Monopoly

Aus­gleichs­ent­schä­di­gung für die Auf­ga­be eines Wohn­rechts – als nach­träg­li­che Anschaffungskosten

Eine Aus­gleichs­ent­schä­di­gung für die Auf­ga­be eines ding­li­chen Wohn­rechts und die im Zusam­men­hang mit der Ver­trags­schlie­ßung ange­fal­le­nen Notar­kos­ten sind als nach­träg­li­che Anschaf­fungs­kos­ten nur im Rah­men der Abset­zung für Abnut­zung gemäß § 9 Abs. 1 Satz 3 Nr. 7, § 7 Abs. 4 Nr. 2a EStG zu berück­sich­ti­gen. Auf­wen­dun­gen zur Erwer­bung, Siche­rung und Erhal­tung der Ein­nah­men sind

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Verhandlungstisch

Ver­mö­gens­ver­wal­ten­de Per­so­nen­ge­sell­schaft mit zwi­schen­zeit­lich gewerb­li­cher Prä­gung – und die AfA

Wer­den Wirt­schafts­gü­ter einer gewerb­lich gepräg­ten Per­so­nen­ge­sell­schaft ‑hier Gebäu­­de- wegen des Weg­falls der gewerb­li­chen Prä­gung in das Pri­vat­ver­mö­gen über­führt und von der nun­mehr ver­mö­gens­ver­wal­ten­den Gesell­schaft wei­ter­hin zur Erzie­lung von Ein­künf­ten aus Ver­mie­tung und Ver­pach­tung genutzt, sind als Bemes­sungs­grund­la­ge für die AfA die gemei­nen Wer­te der Wirt­schafts­gü­ter als fik­ti­ve Anschaf­fungs­kos­ten anzu­set­zen. Zu

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Containerschiff

Von der Ton­nage­be­steue­rung zur Bilan­zie­rung – und der Teil­wert als neue AfA-Bemes­sungs­grund­la­ge – nach Aus­lau­fen der Tonnagebesteuerung

Nach dem Wech­sel von der Gewinn­ermitt­lung nach der Ton­na­ge zum Betriebs­ver­mö­gens­ver­gleich sind die Wirt­schafts­gü­ter, die unmit­tel­bar dem Betrieb von Han­dels­schif­fen im inter­na­tio­na­len Ver­kehr die­nen, mit dem Teil­wert anzu­set­zen und auf der Grund­la­ge die­ses Betrags für die Zeit deren betriebs­ge­wöhn­li­cher Rest­nut­zungs­dau­er abzu­schrei­ben. In dem hier vom Bun­des­fi­nanz­hof ent­schie­de­nen Fall ermit­telt die

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Schreibtisch

Abschrei­bung von PC, Note­books und Programmen

Die Finanz­ver­wal­tung ändert ihre Auf­fas­sung zur Nut­zungs­dau­er von Com­pu­tern und Soft­ware. Die bis­her in der AfA-Tabel­­le für all­ge­mei­ne Anla­ge­gü­ter ent­hal­te­ne Nut­zungs­dau­er für Com­pu­ter wird von drei Jah­ren auf nur noch ein Jahr her­ab­ge­setzt. Den Kern­be­reich der Digi­ta­li­sie­rung bil­den die Com­pu­ter­hard­ware (ein­schließ­lich der dazu gehö­ren­den Peri­phe­rie­ge­rä­te) sowie die für die Dateneingabe

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Der Kauf einer ver­mie­te­ten Eigen­tums­woh­nung – und die Auf­tei­lung des Kauf­prei­ses auf Grund und Gebäude

Das Finanz­ge­richt darf eine ver­trag­li­che Kauf­preis­auf­tei­lung auf Grund und Gebäu­de, die die rea­len Wert­ver­hält­nis­se in grund­sätz­li­cher Wei­se ver­fehlt und wirt­schaft­lich nicht halt­bar erscheint, nicht durch die unter Ver­wen­dung der Arbeits­hil­fe des BMF ermit­tel­te Auf­tei­lung erset­zen. Die Arbeits­hil­fe gewähr­leis­tet die von der Recht­spre­chung gefor­der­te Auf­tei­lung nach den rea­len Ver­kehrs­wer­ten von Grund

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Bundesfinanzhof (BFH)

Das im Rah­men einer steu­er­recht­li­chen Über­lei­tungs­rech­nung aus­ge­üb­te Wahl­recht – und sei­ne Änderung

Die geän­der­te Wil­lens­be­tä­ti­gung zu einer wahl­rechts­be­zo­ge­nen Rechts­fol­ge (hier: Min­de­rung von Anschaf­fungs­kos­ten gemäß § 7g Abs. 2 Satz 2 EStG a.F.) ist nur nach Maß­ga­be der Rege­lun­gen zur Bilanz­än­de­rung (§ 4 Abs. 2 Satz 2 EStG) steu­er­lich zuge­las­sen, wenn sie (wie eben­falls die ursprüng­li­che Wahl) in einer dem Finanz­amt ein­ge­reich­ten Über­lei­tungs­rech­nung (§ 60 Abs. 2 Satz 1 EStDV)

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Abwehr eines Schen­kungs­wi­der­ruf – und die steu­er­li­che Behand­lung der Kosten

Auf­wen­dun­gen zur (im Ergeb­nis geschei­ter­ten) Abwehr einer Rück­for­de­rung des Mit­ei­gen­tums­an­teils an einem ver­mie­te­ten Grund­stück auf­grund eines Wider­rufs der Schen­kung nach § 530 BGB stel­len weder (nach­träg­li­che) Anschaf­fungs­kos­ten noch sofort abzieh­ba­re (Sonder-)Werbungskosten bei den Ein­künf­ten aus Ver­mie­tung und Ver­pach­tung dar. Der Wider­ruf der Schen­kung nach § 530 Abs. 1 BGB bzw. deren Widerruflichkeit

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Wohnhaus

Auf­tei­lung des Gesamt­kauf­prei­ses für ein bebau­tes Grundstück

In einem beim Bun­des­fi­nanz­hof anhän­gi­gen Revi­si­ons­ver­fah­ren stellt sich die Fra­ge, ob die vom Bun­des­mi­nis­te­ri­um der Finan­zen zur Ver­fü­gung gestell­te „Arbeits­hil­fe zur Auf­tei­lung eines Gesamt­kauf­prei­ses für ein bebau­tes Grund­stück (Kauf­preis­auf­tei­lung)“ bei der Auf­tei­lung eines ver­trag­lich ver­ein­bar­ten Kauf­prei­ses auf Grund und Gebäu­de für Zwe­cke der AfA-Bemes­­sung zugrun­de gelegt wer­den kann. Der Bundesfinanzhof

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Fest­stel­lung von AfA- und AfS-Beträ­gen nach dem Invest­ment­steu­er­ge­setz 2004

Gemäß § 5 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 Buchst. g InvStG 2004 sind die AfA- und AfS-Beträ­­ge eines Geschäfts­jah­res geson­dert (und ggf. ein­heit­lich) fest­zu­stel­len, die bei der Ertrags­er­mitt­lung auf der Ebe­ne des Invest­ment­son­der­ver­mö­gens gemäß § 3 Abs. 3 Satz 1 InvStG als Wer­bungs­kos­ten abge­zo­gen wur­den. Dies gilt unab­hän­gig davon, in wel­cher Höhe die­se Beträ­ge mit posi­ti­ven Mieterträgen

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Verwaltungsgericht Köln / Finanzgericht Köln

Vor­aus­set­zun­gen eines Steuerstundungsmodells

Die Anwen­dungs­re­ge­lung zu § 15b EStG (hier: § 52 Abs. 33a Satz 1 EStG) und die Fra­ge, ob im kon­kre­ten Fall die Ein­kunfts­quel­le als Steu­er­stun­dungs­mo­dell i.S. des § 15b Abs. 1 Satz 1 und Abs. 2 EStG ein­zu­ord­nen ist, sind anle­­ger- bzw. gesell­schaf­ter­be­zo­gen zu prü­fen. Ein Steu­er­stun­dungs­mo­dell i.S. von § 15b Abs. 1 Satz 1 und

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Der Teil­wert als neue AfA-Bemessungsgrundlage

Nach dem Wech­sel von der Gewinn­ermitt­lung nach der Ton­na­ge zum Betriebs­ver­mö­gens­ver­gleich sind die Wirt­schafts­gü­ter, die unmit­tel­bar dem Betrieb von Han­dels­schif­fen im inter­na­tio­na­len Ver­kehr die­nen, mit dem Teil­wert anzu­set­zen und auf der Grund­la­ge die­ses Betrags für die Zeit deren betriebs­ge­wöhn­li­cher Rest­nut­zungs­dau­er abzu­schrei­ben. Der Gewinn aus der Hin­zu­rech­nung des Unter­schieds­be­trags gemäß §

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Gebäu­de-AfA – degres­siv oder nach tat­säch­li­cher Nutzungsdauer?

Ein Wech­sel von der in Anspruch genom­me­nen degres­si­ven AfA gemäß § 7 Abs. 5 EStG zur AfA nach der tat­säch­li­chen Nut­zungs­dau­er gemäß § 7 Abs. 4 Satz 2 EStG ist nicht mög­lich. Wer die degres­si­ve Gebäu­­de-AfA in Anspruch genom­men hat, kann daher nach die­sem Urteil des Bun­des­fi­nanz­hofs nicht nach­träg­lich zur AfA nach der tat­säch­li­chen Nutzungsdauer

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Erwerb einer Ver­trags­arzt­pra­xis – oder doch nur der Kassenzulassung?

Wird vom Erwer­ber einer Ver­trags­arzt­pra­xis ein Zuschlag zum Ver­kehrs­wert (Über­preis) gezahlt, spricht dies wie eine Zah­lung, die sich aus­schließ­lich am Ver­kehrs­wert ori­en­tiert, dafür, dass Gegen­stand der Über­tra­gung die Pra­xis des Über­ge­bers als Chan­cen­pa­ket ist. Auch in die­sem Fall ist in einem durch den Kauf­preis abge­gol­te­nen Pra­xis­wert der Vor­teil aus der

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Bundesfinanzhof

Wirt­schaft­li­cher Vor­teil aus einer Ver­trags­arzt­zu­las­sung – und die Zuord­nung der Anschaffungskosten

Wird der wirt­schaft­li­che Vor­teil aus einer Ver­trags­arzt­zu­las­sung ‑wie im Strei­t­­fall- zum Gegen­stand eines Ver­­äu­­ße­­rungs- und Anschaf­fungs­ge­schäfts gemacht, ist Erwer­ber die­ses imma­te­ri­el­len Wirt­schafts­guts der­je­ni­ge, der die Anschaf­fungs­kos­ten hier­für trägt oder dem sie steu­er­recht­lich zuzu­ord­nen sind. Trägt der Neu­ge­sell­schaf­ter einer Gemein­schafts­pra­xis, der Inha­ber des höchst­per­sön­li­chen Sta­tus­rechts der Ver­trags­arzt­zu­las­sung ist, selbst die Anschaf­fungs­kos­ten für

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Der wirt­schaft­li­che Vor­teil aus einer Ver­trags­arzt­zu­las­sung – und sei­ne Abschreibbarkeit

Für die Fra­ge der Abnutz­bar­keit imma­te­ri­el­ler Wirt­schafts­gü­ter kommt es maß­geb­lich dar­auf an, ob sich deren Wert in einer bestimm­ten oder bestimm­ba­ren Zeit erschöpft. Da der Inha­ber eine ihm unbe­fris­tet erteil­te Ver­trags­arzt­zu­las­sung, solan­ge er sie inne­hat, gleich­blei­bend in Anspruch neh­men und den aus ihr resul­tie­ren­den wirt­schaft­li­chen Vor­teil im Rah­men eines Nachbesetzungsverfahrens

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Erwerb von Ver­trags­arzt­pra­xen – und die Abschrei­bung des Praxiswerts

Die Über­tra­gung von Ver­trags­arzt­pra­xen berech­tigt den Erwer­ber nur dann zu Abset­zun­gen für Abnut­zung (AfA) auf einen Pra­xis­wert und das mit­er­wor­be­ne Inven­tar, wenn Erwerbs­ge­gen­stand die gesam­te Pra­xis und nicht nur eine Ver­trags­arzt­zu­las­sung ist. In den bei­den jetzt vom Bun­des­fi­nanz­hof ent­schie­de­nen Streit­fäl­len hat­ten die Betei­lig­ten Pra­xis­über­nah­me­ver­trä­ge geschlos­sen, in denen es auch um die

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Mit­tel­ba­re Grund­stücks­schen­kung – und die Abschreibung

Die Rege­lung des § 11d Abs. 1 Satz 1 EStDV ist auch im Fall einer mit­tel­ba­ren Grund­stücks­schen­kung anzu­wen­den. Wird dem Steu­er­pflich­ti­gen eine der Erzie­lung von Ein­nah­men aus Ver­mie­tung und Ver­pach­tung die­nen­de Eigen­tums­woh­nung (ein­schließ­lich Inven­tar) im Wege der mit­tel­ba­ren Grund­stücks­schen­kung zuge­wen­det, kann er mit­hin nach § 11d Abs. 1 Satz 1 EStDV AfA auf die

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Wind­kraft­an­la­gen – wirt­schaft­li­ches Eigen­tum und der Abschreibungsbeginn

Die Anschaf­fungs­kos­ten einer durch Kauf­ver­trag bzw. Werk­lie­fe­rungs­ver­trag erwor­be­nen Wind­kraft­an­la­ge kön­nen erst ab dem Zeit­punkt des Über­gangs des wirt­schaft­li­chen Eigen­tums abge­schrie­ben wer­den. Das wirt­schaft­li­che Eigen­tum an einer Wind­kraft­an­la­ge geht erst im Zeit­punkt des Gefahr­über­gangs auf den Erwerber/​Besteller über. Gemäß § 7 Abs. 2 EStG kann der Gewinn bei Erwerb abnutz­ba­rer beweg­li­cher Wirt­schafts­gü­ter des

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Betrieb­li­che Bebau­ung des Ehe­gat­ten­grund­stücks – und die dop­pel­te AfA

rrich­tet der Unter­­neh­­mer-Ehe­­ga­t­­te mit eige­nen Mit­teln ein Gebäu­de auf einem auch dem Nicht­un­­­ter­­neh­­mer-Ehe­­ga­t­­ten gehö­ren­den Grund­stück, wird der Nicht­un­­­ter­­neh­­mer-Ehe­­ga­t­­te ‑sofern kei­ne abwei­chen­den Ver­ein­ba­run­gen zwi­schen den Ehe­leu­ten getrof­fen wer­­den- sowohl zivil­recht­li­cher als auch wirt­schaft­li­cher Eigen­tü­mer des auf sei­nen Mit­ei­gen­tums­an­teil ent­fal­len­den Gebäu­de­teils. Die­ser Gebäu­de­teil gehört zu sei­nem Pri­vat­ver­mö­gen. Die vom Unter­­neh­­mer-Ehe­­ga­t­­ten für die

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Zah­lungs­an­sprü­che nach der GAP-Reform 2003 – als abnutz­ba­re imma­te­ri­el­le Wirtschaftsgüter

Die durch die GAP-Reform 2003 ein­ge­führ­ten Zah­lungs­an­sprü­che sind abnutz­ba­re imma­te­ri­el­le Wirt­schafts­gü­ter. Die betriebs­ge­wöhn­li­che Nut­zungs­dau­er der Zah­lungs­an­sprü­che nach der GAP-Reform 2003 ist jeden­falls am Bilanz­stich­tag 30.06.2007 typi­sie­rend mit zehn Jah­ren zu schät­zen. AfA in glei­chen Jah­res­be­trä­gen sind nach § 7 Abs. 1 Satz 1 EStG bei Wirt­schafts­gü­tern vor­zu­neh­men, deren Ver­wen­dung oder Nut­zung durch den

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Mit­tel­ba­re Grund­stücks­schen­kung – und die Fort­füh­rung der AfA

Im Fal­le einer mit­tel­ba­ren Grund­stücks­schen­kung kann der Beschenk­te die Abset­zun­gen für Abnut­zung i. S. d. § 11d Abs. 1 EStDV nach den fort­ge­führ­ten Anschaf­fungs­kos­ten des Rechts­vor­gän­gers in Anspruch neh­men. Gemäß § 9 Abs. 1 Satz 3 Nr. 7 i.V.m. § 7 Abs. 4 Satz 1 Nr. 2a EStG sind bei Gebäu­den des Pri­vat­ver­mö­gens, die nach dem 31.12 1924

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Ver­trag­li­che Kauf­preis­auf­tei­lung zwi­schen Grund­stück und Gebäude

Eine ver­trag­li­che Kauf­preis­auf­tei­lung von Grund­stück und Gebäu­de ist der Berech­nung der AfA auf das Gebäu­de zu Grun­de zu legen, sofern sie zum einen nicht nur zum Schein getrof­fen wur­de sowie kei­nen Gestal­tungs­miss­brauch dar­stellt und zum ande­ren das Finanz­ge­richt auf der Grund­la­ge einer Gesamt­wür­di­gung von den das Grund­stück und das Gebäude

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Häus­li­ches Arbeits­zim­mer – und die erhöh­te Gebäudeabschreibung

Der abzugs­fä­hi­ge Höchst­be­trag nach § 4 Abs. 5 Satz 1 Nr. 6b für ein Arbeits­zim­mer, das nicht den Mit­tel­punkt der gesam­ten beruf­li­chen Betä­ti­gung bil­det, ist auch im Fall einer nach § 7i EStG erhöh­ten Gebäu­de­ab­schrei­bung zu berück­sich­ti­gen. Nach dem ein­deu­ti­gen Wort­laut des § 4 Abs. 5 Satz 1 Nr. 6b EStG ist der Abzug von Werbungskosten

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Abset­zung für Abnut­zung von Mietereinbauten

Her­stel­lungs­kos­ten für ein Gebäu­de kön­nen nur mit den für die­ses Gebäu­de maß­ge­ben­den AfA-Sät­­zen und nicht nach der mut­maß­li­chen kür­ze­ren Dau­er des Pacht­ver­hält­nis­ses abge­setzt wer­den, da § 7 Abs. 4 Satz 2 EStG aus­drück­lich auf die (vor­aus­sicht­li­che) tat­säch­li­che Nut­zungs­dau­er des Gebäu­des und nicht auf eine davon ggf. abwei­chen­de kür­ze­re Dau­er des Miet- oder Pachtverhältnisses

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Grund­stücks­ein­brin­gung in eine Per­so­nen­ge­sell­schaft – und die Fest­stel­lung des gemei­nen Werts

Nach § 6 Abs. 1 Nr. 1 Satz 1 EStG sind abnutz­ba­re Wirt­schafts­gü­ter des Anla­ge­ver­mö­gens mit den Anschaf­­fungs- oder Her­stel­lungs­kos­ten ver­min­dert um die AfA und ggf. wei­te­re Abzü­ge zu bewer­ten. Bemes­sungs­grund­la­ge der AfA für ein Gebäu­de sind nach § 7 Abs. 4 Satz 1 EStG die Anschaf­­fungs- oder Her­stel­lungs­kos­ten. Über­trägt ein Gesell­schaf­ter ein Wirt­schafts­gut sei­nes Pri­vat­ver­mö­gens gegen

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Bau­auf­wen­dun­gen im Sanie­rungs­ge­biet – und die Bin­dungs­wir­kung der gemeind­li­chen Bescheinigung

Die Bin­dungs­wir­kung des Grund­la­gen­be­schei­des gemäß § 7h Abs. 2 EStG erstreckt sich auf die in § 7h Abs. 1 EStG benann­ten Tat­be­stands­merk­ma­le. Daher prüft – anders als bis­her vom Bun­des­fi­nanz­hof ange­nom­men – allein die Gemein­de, ob Moder­­ni­­sie­­rungs- und Instand­set­zungs­maß­nah­men i.S. des § 177 Bau­GB durch­ge­führt wur­den. Kei­ne Bin­dungs­wir­kung besteht dem­ge­gen­über in Bezug

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Bundesfinanzhof (BFH)

Die von der Stadt ver­kauf­te Woh­nung im Sanierungsgebiet

Ver­äu­ßert eine Gemein­de ein Sanie­rungs­ob­jekt, das noch von ihr instand­ge­setzt oder moder­ni­siert wer­den soll, ist der Erwer­ber nicht von der För­de­rung gemäß § 7h Abs. 1 Satz 3 EStG aus­ge­schlos­sen. Hier­bei ist die Beson­der­heit zu berück­sich­ti­gen, dass die Stadt selbst als Bau­her­rin tätig gewor­den ist. In einem sol­chen Fall besteht nicht die

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Verwaltungsgericht Köln / Finanzgericht Köln

Erwerb von Schiffs­fonds­an­tei­len auf dem Zweitmarkt

Der Erwer­ber eines Anteils an einer Per­so­nen­ge­sell­schaft, der im Hin­blick auf stil­le Reser­ven in Wirt­schafts­gü­tern des Gesell­schafts­ver­mö­gens einen Kauf­preis über dem Buch­wert des über­nom­me­nen Kapi­tal­kon­tos zahlt, hat den Mehr­preis als Anschaf­fungs­kos­ten der betref­fen­den Wirt­schafts­gü­ter so abzu­schrei­ben, als hät­te er die Güter in die­sem Zeit­punkt als Ein­zel­un­ter­neh­mer erwor­ben. Wird für den

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Moder­ni­sie­rungs­kos­ten im Sanie­rungs­ge­biet – und die Objekt­be­zo­gen­heit der Bescheinigung

Bei einem im Inland bele­ge­nen Gebäu­de in einem förm­lich fest­ge­leg­ten Sanie­rungs­ge­biet oder städ­te­bau­li­chen Ent­wick­lungs­be­reich kann der Steu­er­pflich­ti­ge nach Maß­ga­be des § 7h Abs. 1 Satz 1 EStG ‑abwei­chend von § 7 Abs. 4 und 5 EStG- im Jahr der Her­stel­lung und in den fol­gen­den neun Jah­ren jeweils bis zu 10 v.H. der Her­stel­lungs­kos­ten für Modernisierungs-

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Erhöh­te Abset­zun­gen im Sanie­rungs­ge­biet – und die Objekt­be­zo­gen­heit der Bescheinigun

Der Steu­er­pflich­ti­ge kann die erhöh­ten Abset­zun­gen i.S. des § 7h Abs. 1 EStG nur in Anspruch neh­men, wenn die zustän­di­ge Gemein­de­be­hör­de die Erfül­lung der Vor­aus­set­zun­gen des § 7h Abs. 1 EStG objekt­be­zo­gen beschei­nigt. Bei Eigen­tums­woh­nun­gen ist mit­hin eine Beschei­ni­gung für das Gesamt­ge­bäu­de nicht aus­rei­chend. Bei einem im Inland bele­ge­nen Gebäu­de in einem

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Vor­sor­ge mit denk­mal­ge­schütz­ter Immobilie

Im Bun­des­tag ist am 4. Juli 2015 eine Reform der Lebens­ver­si­che­run­gen beschlos­sen wor­den. Damit sol­len die auf­grund der Nied­rig­zin­sen geplag­ten Lebens­ver­si­che­run­gen gestützt wer­den. Das „Gesetz zur Absi­che­rung sta­bi­ler und fai­rer Leis­tun­gen für Lebens­ver­si­cher­te“ (Lebens­ver­si­che­rungs­re­form­ge­setz, LVRG) hat für den Ver­brau­cher inso­weit Aus­wir­kun­gen, als dass u.a. der Garan­tie­zins gesenkt wird. Mit Beginn

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Ver­mie­tungs­ein­künf­te – und die Abset­zung für außer­ge­wöhn­li­che Abnutzung

Nach § 9 Abs. 1 Satz 1 EStG sind Wer­bungs­kos­ten Auf­wen­dun­gen zur Erwer­bung, Siche­rung und Erhal­tung der Ein­nah­men aus Ver­mie­tung und Ver­pach­tung. Sie sind nach § 9 Abs. 1 Satz 2 EStG bei der Ein­kunfts­art Ver­mie­tung und Ver­pach­tung abzu­zie­hen, wenn sie durch sie ver­an­lasst sind. Wer­bungs­kos­ten sind nach § 9 Abs. 1 Satz 3 Nr. 7 EStG auch Abset­zun­gen für

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Berich­ti­gung zu hoher Gebäudeabschreibungen

Die Berich­ti­gung zu hoch vor­ge­nom­me­ner und ver­fah­rens­recht­lich nicht mehr änder­ba­rer AfA ist bei Gebäu­den im Pri­vat­ver­mö­gen in der Wei­se vor­zu­neh­men, dass die gesetz­lich vor­ge­schrie­be­nen Abschrei­bungs­sät­ze auf die bis­he­ri­ge Bemes­sungs­grund­la­ge bis zur vol­len Abset­zung des noch vor­han­de­nen Rest­buch­werts ange­wen­det wer­den. Sind für ein Gebäu­de in einem Ver­an­la­gungs­zeit­raum Son­der­ab­schrei­bun­gen vor­ge­nom­men wor­den, bemisst

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Die Kos­ten der Erbaus­ein­an­der­set­zung – Anschaf­fungs­ne­ben­kos­ten bei unent­gelt­li­chem Erwerb

Kos­ten für die Aus­ein­an­der­set­zung eines Nach­las­ses kön­nen bei zum Nach­lass gehö­ren­den ver­mie­te­ten Grund­stü­cken zu Anschaf­fungs­ne­ben­kos­ten füh­ren, die im Rah­men von Abset­zun­gen für Abnut­zung (AfA) abzieh­bar sind. Erbaus­ein­an­der­set­zungs­kos­ten sind als Anschaf­fungs­ne­ben­kos­ten i.S. des § 255 Abs. 1 Satz 2 HGB im Wege der AfA abzieh­bar, wenn sie der Über­füh­rung der bebau­ten Grund­stü­cke von der

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Ände­rung eines Steu­er­be­schei­des wegen geän­der­ter AfA-Bemessungsgrundlagen

Hat das Finanz­amt auf Antrag des Steu­er­pflich­ti­gen die Bemes­sungs­grund­la­ge für die Ermitt­lung der AfA eines ver­mie­te­ten Gebäu­des nach­träg­lich um zuvor unzu­tref­fend von den Her­stel­lungs­kos­ten abge­zo­ge­ne, als Ein­nah­men aus Ver­mie­tung und Ver­pach­tung zu wer­ten­de leis­tungs­freie Dar­le­hens­mit­tel wie­der erhöht und die Beschei­de für die Jah­re nach Aus­zah­lung der För­der­mit­tel ent­spre­chend geän­dert, darf

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Auf­wen­dun­gen auf ein im frem­den Eigen­tum ste­hen­des Wirtschaftsgut

Trägt der Steu­er­pflich­ti­ge Kos­ten zur Her­stel­lung eines im Eigen­tum sei­nes Ehe­gat­ten ste­hen­den Gebäu­des, das er zur Erzie­lung von betrieb­li­chen Ein­künf­ten nutzt, sind sei­ne Auf­wen­dun­gen steu­er­lich zu akti­vie­ren und nach den für ein Gebäu­de gel­ten­den Regeln abzu­schrei­ben. Endet die Nut­zung des Gebäu­des zur Ein­kunfts­er­zie­lung durch den Steu­er­pflich­ti­gen, ergibt sich dar­aus keine

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Bezugs­fer­tig­keit eines zur Ver­mie­tung vor­ge­se­he­nen Bürogebäudes

Ein neu errich­te­tes Büro­ge­bäu­de, das nach sei­ner Funk­ti­on zur Ver­mie­tung ein­zel­ner, ent­spre­chend den indi­vi­du­el­len Bedürf­nis­sen der Mie­ter gestal­te­ter Büros die­nen soll, ist bezugs­fer­tig i.S. von § 146 Abs. 4 Satz 1 i.V.m. § 145 Abs. 1 Satz 3 BewG, wenn die für das Gebäu­de wesent­li­chen Bestand­tei­le (z.B. Außen­wän­de, Fens­ter, tra­gen­de Innen­wän­de, Est­rich­bö­den, Dach, Treppenhaus)

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Her­stel­lungs­kos­ten­min­de­rung durch nach­träg­lich gewähr­ten Zuschuss

Wer­den Vor­aus­zah­lungs­mit­tel i.S. des § 43 Abs. 3 StBauFG, die nach den öffen­t­­lich-rech­t­­li­chen Sub­ven­ti­ons­vor­ga­ben zunächst aus­drück­lich als Dar­le­hen gewährt wer­den, in einem spä­te­ren Ver­an­la­gungs­zeit­raum in einen ver­lo­re­nen Zuschuss umge­wan­delt, so führt die­se (end­gül­ti­ge) Sub­ven­ti­ons­ent­schei­dung in die­sem Ver­an­la­gungs­zeit­raum, nicht aber rück­wir­kend auf den Zeit­punkt der Gewäh­rung der Vor­aus­zah­lung zu einer Min­de­rung der

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Auf­ga­be der Inves­ti­ti­ons­ab­sicht bei Ansparrücklagen

Bei Auf­ga­be der Inves­ti­ti­ons­ab­sicht führt die Teil­auf­lö­sung einer Anspar­rück­la­ge nach § 7g EStG zur zwangs­wei­sen Voll­auf­lö­sung der gebil­de­ten Rück­la­ge im Jahr der Teil­auf­lö­sung. Laut Urteil des Finanz­ge­richts Baden-Wür­t­­te­m­­berg hat das Finanz­amt im hier vor­lie­gen­den Fall zu Recht den Rest­buch­wert des abge­ris­se­ne Gebäu­des sowie die Abbruch­kos­ten zu den Her­stel­lungs­kos­ten des neu

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Pra­xis­wert einer Arztpraxis

Grund­sätz­lich umfasst – nach einem nun vom Bun­des­fi­nanz­hof ent­schie­de­nen Fall – der mit dem Kauf­preis einer Kas­sen­arzt­pra­xis abge­gol­te­ne Pra­xis­wert untrenn­bar den Vor­teil aus der Zulas­sung als Ver­trags­arzt. Der Pra­xis­er­wer­ber schafft daher kein geson­der­tes imma­te­ri­el­les Wirt­schafts­gut „Wirt­schaft­li­cher Vor­teil einer Ver­trags­arzt­zu­las­sung“ an. Ein Fach­arzt für Ortho­pä­die hat­te eine Fach­arzt­pra­xis mit dem Pati­en­ten­stamm der

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Bundesfinanzhof (BFH)

AfA beim Gewer­be­er­trag im Zeit­punkt der Auf­nah­me des Gewerbebetriebs

Nach den Vor­schrif­ten des Ein­kom­men­steu­er­ge­set­zes bemes­se­ne AfA für Wirt­schafts­gü­ter ist in vol­ler Höhe bei der Ermitt­lung des Gewer­be­er­trags gemäß § 7 GewStG zu berück­sich­ti­gen, wenn der Zeit­punkt des Beginns der AfA mit dem Zeit­punkt des Beginns des Gewer­be­be­triebs zusam­men­fällt. Der Bun­des­fi­nanz­hof hat gleich­zei­tig mit dem hier ent­schie­de­nen Fall auch ent­schie­den, dass

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Bundesfinanzhof (BFH)

Abschrei­bung von Windparks

Ein Wind­park besteht aus meh­re­ren selb­stän­di­gen Wirt­schaft­gü­tern, die aber ein­heit­lich abzu­schrei­ben sind. Dies ent­schied jetzt der Bun­des­fi­nanz­hof in Mün­chen und erstreck­te dabei in einem zwei­ten Urteil zudem gleich­zei­tig auch noch sei­ne restrik­ti­ve, zu Immo­bi­li­en­fonds ent­wi­ckel­te Recht­spre­chung auf Wind­kraft­fonds. Danach stel­len sämt­li­che Auf­wen­dun­gen im Zusam­men­hang mit der Errich­tung des Wind­kraft­fonds Anschaffungskosten

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Sofort abzieh­ba­rer Auf­wand bei der Schifffonds-Beteiligung

Auf­wen­dun­gen im Zusam­men­hang mit der Errich­tung eines n der Rechts­form einer GmbH Co. KG geführ­ten Schiffs­fonds – also ins­be­son­de­re Konzeptions‑, Gründungs‑, Finan­­zie­­rungs- und Plat­zie­rungs­kos­ten – sind nach einem aktu­el­len Urteil des Bun­des­fi­nanz­hofs nicht sofort abzieh­bar, son­dern in vol­ler Höhe als Anschaf­fungs­kos­ten des Schiffs (Tank­schiff bzw. Con­tai­ner­schiff) zu behan­deln. Ange­sichts des hohen

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Bundesfinanzhof (BFH)

Abschrei­bung für einen betrieb­lich genutz­ten Oldtimer

Kann die AfA für einen Jagu­ar E‑Type Bau­jahr 1973 als Betriebs­aus­ga­ben abge­zo­gen wer­den? Nach Ansicht des Finanz­ge­richts Baden-Wür­t­­te­m­­berg jeden­falls nicht. Die AfA für den streit­ge­gen­ständ­li­chen Old­ti­mer ist für das Finanz­ge­richt Baden-Wür­t­­te­m­­berg nach § 4 Abs. 5 Satz 1 Nr. 4 EStG i.V.m. § 8 Abs. 1 KStG nicht abzugs­fä­hig. Danach dür­fen Auf­wen­dun­gen für Jagd und Fische­rei, für

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Abschrei­bung des nicht als Betriebs­ver­mö­gen erfass­ten Wirtschaftsguts

Die gleich­mä­ßig von der Bemes­sungs­grund­la­ge eines betrieb­li­chen Wirt­schafts­guts vor­zu­neh­men­de nor­ma­le Abset­zung für Abnut­zung kann nach einem Urteil des Bun­des­fi­nanz­hofs nicht nach­ge­holt wer­den kann, wenn sie des­halb ver­säumt wur­de, weil das Wirt­schafts­gut fälsch­lich nicht als betrieb­lich erfasst war. In dem vom Bun­des­fi­nanz­hof ent­schie­de­nen Fall ging es um ein Patent, das in

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Die fal­sche Modernisierungsbescheinigung

Liegt ein Gebäu­de in einem Sanie­rungs­ge­biet oder einem städ­te­bau­li­chen Ent­wick­lungs­be­reich, so kann der Eigen­tü­mer unter bestimm­ten wei­te­ren Vor­aus­set­zun­gen für Moder­­ni­­sie­­rungs- und Instand­set­zungs­maß­nah­men an die­sem Grund­stück gemäß § 7h EStG erhöh­te Abset­zun­gen in Anspruch neh­men. Der Steu­er­pflich­ti­ge kann die erhöh­ten Abset­zun­gen gemäß § 7h Abs. 2 EStG jedoch nur in Anspruch nehmen,

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Degres­si­ve AfA auf eine Einlage

Nach einer Ein­la­ge kann degres­si­ve AfA nur in Anspruch genom­men wer­den, wenn deren (Ursprungs-)Voraussetzungen auch im Ein­la­ge­jahr vor­lie­gen. Mit dem Ein­la­ge­vor­gang beginnt eine neue AfA mit einer neu­en AfA-Bemes­­sungs­­­grun­d­la­­ge. Soweit die (Ursprungs-)Voraussetzungen für die degres­si­ve AfA gemäß § 7 Abs. 5 Satz 1 Nr. 2 EStG im Ein­la­ge­jahr nicht vor­lie­gen, steht dem Steu­er­pflich­ti­gen seither

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Nut­zungs­dau­er bei Zuckerrübenlieferrechten

Zucker­rü­ben­lie­fer­rech­te sind, wie der Bun­des­fi­nanz­hof in einem aktu­el­len Urteil bestä­tigt, abnutz­ba­re imma­te­ri­el­le Wirt­schafts­gü­ter. Das gilt unab­hän­gig davon, ob sie an den Betrieb oder an Akti­en gebun­den sind. Eine Schät­zung der Nut­zungs­dau­er auf zehn Jah­re ist nach Ansicht des Bun­des­fi­nanz­hofs nicht zu bean­stan­den. Abset­zun­gen für Abnut­zung (AfA) in glei­chen Jah­res­be­trä­gen sind

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Abschrei­bung bei Gebäu­den auf frem­dem Grund und Boden

Die vom Steu­er­pflich­ti­gen getra­ge­nen Her­stel­lungs­kos­ten eines frem­den Gebäu­des, das er zu betrieb­li­chen Zwe­cken nut­zen darf, sind bilanz­tech­nisch „wie ein mate­ri­el­les Wirt­schafts­gut“ zu behan­deln und nach den für Gebäu­de gel­ten­den AfA-Regeln abzu­schrei­ben. Für die Behand­lung von Her­stel­lungs­kos­ten eines frem­den Gebäu­des „wie ein mate­ri­el­les Wirt­schafts­gut“ ist es nach einem aktu­el­len Urteil des

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Kabel und Zuwe­ge eines Windparks

Die Ver­ka­be­lung und die Zuwe­gung bil­den mit der Wind­kraft­an­la­ge nach einem Urteil des Schles­­wig-Hol­stei­­ni­­schen Finanz­ge­richts kein ein­heit­li­ches Wirt­schafts­gut. Jedoch ist die Nut­zungs­dau­er der Zuwe­gung und der Ver­ka­be­lung der Nut­zungs­dau­er der WKA anzu­pas­sen, da die Zuwe­gung und die Ver­ka­be­lung mit Ablauf der betriebs­ge­wöhn­li­chen Nut­zungs­dau­er von 16 Jah­ren für die Wind­kraft­an­la­ge wirtschaftlich

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Abschrei­bung nach Ein­la­ge zum Teilwert

Die Dif­fe­renz zwi­schen dem Ein­la­ge­wert und den vor der Ein­la­ge bei den Über­schuss­ein­kunfts­ar­ten bereits in Anspruch genom­me­nen plan­mä­ßi­gen und außer­plan­mä­ßi­gen Abset­zun­gen ist Bemes­sungs­grund­la­ge für AfA nach Ein­la­ge eines bis­her im Pri­vat­ver­mö­gen befind­li­chen ver­mie­te­ten Gebäu­des in ein Betriebs­ver­mö­gen. § 7 Abs. 1 Satz 4 EStG bestimmt kei­nen beson­de­ren Ein­la­ge­wert für zum Teil­wert ein­ge­leg­te Wirtschaftsgüter. 

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Grund­stücks­ein­la­ge zum Teilwert

Wel­che Bemes­sungs­grund­la­ge ist für AfA zugrun­de zu legen, wenn das Wirt­schafts­gut zum Teil­wert ein­ge­legt wur­de, in den Vor­jah­ren aber zu hohe Abset­zun­gen für Abnut­zung in Anspruch genom­men wur­den? Die Ant­wort hier­auf gab der Bun­des­fi­nanz­hof jetzt in einem Rechts­streit über die Bemes­sungs­grund­la­ge für ein zum Teil­wert ein­ge­leg­tes Grund­stück: Bemes­sungs­grund­la­ge für Absetzungen

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