Akten­ein­sicht über das Anwalts­fach – und die Aktenversendungspauschale

Fal­len für die Ver­sen­dung von Akten kei­ne Aus­la­gen an Drit­te, son­dern nur jus­tizin­tern Per­­so­­nal- und Sach­kos­ten an, ist der Ansatz der Pau­scha­le nach Nr. 9003 KV GKG nicht gerecht­fer­tigt. Nach gefes­tig­ter und ein­hel­li­ger ober­ge­richt­li­cher Recht­spre­chung fällt die Akten­ver­sen­dungs­pau­scha­le nach Nr. 9003 KV-GKG nicht an, wenn die Akten zur Gewäh­rung von

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Akten­ver­sen­dungs­pau­scha­le und die Rechtsschutzversicherung

Schuld­ner der nach den §§ 28 Abs. 2 GKG, 107 Abs. 5 OWiG erho­be­nen Akten­ver­sen­dungs­pau­scha­le ist allein der­je­ni­ge, der mit sei­ner Antrags­er­klä­rung gegen­über der akten­füh­ren­den Stel­le die Akten­ver­sen­dung unmit­tel­bar ver­an­lasst. Die Inrech­nungstel­lung der vom Rechts­an­walt ver­aus­lag­ten Akten­ver­sen­dungs­pau­scha­le unter­liegt nach § 10 Abs. 1 UStG der Umsatz­steu­er. Es liegt inso­weit kein durch­lau­fen­der Pos­ten i.S.

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