Abzinsung von Darlehensforderungen

Abzin­sung von Dar­le­hens­for­de­run­gen

Wird ein bis­her bedingt ver­zins­tes Dar­le­hen ohne Bedin­gungs­ein­tritt in ein die Rest­lauf­zeit umfas­sen­des unbe­dingt ver­zins­tes Dar­le­hen mit einem Zins­satz, der dem effek­ti­ven Zins­satz eines bei einer Lan­des­bank refi­nan­zier­ten Dar­le­hens ent­spricht, umge­wan­delt, so liegt auch dann ein ver­zins­li­ches Dar­le­hen i.S. des § 6 Abs. 1 Nr. 3 Satz 2 EStG vor, wenn die Ver­zin­sungs­ab­re­de zwar

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Angehörigendarlehen - und ihre Abzinsung

Ange­hö­ri­gen­dar­le­hen – und ihre Abzin­sung

Unver­zins­li­che (betrieb­li­che) Ver­bind­lich­kei­ten aus Dar­le­hen, die ein Ange­hö­ri­ger einem Gewer­be­trei­ben­den, Selb­stän­di­gen oder Land- und Forst­wirt gewährt, sind nach § 6 Abs. 1 Nr. 3 EStG abzu­zin­sen, wenn der Dar­le­hens­ver­trag unter Her­an­zie­hung des Fremd­ver­gleichs steu­er­recht­lich anzu­er­ken­nen ist. Ver­fas­sungs­recht­li­che Beden­ken hier­ge­gen bestehen für den Bun­des­fi­nanz­hof nicht. Nach § 6 Abs. 1 Nr. 3 EStG sind (betrieb­li­che) Ver­bind­lich­kei­ten unter

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Der Kaufpreis für einen Mitunternehmeranteil - und seine vorzeitige abgezinste Zahlung

Der Kauf­preis für einen Mit­un­ter­neh­mer­an­teil – und sei­ne vor­zei­ti­ge abge­zins­te Zah­lung

Die vor­zei­ti­ge Zah­lung eines abge­zins­ten Kauf­prei­ses für einen Mit­un­ter­neh­mer­an­teil für zu einem teil­ent­gelt­li­chen Erwerb. Wird die Zah­lung an den ver­äu­ße­ren­den Mit­un­ter­neh­mer durch einen Ein­nah­me­ver­zicht des über­neh­men­den Mit­un­ter­neh­mers rea­li­siert, führt dies nicht zu Erwerbs­auf­wen­dun­gen; für die der in einer Ergän­zungs­rech­nung zu erfas­sen­den AfA besteht kei­ne Abzugs­mög­lich­keit als Sonn­der­be­triebs­aus­ga­be. Der über­neh­men­de Mit­un­ter­neh­mer

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Rückstellungen - und ihre Abzinsung

Rück­stel­lun­gen – und ihre Abzin­sung

Nach § 6 Abs. 1 Nr. 3a Buchst. e Satz 1 EStG sind die Rück­stel­lun­gen für Ver­pflich­tun­gen mit einem Zins­satz von 5, 5 v.H. abzu­zin­sen und ist Nr. 3 Satz 2 ent­spre­chend anzu­wen­den; für die Abzin­sung von Rück­stel­lun­gen für Sach­leis­tungs­ver­pflich­tun­gen ist nach Satz 2 der Vor­schrift der Zeit­raum bis zum Beginn der Erfül­lung maß­ge­bend. Die Abzin­sung beruht auf

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Darlehen mit steigenden Zinssätzen - und die Höhe eines zu passivierenden Erfüllungsrückstandes

Dar­le­hen mit stei­gen­den Zins­sät­zen – und die Höhe eines zu pas­si­vie­ren­den Erfül­lungs­rück­stan­des

Wegen der Ver­pflich­tung, eine am Bilanz­stich­tag bestehen­de Dar­le­hens­ver­bind­lich­keit in spä­te­ren Jah­ren höher zu ver­zin­sen (Dar­le­hen mit stei­gen­den Zins­sät­zen), ist in der Bilanz grund­sätz­lich eine Ver­bind­lich­keit oder eine Rück­stel­lung wegen eines wirt­schaft­li­chen Erfül­lungs­rück­stan­des aus­zu­wei­sen. Eine sol­che Zins­ver­bind­lich­keit ist grund­sätz­lich abzu­zin­sen. Nach § 8 Abs. 1 KStG i.V.m. § 5 Abs. 1 Satz 1 EStG hat die

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Betriebliche Direktzusage - und der Diskontierungszinssatz im Versorgungsausgleich

Betrieb­li­che Direkt­zu­sa­ge – und der Dis­kon­tie­rungs­zins­satz im Ver­sor­gungs­aus­gleich

Zur Wahl des Dis­kon­tie­rungs­zins­sat­zes, mit dem der Gesamt­wert aller künf­tig zu erwar­ten­den Ver­sor­gungs­leis­tun­gen bei einer betrieb­li­chen Direkt­zu­sa­ge im Rah­men der Ermitt­lung eines Kapi­tal­werts nach § 45 Abs. 1 VersAus­glG i.V.m. § 4 Abs. 5 BetrAVG auf das Ende der Ehe­zeit als Bewer­tungs­stich­tag abge­zinst wird1. Wie der Bun­des­ge­richts­hof bereits ent­schie­den hat, sind nach §

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