Die Abwärts­ver­schmel­zung mit einer aus­län­di­schen Anteilseignerin

Die Ver­schmel­zung zwei­er Kapi­tal­ge­sell­schaf­ten kann zu einem steu­er­frei­en Auf­lö­sungs­ge­winn i.S. des § 8b Abs. 2 Satz 3 KStG füh­ren, von dem 5 % als nicht abzieh­ba­re Betriebs­aus­ga­ben gel­ten. Die Ver­schmel­zung einer Mut­ter­ka­pi­tal­ge­sell­schaft, deren Anteils­eig­ne­rin im Aus­land ansäs­sig ist, auf ihre Toch­ter­ge­sell­schaft (Abwärts­ver­schmel­zung) kann nur dann ohne Auf­de­ckung stil­ler Reser­ven voll­zo­gen wer­den, wenn die

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Ver­schmel­zung der Ober- auf die Unter­per­so­nen­ge­sell­schaft – und der Weg­fall des gewerb­li­chen Verlustvortrags

Im Fal­le sog. dop­pel­stö­cki­ger Per­so­nen­ge­sell­schaf­ten ist die Ober­per­so­nen­ge­sell­schaft nicht nur Gesell­schaf­te­rin, son­dern unter der Vor­aus­set­zung auch Mit­un­ter­neh­me­rin der Unter­per­so­nen­ge­sell­schaft und damit Trä­ge­rin des Ver­lust­ab­zugs, dass sie an letz­te­rer Gesell­schaft mit­un­ter­neh­me­risch betei­ligt ist, also selbst die all­ge­mei­nen Merk­ma­le des Mit­un­ter­neh­mer­be­griffs erfüllt. Gemäß § 10a Satz 1 GewStG wird der maß­ge­ben­de Gewer­be­er­trag um

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Bundesfinanzhof (BFH)

Wirt­schaft­li­che Iden­ti­tät bei Auf­wärts- und Abwärtsverschmelzungen

Über­wie­gend neu­es Betriebs­ver­mö­gen im Sin­ne des § 8 Abs. 4 Satz 2 KStG 2002 liegt vor, wenn das zuge­gan­ge­ne Aktiv­ver­mö­gen das vor­her vor­han­de­ne Rest­ak­tiv­ver­mö­gen über­steigt. Das zuge­führ­te und das bis­he­ri­ge Aktiv­ver­mö­gen sind jeweils mit dem Teil­wert anzu­set­zen. In die Ver­gleichs­rech­nung sind auch imma­te­ri­el­le Wirt­schafts­gü­ter ein­zu­be­zie­hen. Wer­den Toch­ter­un­ter­neh­men im Zusam­men­hang mit einem Anteils­wech­sel von

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