Vorläufige Vollstreckbarkeit und Einstellung der Zwangsvollstreckung in der Berufungsinstanz

Vor­läu­fi­ge Voll­streck­bar­keit und Ein­stel­lung der Zwangs­voll­stre­ckung in der Beru­fungs­in­stanz

Hat das Beru­fungs­ge­richt nach § 708 Nr. 11, § 711 ZPO ange­ord­net, dass der Beklag­te die Voll­stre­ckung durch Sicher­heits­leis­tung abwen­den kann, kommt eine Ein­stel­lung der Zwangs­voll­stre­ckung nach § 719 Abs. 2 ZPO im Regel­fall nicht in Betracht, wenn der Beklag­te Sicher­heit geleis­tet hat und kei­ne Anhalts­punk­te dafür vor­lie­gen, dass der Klä­ger

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Vorläufige Vollstreckbarkeit - und ihre Haftungsrisiken

Vor­läu­fi­ge Voll­streck­bar­keit – und ihre Haf­tungs­ri­si­ken

Wenn der Gläu­bi­ger alle Voll­stre­ckungs­vor­aus­set­zun­gen her­bei­ge­führt hat, trifft ihn nur dann kei­ne Haf­tung nach § 717 Abs. 2 ZPO, wenn er gegen­über dem Schuld­ner deut­lich macht, dar­aus kei­ne Rech­te her­zu­lei­ten. Nach § 717 Abs. 2 Satz 1 2. Alt. ZPO steht dem (frü­he­ren) Beklag­ten gegen den (frü­he­ren) Klä­ger ein Anspruch auf Ersatz

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