Gullideckel

Die ver­eng­te Abwas­ser­lei­tung – und das feh­len­de Rückschlagventil

Ein durch eine Ver­en­gung der Abwas­ser­lei­tung ver­ur­sach­ter Rück­s­tauscha­den, der durch eine – hier feh­len­de – Rück­stau­ein­rich­tung hät­te ver­hin­dert wer­den kön­nen, liegt jeden­falls dann außer­halb des Schutz­be­reichs einer ver­letz­ten Pflicht, wenn der Anlie­ger nach der ein­schlä­gi­gen Sat­zung zum Ein­bau einer sol­chen Siche­rung ver­pflich­tet ist. Auf den Grund, wes­halb es zu einem

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Schmutz­was­ser­an­schluss­bei­trä­ge in Meck­len­burg-Vor­pom­mern – und die Nachwendeinvestitionen

Das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt hat drei Ver­fas­sungs­be­schwer­den in soge­nann­ten Alt­an­schlie­ßer­fäl­len in Meck­­len­­burg-Vor­­­pom­­mern nicht zur Ent­schei­dung ange­nom­men, in denen es um soge­nann­te Nach­wend­ein­ves­ti­tio­nen, d.h. um Schmutz­was­ser­an­schluss­bei­trä­ge für nach der Wie­der­ver­ei­ni­gung getä­tig­te Inves­ti­ti­ons­maß­nah­men einer bereits vor der Wie­der­ver­ei­ni­gung errich­te­ten Abwas­ser­ent­sor­gungs­ein­rich­tung, ging. Die Beschwer­de­füh­rer in den drei jetzt ent­schie­de­nen Ver­fas­sungs­be­schwer­den sind Eigen­tü­mer von Grund­stü­cken in Mecklenburg-Vorpommern,

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Sanie­rung eines Ent­wäs­se­rungs­ka­nals – und die steu­er­li­che Behand­lung der Aufwendungen

Auf­wen­dun­gen für die (Erst- oder Zweit-)Herstellung von Zulei­tungs­an­la­gen eines Gebäu­des zum öffent­li­chen Kanal gehö­ren zu den Her­stel­lungs­kos­ten des Gebäu­des, soweit die Kos­ten für Anla­gen auf pri­va­tem Grund und nicht für Anla­gen der Gemein­de außer­halb des Grund­stücks ent­stan­den sind. Auf­wen­dun­gen für die Erset­zung, Moder­ni­sie­rung oder (ggf. teil­wei­se) Instand­set­zung einer vor­han­de­nen und

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Strom­steu­er­ent­las­tung für Abwasserunternehmen

Erfolgt die Ein­ord­nung einer meh­re­re wirt­schaft­li­che Tätig­kei­ten aus­üben­den Was­­ser- und Abwas­ser­ge­nos­sen­schaft in die WZ 2003 gemäß § 15 Abs. 4 Satz 2 Nr. 4 Satz 2 Strom­StV nach dem höchs­ten zuzu­rech­nen­den Auf­kom­men aus Bei­trä­gen, rech­nen zu den dem Pro­du­zie­ren­den Gewer­be zuzu­ord­nen­den, im Wesent­li­chen aus Erd­be­we­gungs­ar­bei­ten und Was­ser­bau bestehen­den, kei­ne Hilfs­tä­tig­kei­ten dar­stel­len­den Bau­tä­tig­kei­ten gemäß Abteilung

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Wur­zel­ein­wuchs in Abwasserkanäle

Eigen­tü­mer von baum­be­stan­de­nen Grund­stü­cken haf­ten nur unter beson­de­ren Umstän­den für Rück­s­tau­schä­den, die durch Wur­zel­ein­wuchs in Abwas­ser­ka­nä­le ent­ste­hen. Bei einem auf gemein­de­ei­ge­nem Grund­stück ste­hen­den Baum hat jedoch die Gemein­de, für die im Rah­men ohne­hin gebo­te­ner Inspek­tio­nen des Kanals die Ein­wur­ze­lun­gen erkenn­bar gewe­sen wäre, die Pflicht, die­se recht­zei­tig zu besei­ti­gen. In dem

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Abwas­ser­ge­büh­ren – und die Schät­zung der gebüh­ren­frei­en Abwassermengen

Trotz des Ver­wei­ses in § 3 Abs. 1 Nr. 4 lit. c KAG BW auf § 162 AO kann der Abwas­ser­ge­büh­ren­schuld­ner nicht die Schät­zung der abzu­set­zen­den Abwas­ser­men­gen ver­lan­gen, wenn es für die Abset­zung nach den Vor­ga­ben der Abwas­ser­sat­zung eines Nach­wei­ses bedarf. In dem hier vom Ver­wal­tungs­ge­richt Stutt­gart ent­schie­de­nen Fall waren gemäß § 41 Abs.

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Abwas­ser­ge­büh­ren für öffent­li­che Straßenflächen

Für die Ent­wäs­se­rung von öffent­li­chen Stra­ßen­flä­chen darf kei­ne Abwas­ser­ge­bühr erho­ben wer­den. Die Stadt Ess­lin­gen hat­te im Jahr 2013 gegen den Land­kreis Ess­lin­gen und das Land Baden-Wür­t­­te­m­­berg Beschei­de über die Fest­set­zung gebüh­ren­pflich­ti­ger Flä­chen von Kreis- bzw. Lan­des­stra­ßen zur Erhe­bung der Nie­der­schlags­was­ser­ge­bühr erlas­sen. Hier­ge­gen haben das Land und der Land­kreis Klä­ger vor

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Ent­wäs­se­rung von öffent­li­chen Stra­ßen­flä­chen – und die Abwassergebühr

Für die Ent­wäs­se­rung von öffent­li­chen Stra­ßen­flä­chen darf kei­ne Abwas­ser­ge­bühr erho­ben wer­den. Im hier vom Ver­wal­tungs­ge­richt Stutt­gart ent­schie­de­nen Fall hat­te die Stadt Ess­lin­gen im Jahr 2013 gegen den Land­kreis Ess­lin­gen und das Land Baden-Wür­t­­te­m­­berg (Klä­ger) Beschei­de über die Fest­set­zung gebüh­ren­pflich­ti­ger Flä­chen von Kreis- bzw. Lan­des­stra­ßen zur Erhe­bung der Nie­der­schlags­was­ser­ge­bühr erlas­sen. Hiergegen

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Rück­wir­ken­de Fest­set­zung von Kanalanschlussbeiträgen

Das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt hat zwei Ent­schei­dun­gen des Ober­ver­wal­tungs­ge­richts Ber­­lin-Bran­­den­­burg über die Fest­set­zung von Bei­trä­gen für den Anschluss von Grund­stü­cken an die Schmutz­was­ser­ka­na­li­sa­ti­on auf­ge­ho­ben und die Sachen zur erneu­ten Ent­schei­dung zurück­ver­wie­sen. Dem zugrun­de lag eine rück­wir­ken­de Ände­rung des bran­den­bur­gi­schen Kom­mu­nal­ab­ga­ben­ge­set­zes: Die Haus­ei­gen­tü­me­rin­nen wen­den sich gegen ihre Her­an­zie­hung zu Kanal­an­schluss­bei­trä­gen auf Grund­la­ge von

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Was­ser- und Abwas­ser­ge­büh­ren für jein Grund­stück im Außenbereich

Ein tat­säch­li­cher Anschluss, der die Bei­trags­er­he­bung gegen­über einem Außen­be­reichs­grund­stück recht­fer­ti­gen könn­te, liegt nicht schon dann vor, wenn Lei­tun­gen vor­han­den sind, wel­che die Was­ser­ver­sor­gung eines Grund­stücks bewerk­stel­li­gen kön­nen, son­dern erst dann, wenn die­se Lei­tun­gen zur Ver­sor­gung einer bau­li­chen Anla­ge mit Frisch­was­ser auch tat­säch­lich genutzt wer­den. Die eine (Nach-) Erhe­bung recht­fer­ti­gen­de Verbesserung

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Der Abwas­ser-Zweck­ver­band – und sei­ne Verwaltung

Ein Zweck­ver­band bedarf nicht zwin­gend einer eige­nen Ver­wal­tung, son­dern kann sich auf der Grund­la­ge eines öffent­lich recht­li­chen Ver­trags der­je­ni­gen einer ande­ren Kör­per­schaft des öffent­li­chen Rechts bedie­nen. Er kann sei­ne öffent­li­chen Auf­ga­ben dar­über hin­aus auch nach Maß­ga­be des § 12a KAG M‑V durch Drit­te als Ver­wal­tungs­hel­fer erfül­len. Aus­nahms­wei­se muss die Vorschrift

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Öffent­li­che Abwas­ser­an­la­gen in den neu­en Bundesländern

Der Sta­tus von Lei­tun­gen als Teil der öffent­li­chen Abwas­ser­be­sei­ti­gungs­an­la­ge, der sich nach dem ehe­ma­li­gen Recht der DDR ergab, ist nicht auto­ma­tisch durch In Kraft Tre­ten des BGB oder des Sat­zungs­rechts eines Abwas­ser­ver­ban­des, auf den die Abwas­ser­be­sei­ti­gung über­tra­gen wur­de, ent­fal­len. Unbe­scha­det des wei­ten Orga­ni­sa­ti­ons­er­mes­sens eines Abwas­ser­be­sei­ti­gungs­trä­gers setzt die Ent­wid­mung einer Leitung

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Ent­wäs­se­rung öffent­li­cher Straßenflächen

Die Rege­lung in einer kom­mu­na­len Gebüh­ren­sat­zung, wonach für die Ent­wäs­se­rung öffent­li­cher Stra­ßen­flä­chen höhe­re Gebüh­ren als für die Ent­wäs­se­rung pri­va­ter Grund­stü­cke zu zah­len sind, ist nich­tig. Mit die­ser Begrün­dung hat das Ver­wal­tungs­ge­richt Arns­berg einen Gebüh­ren­be­scheid der Stadt Freu­den­berg auf­ge­ho­ben, mit dem sie vom Land Nor­d­rhein-Wes­t­­fa­­len die Zah­lung von Nie­der­schlags­was­ser­ge­büh­ren ver­langt hat­te. Die

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Kana­li­sa­ti­on statt Klein­klär­an­la­ge – und der Baukostenzuschuss

Wird ein Grund­stück, des­sen Schmutz­was­ser zuvor einer auf dem Grund­stück befind­li­chen Klein­klär­an­la­ge mit einem an das öffent­li­che Abwas­ser­netz ange­schlos­se­nen Über­lauf zuge­führt wur­de, an eine neu errich­te­te öffent­li­che Schmutz­was­ser­lei­tung ange­schlos­sen, kann hier­für nach den All­ge­mei­nen Ent­sor­gungs­be­din­gun­gen für Abwas­ser ein Bau­kos­ten­zu­schuss für einen „Anschluss an die öffent­li­chen Ent­wäs­se­rungs­an­la­gen“ geschul­det sein. Im vor­lie­gend vom

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Die Ein­lei­tung von Salz­ab­wäs­ser in die Werra

Ist schon eine Kla­ge gegen die Ein­lei­tung von Abwäs­sern in einen Fluss zu spät erho­ben wor­den und damit unzu­läs­sig, kann ein Eil­an­trag, mit dem die Ein­lei­tung bis zur Ent­schei­dung über die Kla­ge gestoppt wer­den soll, kei­nen Erfolg haben ist. Das Ver­säum­nis des Anwalts muss sich der Klä­ger zurech­nen las­sen. So

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Schä­den durch Abwäs­ser im Baunebengewerbe

Ziff. 1.1 AHB 2008 ist nicht wegen Intrans­pa­renz gemäß § 307 Abs. 1 Satz 2 BGB unwirk­sam; sie ist auch nicht unklar i.S. von § 305c Abs. 2 BGB. Der Risi­ko­aus­schluss in Ziff. 7.14 (1) AHB 2008 ist unab­hän­gig davon, auf wes­sen Han­deln die Ablei­tung der Abwäs­ser zurück­geht. Die Aus­le­gung und die Wirksamkeit

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Ver­rech­nung von In­ves­ti­tio­nen mit der Abwasserabgabe

Eine An­la­ge wird im Sin­ne des § 10 Abs. 4 AbwAG er­wei­tert, wenn deren Auf­nah­me­ka­pa­zi­tät ver­grö­ßert wird. Ab­was­ser vor­han­de­ner Ein­lei­tun­gen wird auch dann im Sin­ne des § 10 Abs. 4 AbwAG einer Ab­was­ser­be­hand­lungs­an­la­ge zu­ge­führt, wenn Re­gen­was­ser, das bis­her über Re­gen­über­läu­fe der Ka­na­li­sa­ti­on in ein Ge­wäs­ser ein­ge­lei­tet wur­de, auf­grund einer An­la­gen­er­wei­te­rung zu­nächst im

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Der Bau einer Abwassertransportleitung

Ein Grund­stücks­ei­gen­tü­mer hat die Ver­le­gung einer Abwas­ser­trans­port­lei­tung auf sei­nem Grund­stück zu dul­den, wenn sie sich gemes­sen an was­ser­wirt­schaft­li­chen Zwe­cken als ver­nünf­tig und sinn­voll dar­stellt und daher erfor­der­lich ist. So das Ver­wal­tungs­ge­richt Han­no­ver in dem hier vor­lie­gen­den Fall des Eil­an­trags eines Grund­stücks­ei­gen­tü­mers aus Bre­vör­de (LK Holz­min­den), der sich damit gegen eine Verfügung

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Schmutz­was­ser­an­schluss­bei­trag für einen Spitzboden

Da das Kanal­an­schluss­bei­trags­recht zum Begriff des „ober­ir­di­schen“ Geschos­ses kei­ne eige­ne Bestim­mung ent­hält, ist es jeden­falls dann, wenn kei­ne sat­zungs­recht­li­che Bestim­mung getrof­fen wird, grund­sätz­lich ohne wei­te­res mög­lich und zuläs­sig, auf die Begrif­fe des Bau­rechts zurück­zu­grei­fen, ins­be­son­de­re auf die ent­spre­chen­de Vor­schrift der Lan­des­bau­ord­nung. Man­gels einer anders­lau­ten­den Defi­ni­ti­on in der Bei­trags­sat­zung ist der

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Zustan­de­kom­men eines Abwasserentsorgungsvertrages

Zwi­schen den Ber­li­ner Was­ser­be­trie­ben und einem Grund­stücks­ei­gen­tü­mer kommt kein Abwas­ser­ent­sor­gungs­ver­trag allein dadurch zustan­de, dass die Päch­ter des Grund­stücks als Nut­zungs­be­rech­tig­te Abwas­ser aus abfluss­lo­sen Abwas­­ser­­sam­­mel-behäl­­tern durch einen Fach­be­trieb haben abfah­ren las­sen und an einer von den Ber­li­ner Was­ser­be­trie­ben bezeich­ne­ten Über­ga­be­stel­le den öffent­li­chen Abwas­ser­an­la­gen zuge­führt haben. Die Klä­ge­rin des hier vom Bun­des­ge­richts­hofs entschiedenen

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Baga­tell­gren­ze bei den Schmutzwassergebühren

Frisch­was­ser­men­gen, die für die Gar­ten­be­wäs­se­rung ver­wen­det wor­den sind, sind bei der Berech­nung von Schmutz­was­ser­ge­büh­ren nicht erst ab einer Men­ge über 20 cbm (sog. Baga­tell­gren­ze) in Abzug zu brin­gen. Denn eine Ungleich­be­hand­lung ist nur zuläs­sig, wenn sie sich durch hin­rei­chend gewich­ti­ge sach­li­che Grün­de recht­fer­ti­gen lässt. So das Ober­ver­wal­tungs­ge­richt für das Land Nordrhein-Westfalen

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Verwaltungsgericht Köln / Finanzgericht Köln

Die Aus­schrei­bung einer Abwasserkonzession

Sowohl die Abwas­ser­be­sei­ti­gung wie auch die Erhe­bung von Ent­gel­ten und Bau­kos­ten­zu­schüs­sen kön­nen nicht auf einen pri­va­ten Kon­zes­sio­när ver­la­gert wer­den, denn dafür sind die Gemein­den zustän­dig. Ver­stößt die Beschaf­fung der Dienst­leis­tun­gen im Wege einer Dienst­leis­tungs­kon­zes­si­on gegen die Vor­schrif­ten des Was­­ser- und Kom­mu­nal­ab­ga­ben­rechts, so ist die Aus­schrei­bung die­ser Dienst­leis­tungs­kon­zes­si­on auf­zu­he­ben. So hat

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Ände­rung der Abwas­ser­ka­na­li­sa­ti­on und die Kosten

Ein Grund­stücks­ei­gen­tü­mer hat die Kos­ten für die Ände­rung von Grund­stücks­an­schlüs­sen nur dann zu tra­gen, wenn die­se Maß­nah­men durch ein Ver­hal­ten bedingt sind, das ihm zuge­rech­net wer­den muss. Mit die­ser Begrün­dung hat das Ver­wal­tungs­ge­richt Osna­brück in dem hier vor­lie­gen­den Fall den Kla­gen einer Grund­stücks­ei­gen­tü­me­rin statt­ge­ge­ben, die sich gegen die Ver­pflich­tung zur Erstattung

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Dich­tig­keits­prü­fung für Abwasseranlagen

In Nie­der­sach­sen kön­nen Grund­stücks­ei­gen­tü­mer kön­nen durch eine kom­mu­na­le Abwas­ser­be­sei­ti­gungs­sat­zung ver­pflich­tet wer­den, ihre pri­va­ten Grund­stücks­ent­wäs­se­rungs­an­la­gen ent­spre­chend der DIN 1986?30 bis zum 31. Dezem­ber 2015 und danach alle 20 Jah­re auf eige­ne Kos­ten Dicht­heits­prü­fun­gen zu unter­zie­hen. Zu den pri­va­ten Grund­stücks­ent­wäs­se­rungs­an­la­gen gehö­ren alle der Abwas­ser­be­sei­ti­gung die­nen­den Ein­rich­tun­gen (ins­be­son­de­re Lei­tun­gen) auf einem Grund­stück bis zu

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Anschluss­zwang und die Kosten

Wenn sich der Trä­ger der Abwas­ser­ent­sor­gung für den Anschluss eines Grund­stücks über eine Druck­lei­tung ent­schie­den hat, ist es Sache des Grund­stücks­ei­gen­tü­mers, sei­ne Grund­stücks­ent­wäs­se­rungs­an­la­ge dem Stand der Tech­nik ent­spre­chend an die­se Druck­lei­tung anzu­schlie­ßen. Daher muss­te auch in dem hier vom Ver­wal­tungs­ge­richt Koblenz ent­schie­de­nen Fall die Eigen­tü­me­rin eines am Orts­rand von Masburg

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Undich­te Kanalanschlüsse

Wel­che Behör­de ist für undich­te Kanal­an­schlüs­se ver­ant­wort­lich? In Rhein­­land-Pfalz jeden­falls soll dies nach Ansicht des Ver­wal­tungs­ge­richts Koblenz die Ver­bands­ge­mein­de sein: Eine Ver­bands­ge­mein­de und nicht die Orts­ge­mein­de ist für die Sanie­rung von undich­ten Anschlüs­sen der Stra­ßen­lei­tun­gen in den Haupt­ka­nal zustän­dig, wenn die Anschlüs­se nicht nach dem Stand der Tech­nik her­ge­stellt wor­den sind. In

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Abwas­ser­ge­büh­ren und die Schäd­lich­keit des Abwassers

Ein fest­ge­setz­ter Wert für die Gif­tig­keit gegen­über Fisch­ei­ern gilt gemäß § 6 Abs. 4 Satz 1 Abwas­ser­ver­ord­nung (AbwV) nur dann als ein­ge­hal­ten, wenn die Über­schrei­tung die­ses Wer­tes aus­schließ­lich auf dem Gehalt des Abwas­sers an Sul­fat und Chlo­rid beruht. Bewer­tungs­grund­la­ge für die nach Maß­ga­be des § 9 AbwAG vom Abwas­ser­ein­lei­ter zu ent­rich­ten­de Abwas­ser­ab­ga­be ist nach

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Pflicht zur Errich­tung einer bio­lo­gi­schen Kleinkläranlage

Die Pflicht eines Grund­stücks­ei­gen­tü­mers zur Errich­tung einer bio­lo­gi­schen Klein­klär­an­la­ge kann im Ein­zel­fall rech­tens sein, wenn eine zen­tra­le kom­mu­na­le Klär­an­la­ge aus Kos­ten­grün­den nicht errich­tet wird. So hat jetzt das Ver­wal­tungs­ge­richt Leip­zig die Kla­ge eines Grund­stücks­ei­gen­tü­mers abge­wie­sen, der sich gegen die Pflicht zur Errich­tung einer bio­lo­gi­schen Klein­klär­an­la­ge auf sei­nem Grund­stück wand­te. Das klägerische

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Kos­ten­er­stat­tung für Revisionsschächte

Eine Gemein­de kann für den Ein­bau von Revi­si­ons­schäch­ten in die Abwas­ser­ka­nä­le von den Eigen­tü­mern der anlie­gen­den Grund­stü­cke kei­ne Kos­ten­er­stat­tung ver­lan­gen. Mit die­ser Begrün­dung hat jetzt das Ver­wal­tungs­ge­richt Osna­brück den Kla­gen eines Grund­stücks­ei­gen­tü­mers statt­ge­ge­ben, der sich gegen die sei­tens der Stadt Osna­brück gel­tend gemach­te Kos­ten­er­stat­tung für die Errich­tung von zwei Revisionsschächten

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Abwas­ser­ge­büh­ren und Son­der­ver­trä­ge mit ein­hei­mi­schen Unternehmen

Eine Gemein­de muss alle Gebüh­ren­pflich­ti­gen gleich behan­deln und darf mit einem in der Gemein­de ansäs­si­gen Unter­neh­men kei­ne geson­der­te Ver­ein­ba­rung über die Höhe der Gebüh­ren tref­fen. Mit die­ser Begrün­dung hat jetzt das Ver­wal­tungs­ge­richt Osna­brück einer Kla­ge statt­ge­ge­ben, mit der sich die Klä­ger gegen ihre Her­an­zie­hung zu Abwas­ser­ge­büh­ren für Schmutz­was­ser durch die

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Bücherregal

Der Haus­an­schluss und die Prü­fungs­pflich­ten des Installateurs

Ein Instal­la­teur, der den Auf­trag hat, eine Haus­lei­tung an eine Grund­lei­tung mit Rück­stau­si­che­rung anzu­schlie­ßen, muss prü­fen, ob die von ihm aus­ge­wähl­te Grund­lei­tung eine sol­che Siche­rung hat. Der Instal­la­teur haf­tet dem Berech­tig­ten gemäß § 634 Nr. 4, § 280 Abs. 1 BGB für den gel­tend gemach­ten Scha­den, wenn sein Werk man­gel­haft war, er

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Gul­li-Rei­ni­gung

Die Rei­ni­gung von zur Stra­ße gehö­ren­den Regen­was­ser­ab­läu­fen und Sink­käs­ten ist bun­des­recht­lich, näm­lich durch § 54 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2, Abs. 2 des Was­ser­haus­halts­ge­set­zes, dem Régime der Abwas­ser­be­sei­ti­gung zuge­wie­sen, weil die­se Ein­rich­tun­gen dem Sam­meln und Fort­lei­ten des im Bereich der befes­tig­ten Stra­ßen­flä­chen anfal­len­den Nie­der­schlags­was­sers die­nen. Die Bestim­mung der zur Erfül­lung die­ser Aufgabe

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Vor­steu­er­ab­zug für die Klär­an­la­ge des Abwasserzweckverbandes

Der Vor­steu­er­ab­zug ist von einem Unter­neh­mer für den Besteue­rungs­zeit­raum gel­tend zu machen, in dem die Berech­ti­gung zum Vor­steu­er­ab­zug ent­stan­den ist. War der Leis­tungs­emp­fän­ger zu dem danach maß­geb­li­chen Zeit­punkt nicht Unter­neh­mer, kann der Vor­steu­er­ab­zug sei­nem Rechts­nach­fol­ger nicht nach­träg­lich gemäß § 15a UStG gewährt wer­den. Nach § 15 Abs. 1 Nr. 1 Satz 1 UStG kann

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Konferenzraum

Inves­ti­ti­on statt Abwasserabgabe

Zumin­dest in Baden-Wür­t­­te­m­­berg ste­hen der­zeit wie­der die Abwas­ser­ge­büh­ren in der juris­ti­schen Dis­kus­si­on. So hat jetzt etwa das Ver­wal­tungs­ge­richt Frei­burg einer Kla­ge des Abwas­ser­ver­ban­des Radolf­zel­ler Aach gegen einen Abwas­ser­ab­ga­ben­be­scheid des Land­rats­amts Kon­stanz statt­ge­ge­ben und damit eine lang­jäh­ri­ge, lan­des­wei­te Pra­xis bei der Erhe­bung von Abwas­ser­ab­ga­ben in Fra­ge gestellt: Der Abwas­ser­ver­band Radolf­zel­ler Aach

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Kei­ne Abwas­ser­ent­sor­gung im Dreikammersystem

Die (Unte­re) Was­ser­be­hör­de kann von einem Grund­stücks­ei­gen­tü­mer, der auf sei­nem Grund­stück zur Abwas­ser­ent­sor­gung ein Drei­kam­mer­sys­tem betreibt, ver­lan­gen, die­se durch Ein­bau einer bio­lo­gi­schen Rei­ni­gungs­stu­fe nach den neu gefass­ten Regeln der Tech­nik zu „sanie­ren“. Rechts­grund­la­ge für die gefor­der­te Sanie­rung der Klein­klär­an­la­ge durch Ein­bau einer bio­lo­gi­schen Rei­ni­gungs­stu­fe in Anpas­sung an den wei­ter­ent­wi­ckel­ten Stand

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Dicht­heits­prü­fung für Abwasserrohre

Die Gemein­de bzw. ihr Abwas­ser­be­trieb kann von einem Grund­stücks­ei­gen­tü­mer eine Dicht­heits­prü­fung für die Anschluss­roh­re an den Abwas­ser­ka­nal ver­lan­gen, um zu ver­hin­dern, dass Abwas­ser aus den undich­ten Roh­ren in das Erd­reich aus­tritt. Aber darf dies auch ver­langt wer­den, um zu ver­hin­dern, dass PFT-belas­­te­­tes Grund­was­ser in die Kana­li­sa­ti­on gelan­gen? Nach Ansicht des

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