Das Inventar des Pflegeheims - und seine Überlassung als Nebenleistung

Das Inven­tar des Pfle­ge­heims – und sei­ne Über­las­sung als Neben­leis­tung

Die Steu­er­frei­heit nach § 4 Nr. 12 Buchst. a UStG umfasst die Ver­mie­tung möblier­ter Räu­me oder Gebäu­de, wenn es sich um eine auf Dau­er ange­leg­te und nicht um eine kurz­fris­ti­ge Über­las­sung han­delt. Leis­tun­gen, die für die Nut­zung einer gemie­te­ten Immo­bi­lie nütz­lich oder sogar not­wen­dig sind, kön­nen im Ein­zel­fall ent­we­der Neben­leis­tun­gen dar­stel­len oder

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Online-Ausleihe von E-Books - und die Umsatzsteuer

Online-Aus­lei­he von E‑Books – und die Umsatz­steu­er

Umsät­ze mit digi­ta­len oder elek­tro­ni­schen Sprach­wer­ken (wie z.B. E‑Books) unter­lie­gen nach einer aktu­el­len Ent­schei­dung des bun­des­fi­nanz­hofs bei der Umsatz­steu­er nicht dem ermä­ßig­ten Steu­er­satz. Die Steu­er­satz­er­mä­ßi­gung gilt nur für Bücher auf phy­si­schen Trä­gern. Han­delt es sich dem­ge­gen­über um eine „elek­tro­nisch erbrach­te Dienst­leis­tung”, ist der Regel­steu­er­satz anzu­wen­den. Der vom Bun­des­fi­nanz­hof ent­schie­de­ne Streit­fall

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Verlängerung der gesetzlichen Gewährleistungsfrist - als umsatzsteuerlich einheitliche Leistung

Ver­län­ge­rung der gesetz­li­chen Gewähr­leis­tungs­frist – als umsatz­steu­er­lich ein­heit­li­che Leis­tung

Bei der Ver­län­ge­rung der gesetz­li­chen Gewähr­leis­tungs­frist han­delt es sich umsatz­steu­er­lich um eine ein­heit­li­che Leis­tung. Die Lie­fe­rung der Gerä­te und die Gewähr­leis­tungs­über­nah­me bil­den eine ein­zi­ge untrenn­ba­re wirt­schaft­li­che Leis­tung. Bei einem Umsatz, der ein Leis­tungs­bün­del dar­stellt, ist in der Regel davon aus­zu­ge­hen, dass jede Leis­tung als eine selb­stän­di­ge Leis­tung anzu­se­hen ist. Eine

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Verspätungszuschlag bei fehlender Erklärungsabgabe durch Datenfernübertragung

Ver­spä­tungs­zu­schlag bei feh­len­der Erklä­rungs­ab­ga­be durch Daten­fern­über­tra­gung

Nach § 152 Abs. 1 Satz 1 AO kann gegen den­je­ni­gen, der sei­ner Ver­pflich­tung zur Abga­be einer Steu­er­erklä­rung nicht oder nicht frist­ge­mäß nach­kommt, ein Ver­spä­tungs­zu­schlag fest­ge­setzt wer­den. Der Unter­neh­mer hat nach § 18 Abs. 1 Satz 1 UStG bis zum zehn­ten Tag nach Ablauf jedes Vor­anmel­dungs­zeit­raums eine Vor­anmel­dung nach amt­lich vor­ge­schrie­be­nem Daten­satz durch Daten­fern­über­tra­gung

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Unberechtigter Steuerausweis - und die Gefährdung des Steueraufkommens

Unbe­rech­tig­ter Steu­er­aus­weis – und die Gefähr­dung des Steu­er­auf­kom­mens

Wer in einer Rech­nung einen Steu­er­be­trag geson­dert aus­weist, obwohl er zum geson­der­ten Aus­weis der Steu­er nicht berech­tigt ist (unbe­rech­tig­ter Steu­er­aus­weis), schul­det gemäß § 14c Abs. 2 Satz 1 UStG den aus­ge­wie­se­nen Betrag. Das Glei­che gilt, wenn jemand wie ein leis­ten­der Unter­neh­mer abrech­net und einen Steu­er­be­trag geson­dert aus­weist, obwohl er nicht Unter­neh­mer ist

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Vorsteuerabzug - und die Scheinrechnungen

Vor­steu­er­ab­zug – und die Schein­rech­nun­gen

Nach § 15 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 Satz 1 UStG kann der Unter­neh­mer die gesetz­lich geschul­de­te Steu­er für Lie­fe­run­gen und sons­ti­ge Leis­tun­gen, die von einem ande­ren Unter­neh­mer für sein Unter­neh­men aus­ge­führt wor­den sind, als Vor­steu­er abzie­hen. Die Aus­übung des Vor­steu­er­ab­zugs setzt vor­aus, dass der Unter­neh­mer eine nach den §§ 14, 14a UStG

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