Schmier­geld­zah­lun­gen, Kick-back-Zah­lun­gen – als Bei­hil­fe zur Steu­er­hin­ter­zie­hung

Im Hin­blick auf die zu Bestechungs­zwe­cken auf Kon­ten von Off­shore­Ge­sell­schaf­ten trans­fe­rier­ten Beträ­ge ist der vor­ge­nom­me­ne Abzug als Betriebs­aus­ga­ben im Rah­men der Kör­per­schafts­und Gewer­be­steu­er unzu­läs­sig. Ein Abzugs­ver­bot folgt inso­fern aus § 4 Abs. 5 Nr. 10 EStG i.V.m. § 8 Abs. 1 Satz 1 KStG. Dage­gen dür­fen die für Kauf­preis­rück­erstat­tun­gen vor­ge­se­he­nen Zah­lun­gen gewinn­min­dernd berück­sich­tigt wer­den. Zwar

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Dritt­staa­ten­be­tei­li­gun­gen – und das pau­scha­le Betriebs­aus­ga­ben-Abzugs­ver­bot

Das pau­scha­le Betriebs­­aus­ga­­ben-Abzugs­­­ver­­­bot des § 8b Abs. 7 KStG 1999 (i.d.F. des StBereinG 1999) ver­stößt gegen die uni­ons­recht­li­che Grund­frei­heit des frei­en Kapi­tal­ver­kehrs nach Art. 56 EG (jetzt Art. 63 AEUV) und bleibt des­we­gen auch bei Dritt­staa­ten­be­tei­li­gun­gen unan­wend­bar. § 8b Abs. 7 KStG 1999 (i.d.F. des StBereinG 1999) ver­langt ‑i.V.m. Art. 23 Abs.

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Abzugs­ver­bot für Schuld­zin­sen – Ver­lus­te und die Begren­zung auf Ent­nah­men­über­schuss

Für die Berech­nung der Über­ent­nah­me nach § 4 Abs. 4a Satz 2 EStG ist zunächst vom ein­kom­men­steu­er­recht­li­chen Gewinn aus­zu­ge­hen. Die­ser Begriff umfasst auch Ver­lus­te. Ver­lus­te füh­ren für sich genom­men nicht zu Über­ent­nah­men. Die Bemes­sungs­grund­la­ge für die nicht abzieh­ba­ren Schuld­zin­sen ist im Wege teleo­lo­gi­scher Reduk­ti­on zu begren­zen. Die Bemes­sungs­grund­la­ge für die nicht abzieh­ba­ren

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Geschen­ke an Geschäfts­freun­de – und die Über­nah­me der Ein­kom­men­steu­er

Die Über­nah­me der pau­scha­len Ein­kom­men­steu­er nach § 37b EStG für ein Geschenk unter­liegt als wei­te­res Geschenk dem Abzugs­ver­bot des § 4 Abs. 5 Satz 1 Nr. 1 EStG, soweit bereits der Wert des Geschenks selbst oder zusam­men mit der über­nom­me­nen pau­scha­len Ein­kom­men­steu­er den Betrag von 35 EUR über­steigt. Ent­ste­hen dem Steu­er­pflich­ti­gen Auf­wen­dun­gen für Geschen­ke

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Gewinn­an­tei­le an aus­län­di­schen Kapi­tal­ge­sell­schaf­ten – und die Hin­zu­rech­nung nicht­ab­zieh­ba­rer Betriebs­aus­ga­ben

Von den nach § 8b Abs. 1 KStG bei der Ermitt­lung des Ein­kom­mens außer Ansatz geblie­be­nen Gewinn­an­tei­len aus Antei­len an aus­län­di­schen (hier: chi­ne­si­schen und tür­ki­schen) Kapi­tal­ge­sell­schaf­ten gel­ten 5% als Aus­ga­ben, die nach § 8b Abs. 5 KStG nicht als Betriebs­aus­ga­ben abge­zo­gen wer­den dür­fen. Nach § 8b Abs. 1 KStG blei­ben Bezü­ge i.S. des

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Ver­fall – und die Steu­er­be­las­tung

Eine Dop­pel­be­las­tung durch Abschöp­fung des Brut­to­be­tra­ges einer­seits und des­sen Besteue­rung ande­rer­seits ist zu ver­mei­den . Dies geschieht regel­mä­ßig dadurch, dass der abge­schöpf­te Betrag im Besteue­rungs­ver­fah­ren gewinn­min­dernd gel­tend gemacht wird; das Abzugs­ver­bot des § 12 Nr. 4 EStG gilt man­gels Straf­cha­rak­ters der Ver­falls­an­ord­nung nicht . Die Berück­sich­ti­gung einer nur vor­aus­sicht­li­chen Besteue­rung im

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Abzugs­ver­bot für Ver­äu­ße­rungs­ver­lus­te und Teil­wert­ab­schrei­bun­gen

Nach Ansicht des Bun­des­fi­nanz­hofs ist es weder aus rechts­sys­te­ma­ti­scher noch aus ver­fas­sungs­recht­li­cher Sicht zu bean­stan­den, dass § 8b Abs. 3 Satz 3 KStG 2002 n.F. auch den Abzug von Ver­äu­ße­rungs­ver­lus­ten und Teil­wert­ab­schrei­bun­gen aus­schließt . Das in § 8b Abs. 3 Satz 4 KStG 2002 n.F. ange­ord­ne­te Abzugs­ver­bot für Gewinn­min­de­run­gen im Zusam­men­hang mit einer Dar­le­hens­for­de­rung

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Abzugs­ver­bot für Gewer­be­steu­er

Das Ver­bot, die Gewer­be­steu­er­last von der Bemes­sungs­grund­la­ge der Kör­per­schaft­steu­er abzu­zie­hen, ist nach Ansicht des Bun­des­fi­nanz­hofs mit dem Grund­ge­setz ver­ein­bar. Die Gewer­be­steu­er ist ihrer Natur nach eine Betriebs­aus­ga­be und min­dert des­halb den Gewinn z.B. einer Kapi­tal­ge­sell­schaft. Mit dem Unter­neh­men­steu­er­re­form­ge­setz 2008 hat der Gesetz­ge­ber jedoch in § 4 Abs. 5b EStG ange­ord­net, dass

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Ver­geb­li­cher Due-Dili­gence-Auf­wand

"Ver­geb­li­che" Kos­ten für die sog. Due-Dili­gence-Prü­­fung aus Anlass des geschei­ter­ten Erwerbs einer Kapi­tal­be­tei­li­gung unter­fal­len nicht dem Abzugs­ver­bot des § 8b Abs. 3 KStG 2002 a.F. Nach § 8b Abs. 3 KStG 2002 a.F., für die Ermitt­lung des Gewer­be­steu­er­mess­be­trags i.V.m. § 7 Satz 1 GewStG 2002, sind Gewinn­min­de­run­gen, die im Zusam­men­hang mit dem in Abs.

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Wer­bungs­kos­ten bei den Ein­künf­ten aus Kapi­tal­ver­mö­gen

§ 32d Abs. 6 S. 1 EStG ver­fas­sungs­kon­form dahin­ge­hend aus­zu­le­gen, dass bei den Ein­künf­ten aus kka­pi­tal­ver­mö­gen die tat­säch­lich ent­stan­de­nen Wer­bungs­kos­ten jeden­falls dann abzugs­fä­hig sind, wenn der indi­vi­du­el­le Steu­er­satz bereits unter Berück­sich­ti­gung nur des Spa­­rer-Pau­sch­be­­trag unter 25 % liegt. Ein abso­lu­tes und unum­kehr­ba­res Abzugs­ver­bot von Wer­bungs­kos­ten wäre in die­sen Fäl­len nach Ansicht des Finanz­ge­richts

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Abzugs­fä­hig­keit ver­geb­li­cher Due-Dili­gence Auf­wen­dun­gen

Das Finanz­ge­richt Baden-Wür­t­­te­m­berg ist der Auf­fas­sung, dass die Kos­ten für die Due-Dili­gence-Prü­­fung (ver­geb­li­che) Anschaf­­fungs- und Neben­kos­ten der geplan­ten Betei­li­gung dar­stel­len. Die­se sind zunächst zu akti­vie­ren, jedoch aus­zu­bu­chen, wenn das Erwerbs­ge­schäft nicht zustan­de kommt . Aus der Rege­lung des § 8 b Abs. 3 KStG 2002 ergibt sich auch kein Abzugs­ver­bot für die­se

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