FGO i.V.m. § 60 Abs. 3 Satz 1 FGO) liegt nicht vor. Zwar kor­re­spon­diert die Abzieh­bar­keit der Ver­sor­gungs­leis­tun­gen mate­ri­ell-recht­lich mit der Steu­er­bar­keit der pri­va­ten Ver­sor­gungs­ren­te 1. Eine Ent­schei­dung im Streit­fall gestal­tet, bestä­tigt, ver­än­dert jedoch nicht not­wen­di­ger­wei­se und unmit­tel­bar Rech­te der Begüns­tig­ten oder bringt sol­che zum Erlö­schen.

Bun­des­fi­nanz­hof, Urteil vom 25. Febru­ar 2014 – X R 34/​11

  1. BFH, Beschluss vom 05.07.1990 – GrS 4 – 6/​89, BFHE 161, 317, BSt­Bl II 1990, 847[]