Gerin­ge text­li­che Abwei­chun­gen der Wider­rufs­be­leh­rung von der Mus­ter­be­leh­rung

Gerin­ge text­li­che Abwei­chun­gen der Wider­rufs­be­leh­rung von der Mus­ter­be­leh­rung las­sen die Schutz­wir­kung des § 14 Abs.1 BGB-InfoV jeden­falls dann ent­fal­len, wenn die erteil­te Beleh­rung auf­grund der vor­ge­nom­me­nen Ände­run­gen nicht in glei­chem Maße deut­lich ist wie die Mus­ter­be­leh­rung. Ent­schei­det sich der Ver­wen­der dafür, eine Beleh­rung zu den Wider­rufs­fol­gen zu ertei­len, obwohl ihm

Lesen

Wider­rufs­be­leh­rung bei Ver­brau­cher­kre­dit­ver­trä­gen:

Eine Wider­rufs­be­leh­rung bei Ver­brau­cher­kre­dit­ver­trä­gen mit einem Fuß­no­ten­zei­chen in der Über­schrift der Beleh­rung mit dazu­ge­hö­ri­gem Fuß­no­ten­text: "Bit­te Frist im Ein­zel­fall prü­fen" ist unwirk­sam. Die in der Wider­rufs­be­leh­rung ver­wen­de­te For­mu­lie­rung, die Frist begin­ne "frü­hes­tens mit Erhalt die­ser Beleh­rung", ist nach der gefes­tig­ten Recht­spre­chung des BGH unzu­rei­chend und genügt nicht dem in §

Lesen

Der Bei­tritt als stil­ler Gesell­schaf­ter – und die Wider­rufs­be­leh­rung

Die Vor­schrift des § 312 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 BGB aF fin­det auf Ver­trä­ge über den Bei­tritt zu einer Gesell­schaft, die der Kapi­tal­an­la­ge die­nen soll, nach der vom Gerichts­hof der Euro­päi­schen Uni­on bestä­tig­ten stän­di­gen Recht­spre­chung des Bun­des­ge­richts­hofs Anwen­dung . Ein wirk­sa­mer Wider­ruf nach dem Voll­zug des Bei­tritts führt gemäß der stän­di­gen

Lesen

Wider­rufs­be­leh­run­gen – und die Abwei­chung vom Mus­ter der BGB-InfoV aF

Es ist hin­läng­lich geklärt, dass die Schutz­wir­kung des § 14 Abs. 1 und 3 BGB-InfoV aF nur dann greift, wenn der Unter­neh­mer ein For­mu­lar ver­wen­det hat, das dem Mus­ter sowohl inhalt­lich als auch in der äuße­ren Gestal­tung voll­stän­dig ent­spricht, nicht aber, wenn der Unter­neh­mer den Text der Mus­ter­be­leh­rung einer eige­nen inhalt­li­chen Bear­bei­tung

Lesen

Bezah­lung direkt bei Flug­bu­chung

Eine Klau­sel in All­ge­mei­nen Geschäfts­be­din­gun­gen, die die Bezah­lung des Flug­prei­ses in vol­ler Höhe bei Buchung durch den Kun­den vor­gibt, ist unwirk­sam, wenn zu die­sem Zeit­punkt die von dem Klau­sel­ver­wen­der bei Ver­trags­schluss zu leis­ten­den Auf­wen­dun­gen unter Berück­sich­ti­gung ihrer Gewinn­mar­ge nicht der gefor­der­ten Anzah­lungs­quo­te ent­spricht. Daher ist eine Klau­sel in All­ge­mei­nen Geschäfts-

Lesen

Wider­rufs­be­leh­rung – und die Abwei­chung von den Vor­ga­ben der BGB-InfoV

Die Gesetz­lich­keits­fik­ti­on nach § 14 Abs. 1, 3 BGB-InfoV greift nur, wenn das ver­wand­te For­mu­lar dem Mus­ter der Anla­ge 2 zur BGB-InfoV sowohl inhalt­lich als auch in der äuße­ren Gestal­tung voll­stän­dig ent­spricht. U. a. das Weg­las­sen von Über­schrif­ten oder der vor­ge­se­he­nen Schluss­zei­le steht der Gesetz­lich­keits­fik­ti­on ent­ge­gen . Im hier vom Ober­lan­des­ge­richt Cel­le

Lesen

Flug­zei­ten­an­ga­be in der Rei­se­be­stä­ti­gung

§ 6 Abs. 2 Nr. 2 BGB-InfoV schreibt nicht vor, in wel­cher Form und mit wel­cher Genau­ig­keit im Rei­se­ver­trag die Zeit der Abrei­se und die Zeit der Rück­kehr fest­zu­le­gen sind. Die Vor­schrift bestimmt ledig­lich, dass der Rei­sen­de dar­über zu infor­mie­ren ist, was sich hin­sicht­lich der Abrei­se­zeit und der Zeit der Rück­kehr aus dem

Lesen

Die nicht im Ver­trag ange­ge­be­nen Tele­fon­prei­se

Ent­hält der von den Ver­trags­par­tei­en unter­zeich­ne­te Tele­kom­mu­ni­ka­ti­ons­ver­trag kei­ne Anga­be zu den Prei­sen der ver­ein­bar­ten Tele­kom­mu­ni­ka­ti­ons­leis­tun­gen, so ist wegen Ver­sto­ßes gegen § 43a Abs. 1 Nr. 5 TKG mit einem Ver­brau­cher kei­ne wirk­sa­me Preis­ver­ein­ba­rung geschlos­sen wor­den. § 43 a Abs. 1 Zif­fer 5 Tele­kom­mu­ni­ka­ti­ons­ge­setz in der vom 24.02.2007 bis 09.05.2012 gül­ti­gen Fas­sung war die Tele­fon­pro­vi­de­rin

Lesen

Die wider­ru­fe­ne Ver­gü­tungs­ver­ein­ba­rung – und der Wert­er­satz­an­spruch des Ver­si­che­rungs­ver­tre­ters

Mit dem wirk­sa­men Zustan­de­kom­men des ver­mit­tel­ten Ver­si­che­rungs­ver­trags als Vor­aus­set­zung für den Wert­er­satz­an­spruch des Ver­si­che­rungs­ver­tre­ters, wenn der Kun­de die mit ihm geschlos­se­ne Ver­gü­tungs­ver­ein­ba­rung wider­ru­fen hat , hat­te sich aktu­ell der Bun­des­ge­richts­hof zu befas­sen: Wie der Bun­des­ge­richts­hof inzwi­schen mehr­fach aus­ge­spro­chen hat , kann ein Ver­si­che­rungs­ver­tre­ter eben­so wie ein Ver­si­che­rungs­mak­ler mit sei­nem Kun­den

Lesen

Rei­se­be­stä­ti­gung – vor­aus­sicht­li­che Abflug- und Lan­de­zei­ten

Ein Rei­se­ver­an­stal­ter darf, wie jetzt der Bun­des­ge­richts­hof klar stell­te, in einer Rei­se­be­stä­ti­gung davon abse­hen, genaue Uhr­zei­ten für Hin- und Rück­flug anzu­ge­ben. Dem lag eine Kla­ge des Bun­des­ver­band der Ver­brau­cher­zen­tra­len und Ver­brau­cher­ver­bän­de zugrun­de, der von der beklag­ten Rei­se­ver­an­stal­te­rin ver­langt, es zu unter­las­sen, an Ver­brau­cher Bestä­ti­gun­gen über den Abschluss eines Rei­se­ver­trags zu

Lesen

Die Lebens­ver­si­che­rung als Net­to­po­li­ce – und die Pro­vi­si­ons­ver­ein­ba­rung mit dem Ver­si­che­rungs­ver­tre­ter

Ein Ver­si­che­rungs­ver­tre­ter kann mit sei­nem Kun­den ver­ein­ba­ren, dass für die Ver­mitt­lung eines Lebens­ver­si­che­rungs­ver­trags mit Net­to­po­li­ce (raten­wei­se) eine Ver­gü­tung zu zah­len ist und der Kun­de auch bei einer Kün­di­gung des Ver­si­che­rungs­ver­trags zur Fort­zah­lung der ver­ein­bar­ten Ver­gü­tung ver­pflich­tet bleibt. § 169 Abs. 3 Satz 1 und Abs. 5 Satz 2 VVG n.F. ste­hen der Wirk­sam­keit die­ser

Lesen

Der zer­ti­fi­zier­te Ren­ten­ver­si­che­rungs­ver­trag – Garan­tie­zins und Modell­rech­nung

Die Pflicht, gemäß § 7 Abs. 5 Satz 1 Alt­ZertG in der bis zum 30.06.2013 gel­ten­den Fas­sung (Alt­ZertG a.F.) Ver­trags­kos­ten jeweils in Euro geson­dert aus­zu­wei­sen, ent­fällt bei objek­ti­ver Unmög­lich­keit der Anga­be fes­ter Euro-Beträ­ge – hier: infol­ge pro­zen­tua­ler Berech­nung der Kos­ten einer nach dem Alt­ZertG a.F. zer­ti­fi­zier­ten Ren­ten­ver­si­che­rung – nicht ersatz­los. Der Anbie­ter ist

Lesen

Beleh­rung über ein Wider­rufs­recht – die über­ar­bei­te­te Mus­ter­be­leh­rung

Der Unter­neh­mer, der eine den gesetz­li­chen Anfor­de­run­gen nach § 312 Abs. 1 Satz 1 und Abs. 2 BGB , § 355 Abs. 2 BGB nicht genü­gen­de Wider­rufs­be­leh­rung ver­wen­det, kann sich auf die Schutz­wir­kung des § 14 Abs. 1 und 3 BGB-InfoV nicht beru­fen, wenn er den Text der Mus­ter­be­leh­rung einer eige­nen inhalt­li­chen Bear­bei­tung unter­zieht; ob die

Lesen

Flug­rei­se mit unbe­stimm­ter Abflug­zeit

Die Luft­be­för­de­rung gehört bei einer Flug­rei­se zu der vom Rei­se­ver­an­stal­ter zu erbrin­gen­den Haupt­leis­tung. Der Rei­se­ver­trag muss die Fra­ge regeln, wann sie erbracht wer­den soll. Der Zeit­punkt der Abrei­se kann im Rei­se­ver­trag nicht nur als nach Tag und Uhr­zeit bezeich­ne­ter Zeit­punkt ver­ein­bart, son­dern auch zum Gegen­stand eines Leis­tungs­be­stim­mungs­rechts des Rei­se­ver­an­stal­ters gemacht

Lesen

Der Rei­se­ver­mitt­ler und die Ver­tre­ter­pro­vi­si­on für die abge­sag­te Rei­se

Ein Rei­se­ver­mitt­ler hat kei­nen Anspruch auf Han­dels­ver­tre­ter­pro­vi­si­on, wenn der Rei­se­ver­an­stal­ter die Rei­se absagt, weil die dem Kun­den mit­ge­teil­te Min­dest­teil­neh­mer­zahl nicht erreicht wor­den ist. Soweit sich der Rei­se­ver­an­stal­ter gegen­über dem Rei­se­ver­mitt­ler durch eine (still­schwei­gen­de) Frei­zeich­nungs­ver­ein­ba­rung vom Risi­ko des Nicht­er­rei­chens der Min­dest­teil­neh­mer­zahl befreit hat, han­delt es sich um eine dem Han­dels­ver­tre­ter nach­tei­li­ge

Lesen

Lebens­ver­si­che­run­gen als Net­to­po­li­cen – und die Ver­tre­ter­pro­vi­si­on

Ein Ver­si­che­rungs­ver­tre­ter kann sich von sei­nem Kun­den für die Ver­mitt­lung einer Lebens­ver­si­che­rung mit Net­to­po­li­ce eine Ver­gü­tung ver­spre­chen las­sen. Dies ent­schied jetzt der Bun­des­ge­richts­hof – und nahm gleich­zei­tig Stel­lung zu den Bera­­tungs- und Hin­weis­pflich­ten des Ver­si­che­rungs­ver­tre­ters im Fal­le des Abschlus­ses einer selb­stän­di­gen Ver­gü­tungs­ver­ein­ba­rung mit dem Kun­den sowie zur Bemes­sung des Wert­er­satz­an­spruchs

Lesen

Preis­an­ga­ben nach der DL-InfoV

Der nach § 4 Abs. 1 DL-InfoV anzu­ge­ben­de Preis ist der End­preis, und zwar der Brut­to­end­preis. § 4 DL-InfoV stellt eine Markt­ver­hal­tens­re­gel im Sin­ne des § 4 Nr. 11 UWG dar , so wie auch Vor­schrif­ten der PAngV als von § 4 Nr. 11 UWG erfass­te Markt­ver­hal­tens­re­geln auf­ge­fasst wer­den oder auch ande­re Vor­schrif­ten des Preis­an­ga­be­rechts

Lesen

Aus­kunft über die Berufs­haft­pflicht­ver­si­che­rung

Nach § 51 Abs. 6 Satz 2 Halb­satz 1 BRAO – ein­ge­fügt durch das Gesetz zur Stär­kung der Selbst­ver­wal­tung der Rechts­an­walt­schaft vom 26.03.2007 – erteilt die Rechts­an­walts­kam­mer Drit­ten zur Gel­tend­ma­chung von Scha­dens­er­satz­an­sprü­chen auf Antrag Aus­kunft über den Namen und die Adres­se der Berufs­haft­pflicht­ver­si­che­rung des Rechts­an­walts sowie die Ver­si­che­rungs­num­mer, soweit der Rechts­an­walt kein über­wie­gen­des

Lesen

Die Wider­rufs­frist bei Mus­ter­be­leh­rung

Die Wider­rufs­frist beginnt zu lau­fen, wenn ein Unter­neh­mer eine exakt dem Text der Mus­ter­be­leh­rung nach Anla­ge 2 zu § 14 BGB-InfoV i.d. vom 8. Dezem­ber 2004 bis zum 31. März 2008 gel­ten­den Fas­sung wäh­rend der Gel­tungs­dau­er die­ser Fas­sung der Anla­ge 2 ver­wen­det. Hat der Feh­ler der Mus­ter­be­leh­rung sich im kon­kre­ten Fall nicht

Lesen

Wohn­mo­bil mit Schim­mel

Die Leis­tun­gen eines Rei­se­bü­ros sind recht­lich dann als die eines Rei­se­ver­an­stal­ters im Sin­ne des § 651a BGB zu wer­ten, wenn die Gesamt­heit der Rei­se­leis­tun­gen in eige­ner Ver­ant­wor­tung erbracht wird; d.h. wenn es diver­se Ein­zel­leis­tun­gen im Vor­aus bün­delt, die jewei­li­gen Leis­tungs­trä­ger nicht benennt und ins­be­son­de­re dem Kun­den nur einen Gesamt­preis nennt

Lesen

Wer­bung mit Bestell­for­mu­lar ohne Wider­rufs­be­leh­rung

Ist in einer Wer­be­an­zei­ge für ein Zeit­schrif­ten­abon­ne­ment ein Bestell­for­mu­lar bei­gefügt, mit dem die Zeit­schrift abon­niert wer­den kann, muss dar­in ein Hin­weis gemäß § 312c Abs. 1 BGB, Art. 246 § 1 Abs. 1 Nr. 10 EGBGB, § 312d Abs. 4 Nr. 3 BGB ent­hal­ten sein, dass im Fal­le einer Bestel­lung kein Wider­rufs­recht besteht. Haus­halts­ge­gen­stän­de des

Lesen

Nach­be­leh­rung bei der Wider­rufs­be­leh­rung

Ver­wen­det der Unter­neh­mer gegen­über dem Ver­brau­cher für die Nach­be­leh­rung ein For­mu­lar, das text­li­che Abwei­chun­gen gegen­über der Mus­ter­be­leh­rung der Anla­ge 2 zu § 14 Abs. 1 und 3 BGB-InfoV in der Fas­sung der Zwei­ten Ver­ord­nung zur Ände­rung der BGB-Infor­­ma­­ti­on­s­pfli­ch­­ten-Ver­­or­d­­nung vom 1. August 2002 ent­hält, ist ihm eine Beru­fung auf § 14 Abs. 1 und 3 BGB-InfoV

Lesen

Die Wider­rufs­be­leh­rung und die gezo­ge­nen Nut­zun­gen

Eine Wider­rufs­be­leh­rung, die den Ver­brau­cher bei einem Haus­tür­ge­schäft nicht über die gegen­sei­ti­ge Pflicht zur Her­aus­ga­be gezo­ge­ner Nut­zun­gen belehrt, genügt nicht den Anfor­de­run­gen des § 312 Abs. 2 BGB an eine Beleh­rung über die Rechts­fol­gen des § 357 Abs. 1 und 3 BGB. Ent­behr­lich ist eine Beleh­rung über die Rechts­fol­gen des § 357 Abs.

Lesen

Der Holz­ho­cker bei eBay und die Wider­rufs­be­leh­rung

Die dem Ver­brau­cher bei Fern­ab­satz­ver­trä­gen gemäß §§ 312c, 355 BGB zu ertei­len­den Infor­ma­tio­nen müs­sen nicht nur vom Unter­neh­mer in einer zur dau­er­haf­ten Wie­der­ga­be geeig­ne­ten Wei­se abge­ge­ben wer­den, son­dern auch dem Ver­brau­cher in einer zur dau­er­haf­ten Wie­der­ga­be geeig­ne­ten Wei­se zuge­hen. Dem­entspre­chend reicht die Spei­che­rung die­ser Infor­ma­tio­nen auf der Web­site des Unter­neh­mers

Lesen