Argen­ti­ni­en­an­lei­hen – und die Abgel­tungs­steu­er

Unter dem Gel­tungs­be­reich der Abgel­tungs­steu­er sind bei den an das Brut­to­in­lands­pro­dukt gebun­de­nen sog. Argen­ti­ni­en­an­lei­hen ledig­lich die Erträ­ge der Abgel­tungs­steu­er zu unter­wer­fen, die auf Anlei­hen ent­fal­len, die ab dem 15.03.2007 erwor­ben wur­den. Die Zin­sen aus den BIP-gebun­­­de­­nen Argen­­ti­­ni­en-Papie­­ren stel­len grund­sätz­lich Erträ­ge i.S.d. § 20 Abs. 1 Nr. 7 EStG dar. Nach § 20

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Dem Halb­ein­künf­te­ver­fah­ren unter­lie­gen­de Ver­äu­ße­rungs­ver­lus­ten – und ihre Ver­rech­nung nach Ein­füh­rung der Abgel­tungs­teu­er

Ver­lus­te aus der Ver­äu­ße­rung von Wert­pa­pie­ren, die vor dem 1.01.2009 ange­schafft wur­den (sog. Alt­ver­lus­te), unter­lie­gen auch nach dem Inkraft­tre­ten der Abgel­tungs­teu­er dem Halb­ein­künf­te­ver­fah­ren. Die Über­gangs­re­ge­lung zur Ver­rech­nung von sog. Alt­ver­lus­ten mit Akti­en­ge­win­nen, die der Abgel­tungs­teu­er unter­lie­gen, ist ver­fas­sungs­ge­mäß. sie ver­letzt weder Art. 3 Abs. 1 GG noch Art. 14 Abs. 1 GG. Alt­ver­lus­te

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Abgel­tungs­teu­er – und das Wer­bungs­kos­ten­ab­zugs­ver­bot in Alt­fäl­len

Das Wer­bungs­kos­ten­ab­zugs­ver­bot des § 20 Abs. 9 Satz 1 EStG fin­det auch dann Anwen­dung, wenn Aus­ga­ben, die nach dem 31.12 2008 getä­tigt wur­den, mit Kapi­tal­erträ­gen zusam­men­hän­gen, die bereits vor dem 1.01.2009 zuge­flos­sen sind. Auch bei der sog. "Güns­ti­ger­prü­fung" nach § 32d Abs. 6 Satz 1 EStG fin­det § 20 Abs. 9 EStG Anwen­dung. Denn mit

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Abgel­tungs­steu­er – die Güns­ti­ger­prü­fung und der Wer­bungs­kos­ten­ab­zug

Auch bei der sog. "Güns­ti­ger­prü­fung" nach § 32d Abs. 6 Satz 1 EStG fin­det § 20 Abs. 9 EStG Anwen­dung; ein Abzug der tat­säch­lich ent­stan­de­nen Wer­bungs­kos­ten kommt daher nicht in Betracht. In dem hier vom Bun­des­fi­nanz­hof ent­schie­de­nen Fall war der Klä­ger tes­ta­men­ta­ri­scher Allein­er­be der im Sep­tem­ber 2010 ver­stor­be­nen A. Im Streit­jahr 2009 leb­te

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Kei­ne Abgel­tungs­steu­er für Ehe­gat­ten­dar­le­hen

Gewährt der Steu­er­pflich­ti­ge sei­nem Ehe­gat­ten ein Dar­le­hen zur Anschaf­fung einer fremd­ver­mie­te­ten Immo­bi­lie und erzielt er hier­aus Kapi­tal­erträ­ge, ist die Anwen­dung des geson­der­ten Steu­er­ta­rifs für Ein­künf­te aus Kapi­tal­ver­mö­gen gemäß § 32d Abs. 1 EStG nach § 32d Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 Buchst. a EStG aus­ge­schlos­sen, wenn der Steu­er­pflich­ti­ge auf den von ihm finan­zi­ell abhän­gi­gen

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Nach­träg­li­che Wer­bungs­kos­ten bei den Ein­künf­ten aus Kapi­tal­ver­mö­gen

Schuld­zin­sen für die Anschaf­fung einer im Pri­vat­ver­mö­gen gehal­te­nen wesent­li­chen Betei­li­gung, die auf Zeit­räu­me nach der Ver­äu­ße­rung der Betei­li­gung ent­fal­len, kön­nen ab dem Ver­an­la­gungs­zeit­raum 2009 gemäß § 20 Abs. 9 Satz 1 EStG nicht als nach­träg­li­che Wer­bungs­kos­ten bei den Ein­künf­ten aus Kapi­tal­ver­mö­gen abge­zo­gen wer­den. § 52a Abs. 10 Satz 10 EStG 2009 steht

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Sys­tem­wech­sel zur Abgel­tungs­teu­er – und der Schuld­zin­sen­ab­zug für 2008

Im Zusam­men­hang mit einer teil­wei­se kre­dit­fi­nan­zier­ten Fest­geld­an­la­ge im Ver­an­la­gungs­zeit­raum 2008 – vor dem Sys­tem­wech­sel zur Abgel­tungs­teu­er – ange­fal­le­ne Schuld­zin­sen kön­nen in vol­lem Umfang als Wer­bungs­kos­ten abge­zo­gen wer­den, auch wenn die Zin­sen aus dem Fest­geld erst im Ver­an­la­gungs­zeit­raum 2009 zuflie­ßen. Das Wer­bungs­kos­ten­ab­zugs­ver­bot des § 20 Abs. 9 Satz 1 2. Halb­satz EStG

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Die Abgel­tungs­steu­er – und der nach­träg­li­che Schuld­zin­sen­ab­zug

Nach Auf­fas­sung des Bun­des­fi­nanz­hofs kön­nen Schuld­zin­sen für die Anschaf­fung einer im Pri­vat­ver­mö­gen gehal­te­nen wesent­li­chen Betei­li­gung i.S. des § 17 EStG, die auf Zeit­räu­me nach der Ver­äu­ße­rung der Betei­li­gung ent­fal­len, ab dem Jahr 2009 nicht als nach­träg­li­che Wer­bungs­kos­ten bei den Ein­künf­ten aus Kapi­tal­ver­mö­gen abge­zo­gen wer­den. Schuld­zin­sen für die Anschaf­fung einer im

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Die Mut­ter der Gesell­schaf­te­rin, das Dar­lehn an die GmbH – und die Abgel­tungs­steu­er

Die Anwen­dung des geson­der­ten Steu­er­ta­rifs für Ein­künf­te aus Kapi­tal­ver­mö­gen gemäß § 32d Abs. 1 EStG in Höhe von 25 % (sog. Abgel­tungs­teu­er­satz) nicht schon des­halb nach § 32d Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 Buchst. b Satz 2 EStG aus­ge­schlos­sen ist, weil der Gläu­bi­ger der Kapi­tal­erträ­ge ein Dar­le­hen an eine GmbH gewährt hat, bei der ein Ange­hö­ri­ger

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