Überdenkensverfahren bei mündlichen berufsbezogenen Abschlussprüfungen

Über­den­kens­ver­fah­ren bei münd­li­chen berufs­be­zo­ge­nen Abschluss­prü­fun­gen

Der prü­fungs­recht­li­che Grund­satz der Chan­cen­gleich­heit und der effek­ti­ve Schutz der Berufs­wahl­frei­heit (Art. 12 Abs. 1 GG) ver­lan­gen, dass der zustän­di­ge Norm­ge­ber die Zahl der Prü­fer und das Ver­fah­ren im Fal­le von Bewer­tungs­dif­fe­ren­zen der Prü­fer bei berufs­be­zo­ge­nen Prü­fun­gen rechts­satz­mä­ßig fest­legt. Die Durch­füh­rung eines Über­den­kens­ver­fah­rens kann nicht wegen einer zuvor auf Ver­lan­gen des

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Berufsausbildung - und die gerichtliche Kontrolle der Abschlussprüfung

Berufs­aus­bil­dung – und die gericht­li­che Kon­trol­le der Abschluss­prü­fung

Für die inhalt­li­che Über­prü­fung der Bewer­tung einer Prü­fungs­leis­tung ist zu berück­sich­ti­gen, dass Prü­fungs­be­wer­tun­gen nur einer ein­ge­schränk­ten gericht­li­chen Kon­trol­le unter­lie­gen. Die gericht­li­che Über­prü­fung hat sich (nur) dar­auf zu erstre­cken, ob die Prü­fer anzu­wen­den­des Recht ver­kann­ten, von einem unrich­ti­gen Sach­ver­halt aus­gin­gen, all­ge­mein gül­ti­ge Bewer­tungs­grund­sät­ze ver­letz­ten oder sich von sach­frem­den Erwä­gun­gen lei­ten lie­ßen.

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Rückstellung für Prüfung des Jahresabschlusses

Rück­stel­lung für Prü­fung des Jah­res­ab­schlus­ses

Für die Ver­pflich­tung zur Prü­fung des Jah­res­ab­schlus­ses einer Per­so­nen­han­dels­ge­sell­schaft darf eine Rück­stel­lung nicht gebil­det wer­den, wenn die­se Ver­pflich­tung aus­schließ­lich durch den Gesell­schafts­ver­trag begrün­det wor­den ist. Gemäß § 249 Abs. 1 Satz 1 HGB sind in der Han­dels­bi­lanz Rück­stel­lun­gen für unge­wis­se Ver­bind­lich­kei­ten zu bil­den. Das han­dels­recht­li­che Pas­si­vie­rungs­ge­bot für Ver­bind­lich­keits­rück­stel­lun­gen gehört zu den Grund­sät­zen

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Befristete Anrechnung früherer Prüfungsleistungen

Befris­te­te Anrech­nung frü­he­rer Prü­fungs­leis­tun­gen

Aus dem Schutz- und För­de­rungs­ge­bot des Art. 6 Abs. 1 GG lässt sich kei­ne Ver­pflich­tung des Norm­ge­bers ablei­ten, die in einer Prü­fungs­ord­nung bestimm­te Frist, inner­halb der aus­rei­chen­de Prü­fungs­leis­tun­gen bei einem vor­an­ge­gan­ge­nen Prü­fungs­ver­such in der Wie­der­ho­lungs­prü­fung ange­rech­net wer­den, um den Zeit­raum in Anspruch genom­me­ner Eltern­zeit zu ver­län­gern. Dies ent­schied jetzt der Ver­wal­tungs­ge­richts­hof Baden-Wür­t­­te­m­berg

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Hilfe zum Studienabschluss bei Beurlaubung

Hil­fe zum Stu­di­en­ab­schluss bei Beur­lau­bung

Ein Anspruch auf Hil­fe zum Stu­di­en­ab­schluss nach § 15 Abs. 3 a Satz 1 BAföG ist nicht unbe­dingt aus­ge­schlos­sen, wenn sich ein Aus­zu­bil­den­der zur Vor­be­rei­tung auf die Abschluss­prü­fung beur­lau­ben lässt. Besteht eine Abschluss­prü­fung im Anschluss an das Stu­di­um aus meh­re­ren Tei­len, so ist nach § 15 Abs. 3 a Satz 1 BAföG die Zulas­sung

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Der genossenschaftliche Prüfungsverband in der Insolvenz der Genossenschaft

Der genos­sen­schaft­li­che Prü­fungs­ver­band in der Insol­venz der Genos­sen­schaft

Das Recht und die Pflicht des genos­sen­schaft­li­chen Prü­fungs­ver­ban­des, nach §§ 53, 54 GenG die gesetz­li­chen Pflicht­prü­fun­gen durch­zu­füh­ren, besteht nach der Eröff­nung des Insol­venz­ver­fah­rens über das Ver­mö­gen der Genos­sen­schaft jeden­falls dann nicht mehr, wenn der Geschäfts­be­trieb der Genos­sen­schaft ein-gestellt wor­den ist. Sind in die­sem Fall die Vor­aus­set­zun­gen für die Prü­fung des

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