Die bevorstehende Vaterschaft als Abschiebeschutz

Die bevor­ste­hen­de Vater­schaft als Abschie­be­schutz

Eine Abschie­bung kann wegen der bevor­ste­hen­den Vater­schaft des Aus­län­ders in Vor­wir­kung des Schut­zes aus Art. 6 GG recht­lich unmög­lich sein. Dies setzt vor­aus, dass der aus­län­di­sche Vater gegen­über den zustän­di­gen Behör­den sei­ne Vater­schaft (mit Zustim­mung der Mut­ter) aner­kannt hat und bei­de bereits in Ver­hält­nis­sen leben, wel­che die gemein­sa­me Über­nah­me der elter­li­chen

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Abschiebeschutz und Aufenthaltserlaubnis für unbegleitete Minderjährige

Abschie­be­schutz und Auf­ent­halts­er­laub­nis für unbe­glei­te­te Min­der­jäh­ri­ge

Nach erlaub­ter vis­um­frei­er Ein­rei­se ist Eil­rechts­schutz grds. nach § 80 Abs. 5 VwGO zu gewäh­ren. § 58 Abs. 1a Auf­en­thG betrifft ledig­lich den Vor­gang der Abschie­bung und begrün­det kei­nen Anspruch auf Ertei­lung einer Auf­ent­halts­er­laub­nis an Min­der­jäh­ri­ge. In dem hier vom Ver­wal­tungs­ge­richt Ham­burg ent­schie­de­nen Fall durf­ten die Antrag­stel­ler, zwei min­der­jäh­ri­ge Roma-Kin­­der, Anfang

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Keine Abschiebung von Asylbewerbern nach Ungarn

Kei­ne Abschie­bung von Asyl­be­wer­bern nach Ungarn

Ein afgha­ni­scher Asyl­be­wer­ber darf nicht nach Ungarn abge­scho­ben wer­den. Einem afgha­ni­schen Asyl­be­wer­ber hat das Ver­wal­tungs­ge­richt Frei­burg bis zur end­gül­ti­gen Ent­schei­dung im Kla­ge­ver­fah­ren vor­läu­fig Schutz gegen­über sei­ner Abschie­bung nach Ungarn gewährt, weil Ungarn ihn nach Durch­füh­rung eines unga­ri­schen Asyl­ver­fah­rens zwar nicht nach Afgha­ni­stan abschie­be, aber für ihn in Ungarn vor­aus­sicht­lich kei­ne

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Abschiebung unbegleiteter afghanischer Kinder

Abschie­bung unbe­glei­te­ter afgha­ni­scher Kin­der

Das Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt gibt sei­ne bis­he­ri­gen Recht­spre­chung zu § 53 Abs. 4 Aus­lG 1990 auf und über­nimmt die neue Recht­spre­chung des Euro­päi­schen Gerichts­hofs für Men­schen­rech­te: Das in § 58 Abs. 1a Auf­en­thG ent­hal­te­ne Voll­stre­ckungs­hin­der­nis für die Abschie­bung unbe­glei­te­ter min­der­jäh­ri­ger Aus­län­der ver­mit­telt den Betrof­fe­nen gleich­wer­ti­gen Schutz vor Abschie­bung wie natio­na­ler Abschie­bungs­schutz oder ein

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Abschiebungsschutz für unbegleitete minderjährige Asylbewerber

Abschie­bungs­schutz für unbe­glei­te­te min­der­jäh­ri­ge Asyl­be­wer­ber

Unbe­glei­te­ten min­der­jäh­ri­gen Aus­län­dern, denen weder Asyl noch Flücht­lings­schutz zusteht, ver­mit­telt § 58 Abs. 1a Auf­en­thG Schutz vor Abschie­bung wie ein Abschie­be­stopp-Erlass. Hier­durch sind die­se Aus­län­der gegen­über extre­men all­ge­mei­nen Gefah­ren in ihrem Hei­mat­land hin­rei­chend geschützt, so dass kei­ne Not­wen­dig­keit besteht, dane­ben Abschie­bungs­schutz gemäß § 60 Abs. 7 Satz 1 und 3 Auf­en­thG in

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Ab­schie­bungs­schutz bei einem in­ner­staat­li­chen be­waff­ne­ten Kon­flikt und die in­län­di­sche Flucht­al­ter­na­ti­ve

Ab­schie­bungs­schutz bei einem in­ner­staat­li­chen be­waff­ne­ten Kon­flikt und die in­län­di­sche Flucht­al­ter­na­ti­ve

Für die nach § 60 Abs. 7 Satz 2 Auf­en­thG er­for­der­li­che Ge­fah­ren­pro­gno­se ist bei einem nicht lan­des­wei­ten be­waff­ne­ten Kon­flikt auf den tat­säch­li­chen Ziel­ort des Aus­län­ders bei einer Rück­kehr ab­zu­stel­len. Kommt die Her­kunfts­re­gi­on des Aus­län­ders als Ziel­ort wegen der dem Aus­län­der dort dro­hen­den Ge­fahr nicht in Be­tracht, kann er nur unter den Vor­aus­set­zun­gen

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