Kal­ku­la­ti­on der Gebüh­ren für Abwasserbeseitigung

Bei der Erhe­bung von Gebüh­ren für die öffent­li­che Abwas­ser­be­sei­ti­gung sind nach § 17 Abs. 3 KAG die antei­li­gen Kos­ten, die auf die Ent­wäs­se­rung von öffent­li­chen Stra­ßen, Wegen und Plät­zen ent­fal­len, von den Kos­ten nach § 14 Abs. 1 S. 1 KAG abzu­zie­hen. Bei der vor­zug­wür­di­gen kos­ten­ori­en­tier­ten Betrach­tung sind dazu die Kos­ten für diejenigen

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Abwas­ser­ge­bühr für den Brennwertkessel

Für das Ein­lei­ten von Kon­den­sa­ten aus Brenn­wert­kes­seln in die Abwas­ser­an­la­ge kann eine Benut­zungs­ge­bühr erho­ben wer­den. Die Bemes­sung der Gebühr hat sich an der Kon­dens­at­men­ge zu ori­en­tie­ren. Wenn eine Mes­sung nicht mög­lich ist, kann ein Wahr­schein­lich­keits­maß­stab gewählt wer­den, der den Brenn­stoff­ver­brauch berück­sich­tigt. § 6 Abs. 4 Satz 2 des schles­­wig-hol­stei­­ni­­schen KAG for­dert, Gebüh­ren grundsätzlich

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Kei­ne Abwas­ser­ge­büh­ren nur nach Frischwassermaßstab

Das Ver­wal­tungs­ge­richt Gie­ßen hat einem Grund­stücks­ei­gen­tü­mer aus Eschen­burg einst­wei­li­gen Rechts­schutz gewährt und die auf­schie­ben­de Wir­kung sei­nes Wider­spruchs gegen die Fest­set­zung von Kanal­ge­büh­ren ange­ord­net. Die Ent­schei­dung hat über den ent­schie­de­nen Ein­zel­fall hin­aus all­ge­mei­ne Bedeu­tung, geht es doch um den Maß­stab, nach dem die Abwas­ser­ge­büh­ren fest­ge­setzt wer­den dür­fen. Das Ver­wal­tungs­ge­richt Gie­ßen hat

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Kei­ne Abwas­ser­ge­büh­ren nur nach Frischwasserverbrauch

Die Erhe­bung einer nach dem Frisch­was­ser­maß­stab berech­ne­ten ein­heit­li­chen Abwas­ser­ge­bühr für die Schmutz- und Nie­der­schlags­was­ser­ent­sor­gung ver­stößt nach einem aktu­el­len Urteil des Ver­wal­tungs­ge­richts­hofs Baden-Wür­t­­te­m­­berg auch bei klei­ne­ren Gemein­den in aller Regel gegen den Gleich­heits­satz des Art. 3 Abs. 1 GG sowie das Äqui­va­lenz­prin­zip. Der baden-wür­t­­te­m­­ber­­gi­­sche Lan­des­ge­setz­ge­ber hat den Gemein­den und Land­krei­sen für den gemäß

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Erschwer­nis­bei­trä­ge für ver­sie­gel­te Flächen

Die Erhe­bung von Erschwer­nis­bei­trä­gen auf der Grund­la­ge der im Lie­gen­schafts­ka­tas­ter auf­ge­führ­ten Bezeich­nun­gen nach der Anla­ge 6 zum NWG ist mit höher­ran­gi­gem Recht ver­ein­bar. Eine Här­te­fall­re­ge­lung für den Ein­zel­fall ist nicht erfor­der­lich. Eine Sat­zungs­re­ge­lung, nach der ein Min­dest­bei­trag nur dann erho­ben wird, wenn der Gesamt­bei­trag für ein Haus­halts­jahr (d.h. der all­ge­mei­ne Beitrag

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Kipp-Ent­gelt für Abwasserbeseitigung

Sind die Kipp-Ent­­­gelt, die ein Gru­ben­ent­lee­rer für die Abwas­ser­be­sei­ti­gun­gen nach einer Gru­ben­ent­lee­rung für sei­ne Kun­den ver­aus­lagt, ein umsatz­steu­er­frei­er durch­lau­fen­der Pos­ten oder muss er hier­auf bei der Wei­ter­be­rech­nung an sei­ne Kun­den zusätz­li­che Umsatz­steu­er erhe­ben? Das Finanz­ge­richt Ham­burg beant­wor­tet die­se Fra­ge in zwei Urtei­len wider­sprüch­lich: In dem ers­ten Urteil im Febru­ar 2006

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Was­ser­ver­bands­bei­trag für ver­sie­gel­te Flächen

Das Ver­wal­tungs­ge­richt Sta­de hat aktu­ell in zahl­rei­chen Ver­fah­ren die Her­an­zie­hung von Grund­stücks­ei­gen­tü­mern – als Mit­glied eines Was­­ser- und Boden­ver­ban­des – zu Was­ser­ver­bands­bei­trä­gen für stark ver­sie­gel­te Flä­chen für recht­mä­ßig erach­tet. Die­ser soge­nann­te Erschwer­nis­bei­trag wird zusätz­lich zum Was­ser­ver­bands­bei­trag je nach Ein­stu­fung der Grund­stücks­flä­che als leicht ver­sie­gelt, mit­tel­dicht ver­sie­gelt oder stär­ker ver­sie­gelt in

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Auch ein Land muss Gebüh­ren bezahlen

Auch der Lan­des­be­trieb Stra­ßen­bau NRW muss für die Ent­wäs­se­rung von Lan­des­stra­ßen Ent­wäs­se­rungs­ge­büh­ren zah­len. Mit die­ser Begrün­dung bestä­tig­te jetzt das Ober­ver­wal­tungs­ge­richt für das Land Nor­d­rhein-Wes­t­­fa­­len in Müns­ter ein Urteil des Ver­wal­tungs­ge­richts Düs­sel­dorf, wonach der Lan­des­be­trieb Stra­ßen­bau NRW nicht län­ger das Nie­der­schlags­was­ser der L 30 auf dem Gebiet der Stadt Düs­sel­dorf außer­halb der

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Der ver­steck­te Gebührenbescheid

Ein Gebüh­ren­be­scheid darf nicht in Rech­nung „ver­steckt“ wer­den. Öffen­t­­lich-rech­t­­li­che Gebüh­ren und pri­vat­recht­li­che Ent­gel­te dür­fen von den Gemein­den und ihren Stadt­wer­ken nicht in einer Wei­se gel­tend gemacht wer­den, die dem Bür­ger die Wah­rung sei­ner Rech­te erschwert. Mit die­ser Begrün­dung hat jetzt der Ver­wal­tungs­ge­richts­hof Baden-Wür­t­­te­m­­berg in Mann­heim einer Grund­stücks­ei­gen­tü­me­rin den Weg zu

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Weni­ger Abwas­ser­ge­büh­ren bei Gartenbewässerung

Kann ein Grund­stücks­ei­gen­tü­mer mit­hil­fe eines Was­ser­zäh­lers nach­wei­sen, dass ein Teil des bezo­ge­nen Was­sers für die Gar­ten­be­wäs­se­rung ver­wen­det wur­de und nicht in die Kana­li­sa­ti­on gelangt ist, darf die Gemein­de ihn – wenn sie die Abwas­ser­ge­büh­ren auf­grund ihrer Sat­zung nach dem Frisch­was­ser­maß­stab bemisst – für die­se Was­ser­men­ge nicht zu Abwas­ser­ge­büh­ren her­an­zie­hen. Eine

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