Einsicht in einen spruchkörperinternen Geschäftsverteilungsplan

Ein­sicht in einen spruch­kör­per­in­ter­nen Geschäfts­ver­tei­lungs­plan

Über die Ein­sicht­nah­me in einen spruch­kör­per­in­ter­nen Geschäfts­ver­tei­lungs­plan hat der Prä­si­dent oder auf­sicht­füh­ren­de Rich­ter des jewei­li­gen Gerichts zu ent­schei­den. Die Ein­sicht­nah­me setzt nicht die Dar­le­gung eines beson­de­ren Inter­es­ses vor­aus. Über das Ersu­chen auf Über­sen­dung eines Aus­drucks oder einer Kopie des Geschäfts­ver­tei­lungs­plans ist nach pflicht­ge­mä­ßem Ermes­sen zu ent­schei­den. Zwar fehlt es an

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Die noch nicht gewährte Einsicht in die Gerichtsakte - und die ablaufende Berufungsbegründungsfrist

Die noch nicht gewähr­te Ein­sicht in die Gerichts­ak­te – und die ablau­fen­de Beru­fungs­be­grün­dungs­frist

Ein (hier: neu beauf­trag­ter) Pro­zess­be­voll­mäch­tig­ter ist nicht gehal­ten, vor der Gewäh­rung der Ein­sicht in die Gerichts­ak­ten eine Beru­fungs­be­grün­dung inner­halb der dafür lau­fen­den Frist ein­zu­rei­chen. Das in § 520 Abs. 3 ZPO bestimm­te Erfor­der­nis einer Beru­fungs­be­grün­dung bezweckt die Zusam­men­fas­sung und Beschleu­ni­gung des Ver­fah­rens im zwei­ten Rechts­zug und dient damit der Ver­fah­rens­kon­zen­tra­ti­on .

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Die während der (verlängerten) Berufungsbegründungsfrist nicht ermöglichte Akteneinsicht

Die wäh­rend der (ver­län­ger­ten) Beru­fungs­be­grün­dungs­frist nicht ermög­lich­te Akten­ein­sicht

Einem Beru­fungs­füh­rer ist Wie­der­ein­set­zung wegen der Ver­säu­mung der Frist zur Beru­fungs­be­grün­dung zu gewäh­ren, wenn des­sen Pro­zess­be­voll­mäch­tig­ter trotz recht­zei­tig gestell­ten Antrags vor Ablauf der ver­län­ger­ten Frist kei­ne Akten­ein­sicht erhal­ten hat. Der Pro­zess­be­voll­mäch­tig­te der Klä­ge­rin ist nicht gehal­ten, vor der Gewäh­rung der Ein­sicht in die Gerichts­ak­ten eine Beru­fungs­be­grün­dung inner­halb der dafür lau­fen­den

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Versagung von Akteneinsicht - als Verletzung des rechtlichen Gehörs

Ver­sa­gung von Akten­ein­sicht – als Ver­let­zung des recht­li­chen Gehörs

In der gericht­li­chen Ent­schei­dung über die Ver­sa­gung von Akten­ein­sicht kann eine Ver­let­zung des Anspruchs auf recht­li­ches Gehör eines Ver­fah­rens­be­tei­lig­ten lie­gen. Abs. 1 GG sichert den Anspruch auf recht­li­ches Gehör. Der Ein­zel­ne soll nicht nur Objekt der rich­ter­li­chen Ent­schei­dung sein, son­dern vor einer Ent­schei­dung, die sei­ne Rech­te betrifft, zu Wort kom­men, um

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Akteneinsicht - und der Anspruch auf Aktenkopien

Akten­ein­sicht – und der Anspruch auf Akten­ko­pi­en

Es besteht kein Anspruch eines Klä­gers auf Über­las­sung von Kopi­en der voll­stän­di­gen Akten. Nach § 78 Abs. 1 FGO kön­nen die Betei­lig­ten die Gerichts­ak­te und die dem Gericht vor­ge­leg­ten Akten ein­se­hen und sich nach § 78 Abs. 2 Satz 1 FGO auf ihre Kos­ten durch die Geschäfts­stel­le Aus­fer­ti­gun­gen, Aus­zü­ge, Aus­dru­cke und Abschrif­ten ertei­len

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Neue Ermittlungsergebnisse nach bereits erfolgter Akteneinsicht

Neue Ermitt­lungs­er­geb­nis­se nach bereits erfolg­ter Akten­ein­sicht

Die Ver­sa­gung von Akten­ein­sicht durch das Gericht kann die Ver­fah­rens­rüge der Ver­let­zung des recht­li­chen Gehörs und des fai­ren Ver­fah­rens begrün­den. Glei­ches gilt, wenn nach Akten­ein­sicht – zwi­schen Eröff­nungs­be­schluss und Haupt­ver­hand­lung oder wäh­rend der lau­fen­den Haupt­ver­hand­lung – wei­te­re Ermitt­lungs­er­geb­nis­se zur Akte gelan­gen, ohne dass der Ver­tei­di­ger hier­über infor­miert wird. In dem

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