Ver­zin­sung von Steu­er­nach­for­de­run­gen

Ergibt sich bei einer spä­te­ren Ände­rung der Steu­er­fest­set­zung ein Nach­zah­lungs­be­trag, fragt es sich, wie die­ser zu ver­zin­sen ist. Der Bun­des­fi­nanz­hof hat dies in einem Urteil nun dahin beant­wor­tet, dass immer dann, wenn bei der erst­ma­li­gen Steu­er­fest­set­zung noch kei­ne Erstat­tungs- oder Nach­zah­lungs­zin­sen fest­ge­setzt wur­den, weil die Frist für den Zins­be­ginn noch nicht abge­lau­fen war, bei der Ände­rung der Steu­er­fest­set­zung die Zin­sen nur auf der Grund­la­ge des sich aus der Ände­rung erge­ben­den Nach­zah­lungs- oder Erstat­tungs­be­tra­ges zu berech­nen ist.

Ver­zin­sung von Steu­er­nach­for­de­run­gen

BFH, Urteil vom 18.05.2005 – VIII R 100/​02