Prä­mi­en­spar­ver­trag – und das Kün­di­gungs­recht der Spar­kas­se

Bei einem Prä­mi­en­spar­ver­trag, bei dem die Prä­mi­en auf die Spar­bei­trä­ge stu­fen­wei­se bis zu einem bestimm­ten Spar­jahr stei­gen, ist das Recht der Spar­kas­se zur ordent­li­chen Kün­di­gung nach Nr. 26 Abs. 1 AGB-Spar­­kas­­sen bis zum Errei­chen der höchs­ten Prä­mi­en­stu­fe aus­ge­schlos­sen. Dies ent­schied jetzt der Bun­des­ge­richts­hof für drei im Jahr 1996 bzw.2004 abge­schlos­se­ne Prä­mi­en­spar­ver­trä­ge.

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Ein­wen­dun­gen gegen Rech­nungs­ab­schlüs­se der Spar­kas­se – nur schrift­lich

Nr. 7 Abs. 3 Satz 1 AGB-Spar­­kas­­sen 2002, der zufol­ge Ein­wen­dun­gen gegen Rech­nungs­ab­schlüs­se der Spar­kas­se schrift­lich oder, wenn im Rah­men der Geschäfts­be­zie­hung der elek­tro­ni­sche Kom­mu­ni­ka­ti­ons­weg ver­ein­bart wur­de, auf die­sem Wege zuge­hen müs­sen, benach­tei­ligt den Ver­trags­part­ner der Spar­kas­se nicht ent­ge­gen den Gebo­ten von Treu und Glau­ben unan­ge­mes­sen. Die Annah­me des Antrags der Spar­kas­se auf

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Die Spar­kas­se und der Erb­schein

Die dem Mus­ter von Nr. 5 Abs. 1 AGB-Spar­­kas­­sen nach­ge­bil­de­te Klau­sel einer Spar­kas­se "Nach dem Tode des Kun­den kann die Spar­kas­se zur Klä­rung der rechts­ge­schäft­li­chen Berech­ti­gung die Vor­le­gung eines Erb­scheins, eines Tes­ta­ments­voll­streckerzeug­nis­ses oder ähn­li­cher gericht­li­cher Zeug­nis­se ver­lan­gen; fremd­spra­chi­ge Urkun­den sind auf Ver­lan­gen der Spar­kas­se mit deut­scher Über­set­zung vor­zu­le­gen. Die Spar­kas­se kann auf

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Erb­nach­weis­klau­seln in Bank-AGBs

Der Bun­des­ge­richts­hof hat auf­grund der Unter­las­sungs­kla­ge eines Ver­brau­cher­schutz­ver­bands ent­schie­den, dass die Erb­nach­fol­ge­klau­sel in Nr. 5 Abs. 1 der All­ge­mei­nen Geschäfts­be­din­gun­gen der beklag­ten Spar­kas­se im Bank­ver­kehr mit Pri­vat­kun­den (Ver­brau­chern) nicht ver­wen­det wer­den darf, weil sie die­se unan­ge­mes­sen benach­tei­ligt und des­we­gen nach § 307 BGB* unwirk­sam ist: Nr. 5 Legi­ti­ma­ti­ons­ur­kun­den (1) Erb­nach­wei­se Nach dem Tode

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Erb­nach­wei­se – und die Anfor­de­run­gen einer Bank

Die Klau­seln Nr. 5 (1) Satz 1 und Satz 2 der All­ge­mei­nen Geschäfts­be­din­gun­gen der Spar­kas­sen zu Erb­nach­wei­sen sind nach einem Urteil des Ober­lan­des­ge­richts Hamm wegen Ver­sto­ßes gegen § 307 BGB unwirk­sam. In dem vom OLG Hamm ent­schie­de­nen Rechts­streit ver­langt der Bun­des­ver­band der Ver­brau­cher­zen­tra­len von einer Spar­kas­se aus dem Enne­­pe-Ruhr-Kreis, es zu unter­las­sen,

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Aus­la­gen­er­satz in den Ban­ken-AGBs

Bun­des­ge­richts­hof hat auf zwei Ver­bands­kla­gen eines Ver­brau­cher­schutz­ver­eins gegen eine Spar­kas­se sowie gegen eine Bank die Aus­la­gen­er­satz­klau­sel in Nr. 18 der AGB-Spar­­kas­­sen sowie in Nr. 12 Abs. 6 der AGB-Ban­ken für nach § 307 BGB unwirk­sam beur­teilt und ent­schie­den, dass die­se bei­den – inhalt­lich gleich­lau­ten­den – Bestim­mun­gen in Nr. 18 AGB-Spar­­kas­­sen und

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Gebüh­ren und Zin­sen, wie sie die Bank will

Der u. a. für das Bank­recht zustän­di­ge XI. Zivil­se­nat des Bun­des­ge­richts­hofs hat auf die Ver­bands­kla­gen eines Ver­brau­cher­schutz­ver­ban­des gegen zwei Spar­kas­sen ent­schie­den, dass fol­gen­de Klau­sel, die Nr. 17 Abs. 2 Satz 1 AGB-Spar­­kas­­sen nach­ge­bil­det ist, im Bank­ver­kehr mit Pri­vat­kun­den (Ver­brau­chern) nicht ver­wen­det wer­den darf, weil sie die­se unan­ge­mes­sen benach­tei­ligt und des­we­gen nach §

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