Die schwer­wie­gen­de Ver­let­zung der Kern­pflich­ten eines Poli­zei­be­am­ten

Für die Aberken­nung des Ruhe­ge­halts eines Beam­ten reicht nicht schon allein der Besitz kin­der­por­no­gra­fi­scher Schrif­ten aus. Etwas ande­res gilt jedoch grund­sätz­lich für Poli­zei­be­am­te, bei denen ein beson­ders enger Bezug eines der­ar­ti­gen Ver­hal­tens zu den Dienst­pflich­ten besteht. Mit die­ser Begrün­dung hat das Ver­wal­tungs­ge­richt Trier in dem hier vor­lie­gen­den Fall einem 45

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Cha­rak­ter­män­gel eines Poli­zei­be­am­ten

Ein Poli­zei­be­am­ter, der sich über meh­re­re Jah­re hin­weg im pri­va­ten Bereich kin­der­por­no­gra­phi­sches Mate­ri­al ver­schafft und das ihm zur Ver­fü­gung gestell­te Dienst­kraft­fahr­zeug zu pri­va­ten Zwe­cken genutzt hat, offen­bart einen sol­chen Cha­rak­ter­man­gel, der von Pflicht­ver­ges­sen­heit zeugt und der die Ver­hän­gung der dis­zi­pli­na­ren Höchst­maß­nah­me, bei einem Beam­ten im Ruhe­stand die Aberken­nung des Ruhe­ge­hal­tes,

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Kein Ruhe­ge­halt bei Bestech­lich­keit

Einem Ruhe­stands­be­am­ten, der sich wäh­rend sei­ner akti­ven Dienst­zeit als bestech­lich erwie­sen hat, ist das Ruhe­ge­halt abzu­er­ken­nen. In dem jetzt vom Ober­ver­wal­tungs­ge­richt Rhein­­land-Pfalz in Koblenz ent­schie­de­nen fall war der Beklag­te, ein inzwi­schen wegen Dienst­un­fä­hig­keit in den vor­zei­ti­gen Ruhe­stand ver­setz­ter Beam­ter bei der Deut­schen Bahn AG, wäh­rend sei­ner akti­ven Zeit als Team­lei­ter

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