Vor 2009 zuge­flos­se­ne Kapi­tal­erträ­ge – und die Wer­bungs­kos­ten

Das Wer­bungs­kos­ten­ab­zugs­ver­bot des § 20 Abs. 9 Satz 1 EStG fin­det auch dann Anwen­dung, wenn nach dem 31.12 2008 getä­tig­te Aus­ga­ben mit Kapi­tal­erträ­gen zusam­men­hän­gen, die vor dem 1.01.2009 zuge­flos­sen sind . Das Wer­bungs­kos­ten­ab­zugs­ver­bot des § 20 Abs. 9 EStG ist nach Ansicht des Bun­des­fi­nanz­hofs auch ver­fas­sungs­ge­mäß . Die Auf­fas­sung des Nie­der­säch­si­schen Finanz­ge­richts ,

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Nach­träg­li­cher Schuld­zin­sen­ab­zug – bei einer wesent­li­chen Betei­li­gung

Nach­träg­li­che Schuld­zin­sen für die Anschaf­fung einer im Pri­vat­ver­mö­gen gehal­te­nen wesent­li­chen Betei­li­gung kön­nen nach Ein­füh­rung des Abzugs­ver­bots des § 20 Abs. 9 Satz 1 EStG auch nicht als "den Ver­äu­ße­rungs­ge­winn min­dern­de Betei­li­gungs­kos­ten" bei den Ein­künf­ten i. S. d. § 17 EStG gel­tend gemacht wer­den. Wer­bungs­kos­ten sind Auf­wen­dun­gen zur Erwer­bung, Siche­rung und Erhal­tung der

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Fik­ti­ve unbe­schränk­te Ein­kom­men­steu­er­pflicht – Abgel­tungs­teu­er und Ein­kunfts­gren­zen

In die Prü­fung der Ein­kunfts­gren­zen nach § 1 Abs. 3 Satz 2 EStG 2009 sind auch die der Abgel­tungs­teu­er unter­lie­gen­den Kapi­tal­ein­künf­te ein­zu­be­zie­hen. Nach § 1 Abs. 3 Satz 1 EStG 2009 wer­den auf Antrag auch natür­li­che Per­so­nen als unbe­schränkt ein­kom­men­steu­er­pflich­tig behan­delt, die im Inland weder einen Wohn­sitz noch ihren gewöhn­li­chen Auf­ent­halt haben, soweit sie inlän­di­sche Ein­künf­te

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Aus­schüt­tun­gen aus Min­der­heits­be­tei­li­gun­gen – und die Regel­be­steue­rung

Der Antrag auf Anwen­dung der tarif­li­chen Ein­kom­men­steu­er nach § 32d Abs. 2 Nr. 3 Satz 1 Buchst. b EStG erfor­dert nicht, dass der Anteils­eig­ner auf­grund sei­ner beruf­li­chen Tätig­keit auf die Geschäfts­füh­rung der Kapi­tal­ge­sell­schaft einen maß­geb­li­chen Ein­fluss aus­üben kann. Aus­schüt­tun­gen aus Betei­li­gun­gen an Kapi­tal­ge­sell­schaf­ten kön­nen auf Antrag nach der tarif­li­chen Ein­kom­men­steu­er besteu­ert wer­den, auch wenn

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Abgel­tungs­teu­er – und die Befris­tung des Antrags auf Regel­be­steue­rung

Der Antrag auf Besteue­rung der Kapi­tal­ein­künf­te aus einer Betei­li­gung an einer Kapi­tal­ge­sell­schaft nach der tarif­li­chen Ein­kom­men­steu­er unter Anwen­dung des Teil­ein­künf­te­ver­fah­rens gemäß § 32d Abs. 2 Nr. 3 Satz 1 Buchst. a EStG ist spä­tes­tens zusam­men mit der Ein­kom­men­steu­er­erklä­rung für den jewei­li­gen Ver­an­la­gungs­zeit­raum zu stel­len. Eine ent­spre­chen­de kon­klu­den­te Antrag­stel­lung auf­grund des recht­zei­tig gestell­ten Antrags auf

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Abgel­tungs­teu­er – und die zu spät bean­trag­te Güns­ti­ger­prü­fung

Der zeit­lich unbe­fris­te­te Antrag auf Güns­ti­ger­prü­fung gemäß § 32d Abs. 6 EStG kann nach der Unan­fecht­bar­keit des Ein­kom­men­steu­er­be­scheids nur dann zu einer Ände­rung der Ein­kom­men­steu­er­fest­set­zung füh­ren, wenn die Vor­aus­set­zun­gen einer Ände­rungs­vor­schrift erfüllt sind. Führt die Güns­ti­ger­prü­fung nach § 32d Abs. 6 EStG ins­ge­samt zu einer nied­ri­ge­ren Ein­kom­men­steu­er, kommt eine Ände­rung des Bescheids

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Die vor Ein­füh­rung der Abgel­tungs­teu­er gezahl­te Vor­ab­ver­wal­tungs­ge­bühr – und der Gestal­tungs­miss­brauch

Bei einer Vor­ab­ver­wal­tungs­ge­bühr, die bei Abschluss eines Kapi­tal­an­la­ge­ver­tra­ges gemäß dem "Grand-Slam-Pro­­gramm" gezahlt wird, han­delt es sich um abzieh­ba­re Wer­bungs­kos­ten bei den Ein­künf­ten aus Kapi­tal­ver­mö­gen. Auch wenn das Grand-Slam-Pro­­gramm in zeit­li­chem Zusam­men­hang mit dem Gesetz­ge­bungs­ver­fah­ren zur Ein­füh­rung der Abgel­tungs­teu­er ange­bo­ten wor­den ist, kann allein dar­aus nicht geschlos­sen wer­den, dass es sich

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Ver­äu­ße­rung einer wesent­li­chen Betei­li­gung gegen wie­der­keh­ren­de Bezü­ge

Bei Ver­äu­ße­rung einer Betei­li­gung i.S. von § 17 Abs. 1 Satz 1 EStG und Wahl der Zufluss­be­steue­rung (ent­spre­chend R 140 Abs. 7 i.V.m. R 139 Abs. 11 EStR 2001) rich­tet sich die Besteue­rung nach dem im Zeit­punkt des Zuflus­ses gel­ten­den Recht . § 3 Nr. 40 Satz 1 Buchst. c Satz 1 EStG ist bei einer Ver­äu­ße­rung gegen wie­der­keh­ren­de

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Abgel­tungs­teu­er – und das Wer­bungs­kos­ten­ab­zugs­ver­bot in Alt­fäl­len

Das Wer­bungs­kos­ten­ab­zugs­ver­bot des § 20 Abs. 9 Satz 1 EStG fin­det auch dann Anwen­dung, wenn Aus­ga­ben, die nach dem 31.12 2008 getä­tigt wur­den, mit Kapi­tal­erträ­gen zusam­men­hän­gen, die bereits vor dem 1.01.2009 zuge­flos­sen sind. Auch bei der sog. "Güns­ti­ger­prü­fung" nach § 32d Abs. 6 Satz 1 EStG fin­det § 20 Abs. 9 EStG Anwen­dung. Denn mit

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Abgel­tungs­steu­er – die Güns­ti­ger­prü­fung und der Wer­bungs­kos­ten­ab­zug

Auch bei der sog. "Güns­ti­ger­prü­fung" nach § 32d Abs. 6 Satz 1 EStG fin­det § 20 Abs. 9 EStG Anwen­dung; ein Abzug der tat­säch­lich ent­stan­de­nen Wer­bungs­kos­ten kommt daher nicht in Betracht. In dem hier vom Bun­des­fi­nanz­hof ent­schie­de­nen Fall war der Klä­ger tes­ta­men­ta­ri­scher Allein­er­be der im Sep­tem­ber 2010 ver­stor­be­nen A. Im Streit­jahr 2009 leb­te

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Kei­ne Abgel­tungs­steu­er für Ehe­gat­ten­dar­le­hen

Gewährt der Steu­er­pflich­ti­ge sei­nem Ehe­gat­ten ein Dar­le­hen zur Anschaf­fung einer fremd­ver­mie­te­ten Immo­bi­lie und erzielt er hier­aus Kapi­tal­erträ­ge, ist die Anwen­dung des geson­der­ten Steu­er­ta­rifs für Ein­künf­te aus Kapi­tal­ver­mö­gen gemäß § 32d Abs. 1 EStG nach § 32d Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 Buchst. a EStG aus­ge­schlos­sen, wenn der Steu­er­pflich­ti­ge auf den von ihm finan­zi­ell abhän­gi­gen

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Nach­träg­li­che Wer­bungs­kos­ten bei den Ein­künf­ten aus Kapi­tal­ver­mö­gen

Schuld­zin­sen für die Anschaf­fung einer im Pri­vat­ver­mö­gen gehal­te­nen wesent­li­chen Betei­li­gung, die auf Zeit­räu­me nach der Ver­äu­ße­rung der Betei­li­gung ent­fal­len, kön­nen ab dem Ver­an­la­gungs­zeit­raum 2009 gemäß § 20 Abs. 9 Satz 1 EStG nicht als nach­träg­li­che Wer­bungs­kos­ten bei den Ein­künf­ten aus Kapi­tal­ver­mö­gen abge­zo­gen wer­den. § 52a Abs. 10 Satz 10 EStG 2009 steht

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Sys­tem­wech­sel zur Abgel­tungs­teu­er – und der Schuld­zin­sen­ab­zug für 2008

Im Zusam­men­hang mit einer teil­wei­se kre­dit­fi­nan­zier­ten Fest­geld­an­la­ge im Ver­an­la­gungs­zeit­raum 2008 – vor dem Sys­tem­wech­sel zur Abgel­tungs­teu­er – ange­fal­le­ne Schuld­zin­sen kön­nen in vol­lem Umfang als Wer­bungs­kos­ten abge­zo­gen wer­den, auch wenn die Zin­sen aus dem Fest­geld erst im Ver­an­la­gungs­zeit­raum 2009 zuflie­ßen. Das Wer­bungs­kos­ten­ab­zugs­ver­bot des § 20 Abs. 9 Satz 1 2. Halb­satz EStG

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Die Abgel­tungs­steu­er – und der nach­träg­li­che Schuld­zin­sen­ab­zug

Nach Auf­fas­sung des Bun­des­fi­nanz­hofs kön­nen Schuld­zin­sen für die Anschaf­fung einer im Pri­vat­ver­mö­gen gehal­te­nen wesent­li­chen Betei­li­gung i.S. des § 17 EStG, die auf Zeit­räu­me nach der Ver­äu­ße­rung der Betei­li­gung ent­fal­len, ab dem Jahr 2009 nicht als nach­träg­li­che Wer­bungs­kos­ten bei den Ein­künf­ten aus Kapi­tal­ver­mö­gen abge­zo­gen wer­den. Schuld­zin­sen für die Anschaf­fung einer im

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Anschaf­fungs­ne­ben­kos­ten beim geschei­ter­ten Erwerb von GmbH-Antei­len

Anschaf­fungs­kos­ten, ein­schließ­lich der Anschaf­fungs­ne­ben­kos­ten einer Ver­mö­gens­an­la­ge, gehö­ren nicht zu den abzugs­fä­hi­gen Wer­bungs­kos­ten bei den Ein­künf­ten aus Kapi­tal­ver­mö­gen. Auch ver­geb­lich auf­ge­wen­de­te Anschaf­fungs­kos­ten blei­ben Anschaf­fungs­kos­ten. Bei nicht abnutz­ba­ren Wirt­schafts­gü­tern des Pri­vat­ver­mö­gens sind sie grund­sätz­lich nicht zu berück­sich­ti­gen. Da Wirt­schafts­gü­ter des Kapi­tal­ver­mö­gens man­gels Abnutz­bar­keit nicht abschrei­bungs­fä­hig sind und ver­geb­li­che Anschaf­fungs­kos­ten das steu­er­recht­li­che Schick­sal

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Die Mut­ter der Gesell­schaf­te­rin, das Dar­lehn an die GmbH – und die Abgel­tungs­steu­er

Die Anwen­dung des geson­der­ten Steu­er­ta­rifs für Ein­künf­te aus Kapi­tal­ver­mö­gen gemäß § 32d Abs. 1 EStG in Höhe von 25 % (sog. Abgel­tungs­teu­er­satz) nicht schon des­halb nach § 32d Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 Buchst. b Satz 2 EStG aus­ge­schlos­sen ist, weil der Gläu­bi­ger der Kapi­tal­erträ­ge ein Dar­le­hen an eine GmbH gewährt hat, bei der ein Ange­hö­ri­ger

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Gesell­schaf­ter­fremd­fi­nan­zie­rung – und die Abgel­tungs­teu­er

Die Anwen­dung des geson­der­ten Steu­er­ta­rifs für Ein­künf­te aus Kapi­tal­ver­mö­gen gemäß § 32d Abs. 1 EStG in Höhe von 25 % (sog. Abgel­tungs­teu­er­satz) ist bei der Besteue­rung von Kapi­tal­erträ­gen aus­ge­schlos­sen, die ein zu min­des­tens 10 % betei­lig­ter Anteils­eig­ner für die Gewäh­rung eines ver­zins­li­chen Dar­le­hens an die Gesell­schaft erzielt. Der geson­der­te Steu­er­ta­rif für Kapi­tal­ein­künf­te gemäß

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Stun­dungs­ver­ein­ba­rung zwi­schen Ange­hö­ri­gen – und die Abgel­tungs­steu­er

Die Anwen­dung des geson­der­ten Steu­er­ta­rifs für Ein­künf­te aus Kapi­tal­ver­mö­gen gemäß § 32d Abs. 1 EStG auf Kapi­tal­erträ­ge, die aus der Stun­dung einer Kauf­preis­for­de­rung erzielt wer­den, ist nicht nach § 32d Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 Buchst. a EStG aus­ge­schlos­sen, wenn Gläu­bi­ger und Schuld­ner der Kapi­tal­erträ­ge zwar Ange­hö­ri­ge i.S. des § 15 AO sind, für

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Dar­le­hen zwi­schen Ange­hö­ri­gen – und die Abgel­tungs­steu­er

Die Anwen­dung des geson­der­ten Steu­er­ta­rifs für Ein­künf­te aus Kapi­tal­ver­mö­gen gemäß § 32d Abs. 1 EStG in Höhe von 25 % (sog. Abgel­tungs­teu­er­satz) ist nicht schon des­halb nach § 32d Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 Buchst. a EStG aus­ge­schlos­sen ist, weil Gläu­bi­ger und Schuld­ner der Kapi­tal­erträ­ge Ange­hö­ri­ge i.S. des § 15 AO sind. Dies stell­te jetzt

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Abgel­tungs­steu­er für Dar­le­hen zwi­schen Ange­hö­ri­gen

Die Pri­vi­le­gie­rung der Ein­künf­te aus Kapi­tal­ver­mö­gen, die nach § 32d Abs. 1 EStG in Höhe von 25 % besteu­ert wer­den, gegen­über ande­ren pro­gres­siv besteu­er­ten Ein­kunfts­ar­ten ist ver­fas­sungs­ge­mäß. Die Anwen­dung des geson­der­ten Steu­er­ta­rifs für Ein­künf­te aus Kapi­tal­ver­mö­gen gemäß § 32d Abs. 1 EStG ist nicht schon des­halb nach § 32d Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 Buchst.

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Giga­li­ner – Jum­bos auf die Stra­ße

Vor dem Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt blie­ben jetzt zwei Nor­men­kon­troll­an­trä­ge gegen die Rechts­ver­ord­nung zur Erpro­bung von "Giga­li­nern" ohne Erfolg. Die bis 2016 befris­te­te "Ver­ord­nung über Aus­nah­men von stra­ßen­ver­kehrs­recht­li­chen Vor­schrif­ten für Fahr­zeu­ge und Fahr­zeug­kom­bi­na­tio­nen mit Über­län­ge" (LKW­ÜberlStVAus­nV) vom 19.12 2011 , die bestimmt, dass Fahr­zeu­ge und Fahr­zeug­kom­bi­na­tio­nen im Güter­ver­kehr unter bestimm­ten Vor­aus­set­zun­gen län­ger sein

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Ver­fas­sungs­wid­rig­keit der sog. Rei­chen­steu­er 2007

Das Finanz­ge­richt Düs­sel­dorf hält die soge­nann­te Rei­chen­steu­er im Ver­an­la­gungs­zeit­raum 2007 für ver­fas­sungs­wid­rig und hat die ent­spre­chen­de Rege­lung des Ein­kom­men­steu­er­ge­set­zes (§ 32a Abs. 1 Satz 2 Nr. 5 EStG i. V. m. § 32c EStG) nun dem Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt zur Prü­fung vor­ge­legt. Im Streit­fall bezog ein Arbeit­neh­mer im Jahr 2007 ein Gehalt von über 1,5

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Wer­bungs­kos­ten bei den Ein­künf­ten aus Kapi­tal­ver­mö­gen

§ 32d Abs. 6 S. 1 EStG ver­fas­sungs­kon­form dahin­ge­hend aus­zu­le­gen, dass bei den Ein­künf­ten aus kka­pi­tal­ver­mö­gen die tat­säch­lich ent­stan­de­nen Wer­bungs­kos­ten jeden­falls dann abzugs­fä­hig sind, wenn der indi­vi­du­el­le Steu­er­satz bereits unter Berück­sich­ti­gung nur des Spa­­rer-Pau­sch­be­­trag unter 25 % liegt. Ein abso­lu­tes und unum­kehr­ba­res Abzugs­ver­bot von Wer­bungs­kos­ten wäre in die­sen Fäl­len nach Ansicht des Finanz­ge­richts

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Ver­rech­nung vor­ge­tra­ge­ner Alt­ver­lus­te aus pri­va­ten Ver­äu­ße­rungs­ge­schäf­ten

Eine Ver­rech­nung vor­ge­tra­ge­ner Alt­ver­lus­te aus pri­va­ten Ver­äu­ße­rungs­ge­schäf­ten mit Ein­künf­ten aus Kapi­tal­ver­mö­gen nach Ein­füh­rung der Abgel­tungs­steu­er (§ 23 Abs. 3 Sät­ze 9 und 10 EStG n.F.) sind nach Ansicht des Finanz­ge­richts Baden-Würrte­m­berg nur nach­ran­gig mög­lich. Nach § 23 Abs. 3 Satz 8 EStG a. F. durf­ten Ver­lus­te aus sog. pri­va­ten Ver­äu­ße­rungs­ge­schäf­ten wie die­je­ni­gen, die

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Stück­zin­sen aus Alt­an­lei­hen

Auch Stück­zin­sen aus vor dem 1. Janu­ar 2009 erwor­be­nen fest­ver­zins­li­chen Wert­pa­pie­ren ("Alt­an­lei­hen") sind zu ver­steu­ern. In dem jetzt vom Finanz­ge­richt Müns­ter ent­schie­de­nen Streit­fall hat­te die Klä­ge­rin im Janu­ar 2008 fest­ver­zins­li­che Wert­pa­pie­re erwor­ben. Sie ver­kauf­te die Papie­re im Febru­ar 2009 und erhielt hier­für – neben dem Kurs­wert – auch sog. Stück­zin­sen

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