Die frei­wil­li­ge Leis­tung bei der Berech­nung der Abitur­no­te

Dadurch, dass im Abitur die zusätz­li­che Leis­tung einer frei­wil­li­gen Fach­ar­beit in Form von zusätz­li­chen Punk­ten auch belohnt wer­den soll, wäh­rend es sich für die­je­ni­gen, die eine zeit­auf­wen­di­ge Erstel­lung einer zusätz­li­chen Arbeit gescheut haben, neu­tral aus­wirkt, liegt eine bewuss­te Ungleich­be­hand­lung unglei­cher Sach­ver­hal­te vor. Eine Ver­let­zung des Gleich­heits­ge­bo­tes ist daher nicht erkenn­bar.

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Ein um 0,1 Punk­te bes­se­res Abitur

Einem Schü­ler, der eine Ver­bes­se­rung sei­ner Durch­schnitts­no­te im Abitur von 1,6 auf 1,5 begehrt, ist zuzu­mu­ten, die Ent­schei­dung im Haupt­sa­che­ver­fah­ren abzu­war­ten, weil in die­sem Noten­be­reich sich die gering­fü­gi­ge Dif­fe­renz nicht bei der Ver­ga­be von Stu­di­en­plät­zen im Fach Human­me­di­zin aus­wirkt. So das Ver­wal­tungs­ge­richt Trier in dem hier vor­lie­gen­den Eil­ver­fah­ren, mit dem

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Die kor­ri­gier­te Bewer­tung einer Abitur­ar­beit

Die Mög­lich­keit der Über­prü­fung und eigen­stän­di­gen Noten­fest­set­zung durch einen End­kor­rek­tor sieht die Abitur­ver­ord­nung nur vor, wenn eine der bei­den Vor­kor­rek­tu­ren einen recht­lich erheb­li­chen Feh­ler auf­weist. Weist die Bewer­tung kei­nen Feh­ler auf, der ihre Rechts­wid­rig­keit zur Fol­ge hat, son­dern kommt der End­kor­rek­tor allein zu dem Ergeb­nis, dass die Bewer­tung aus sei­ner

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Die Abi-Wunsch­no­te – Kla­ge statt Leis­tung?

Bei der Bewer­tung von Prü­fungs­klau­su­ren steht dem Prü­fer ein Beur­tei­lungs­spiel­raum zu, so dass eine gericht­li­che Kor­rek­tur von Prü­fungs­ent­schei­dun­gen grund­sätz­lich nur in Betracht kommt, wenn Ver­fah­rens­feh­ler began­gen, anzu­wen­den­des Recht ver­kannt, ein unrich­ti­ger Sach­ver­halt unter­stellt, all­ge­mein­gül­ti­ge Bewer­tungs­maß­stä­be ver­letzt oder sach­frem­de Erwä­gun­gen ange­stellt wor­den sind. Außer­dem kann noch geprüft wer­den, ob die Bewer­tung

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Noten­schutz bei Behin­der­ten

Eine Kau­sa­li­tät zwi­schen der Ver­schlech­te­rung von Noten und der Behin­de­rung muss kon­kret fest­ge­stellt wer­den, damit ein Behin­der­ter vom "Noten­schutz" pro­fi­tiert. Dage­gen ist es nicht aus­rei­chend, wenn die schu­li­schen Leis­tun­gen all­ge­mein auf­grund der Behin­de­rung schlech­ter sind, als sie ohne Behin­de­rung wären. Sind die schu­li­schen Leis­tun­gen all­ge­mein auf­grund der Behin­de­rung schlech­ter, als

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Kein Bonus für eine über­sprun­ge­ne Schul­klas­se bei der Stu­di­en­platz­ver­ga­be

Ein Stu­di­en­platz­be­wer­ber, der in sei­ner Schul­zeit eine Klas­sen­stu­fe über­sprun­gen hat, hat kei­nen Anspruch dar­auf, dass bei der Ver­ga­be von Stu­di­en­plät­zen nach der Abitur­no­te für ihn eine (fik­ti­ve) bes­se­re Note zugrun­de gelegt wird. In einem jetzt vom Ver­wal­tungs­ge­richt Mainz ent­schie­de­nen Fall über­sprang die Antrag­stel­le­rin auf Emp­feh­lung ihrer Schu­le in der Mit­tel­stu­fe

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