Abwas­ser­ge­büh­ren und Son­der­ver­trä­ge mit ein­hei­mi­schen Unter­neh­men

Eine Gemein­de muss alle Gebüh­ren­pflich­ti­gen gleich behan­deln und darf mit einem in der Gemein­de ansäs­si­gen Unter­neh­men kei­ne geson­der­te Ver­ein­ba­rung über die Höhe der Gebüh­ren tref­fen. Mit die­ser Begrün­dung hat jetzt das Ver­wal­tungs­ge­richt Osna­brück einer Kla­ge statt­ge­ge­ben, mit der sich die Klä­ger gegen ihre Her­an­zie­hung zu Abwas­ser­ge­büh­ren für Schmutz­was­ser durch die

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Der Haus­an­schluss und die Prü­fungs­pflich­ten des Instal­la­teurs

Ein Instal­la­teur, der den Auf­trag hat, eine Haus­lei­tung an eine Grund­lei­tung mit Rück­stau­si­che­rung anzu­schlie­ßen, muss prü­fen, ob die von ihm aus­ge­wähl­te Grund­lei­tung eine sol­che Siche­rung hat. Der Instal­la­teur haf­tet dem Berech­tig­ten gemäß § 634 Nr. 4, § 280 Abs. 1 BGB für den gel­tend gemach­ten Scha­den, wenn sein Werk man­gel­haft war,

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Gul­li-Rei­ni­gung

Die Rei­ni­gung von zur Stra­ße gehö­ren­den Regen­was­ser­ab­läu­fen und Sink­käs­ten ist bun­des­recht­lich, näm­lich durch § 54 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2, Abs. 2 des Was­ser­haus­halts­ge­set­zes , dem Régime der Abwas­ser­be­sei­ti­gung zuge­wie­sen, weil die­se Ein­rich­tun­gen dem Sam­meln und Fort­lei­ten des im Bereich der befes­tig­ten Stra­ßen­flä­chen anfal­len­den Nie­der­schlags­was­sers die­nen. Die Bestim­mung der zur Erfül­lung

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Vor­steu­er­ab­zug für die Klär­an­la­ge des Abwas­ser­zweck­ver­ban­des

Der Vor­steu­er­ab­zug ist von einem Unter­neh­mer für den Besteue­rungs­zeit­raum gel­tend zu machen, in dem die Berech­ti­gung zum Vor­steu­er­ab­zug ent­stan­den ist. War der Leis­tungs­emp­fän­ger zu dem danach maß­geb­li­chen Zeit­punkt nicht Unter­neh­mer, kann der Vor­steu­er­ab­zug sei­nem Rechts­nach­fol­ger nicht nach­träg­lich gemäß § 15a UStG gewährt wer­den. Nach § 15 Abs. 1 Nr. 1 Satz 1 UStG

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Inves­ti­ti­on statt Abwas­ser­ab­ga­be

Zumin­dest in Baden-Wür­t­­te­m­berg ste­hen der­zeit wie­der die Abwas­ser­ge­büh­ren in der juris­ti­schen Dis­kus­si­on. So hat jetzt etwa das Ver­wal­tungs­ge­richt Frei­burg einer Kla­ge des Abwas­ser­ver­ban­des Radolf­zel­ler Aach gegen einen Abwas­ser­ab­ga­ben­be­scheid des Land­rats­amts Kon­stanz statt­ge­ge­ben und damit eine lang­jäh­ri­ge, lan­des­wei­te Pra­xis bei der Erhe­bung von Abwas­ser­ab­ga­ben in Fra­ge gestellt: Der Abwas­ser­ver­band Radolf­zel­ler Aach

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Kei­ne Abwas­ser­ent­sor­gung im Drei­kam­mer­sys­tem

Die (Unte­re) Was­ser­be­hör­de kann von einem Grund­stücks­ei­gen­tü­mer, der auf sei­nem Grund­stück zur Abwas­ser­ent­sor­gung ein Drei­kam­mer­sys­tem betreibt, ver­lan­gen, die­se durch Ein­bau einer bio­lo­gi­schen Rei­ni­gungs­stu­fe nach den neu gefass­ten Regeln der Tech­nik zu "sanie­ren". Rechts­grund­la­ge für die gefor­der­te Sanie­rung der Klein­klär­an­la­ge durch Ein­bau einer bio­lo­gi­schen Rei­ni­gungs­stu­fe in Anpas­sung an den wei­ter­ent­wi­ckel­ten Stand

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Dicht­heits­prü­fung für Abwas­ser­roh­re

Die Gemein­de bzw. ihr Abwas­ser­be­trieb kann von einem Grund­stücks­ei­gen­tü­mer eine Dicht­heits­prü­fung für die Anschluss­roh­re an den Abwas­ser­ka­nal ver­lan­gen, um zu ver­hin­dern, dass Abwas­ser aus den undich­ten Roh­ren in das Erd­reich aus­tritt. Aber darf dies auch ver­langt wer­den, um zu ver­hin­dern, dass PFT-belas­­te­­tes Grund­was­ser in die Kana­li­sa­ti­on gelan­gen? Nach Ansicht des

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