Anschaf­fungs­kos­ten für die aus­ge­üb­te Akti­en­op­ti­on – und die gezahl­te Opti­ons­prä­mie

Die für die Ein­räu­mung der Opti­on ursprüng­lich ange­fal­le­nen Anschaf­fungs­kos­ten sind bei Opti­ons­aus­übung als Anschaf­fungs­ne­ben­kos­ten Teil der Anschaf­fungs­kos­ten der zum ver­ein­bar­ten Basis­preis erwor­be­nen Akti­en. Auf den aktu­el­len (teil­wert­be­rich­tig­ten) Buch­wert der Opti­on, die als eigen­stän­di­ger Ver­mö­gens­ge­gen­stand zu akti­vie­ren ist und bei Opti­ons­aus­übung unter­geht, ist dage­gen ‑anders als das Finanz­ge­richt Düs­sel­dorf meint –

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Zutei­lung von Akti­en­op­tio­nen durch eine ame­ri­ka­ni­sche Mut­ter­ge­sell­schaft – und die Mit­be­stim­mung des Betriebs­rats

Dem Betriebs­rat steht bei der Ent­schei­dung, wel­chen Arbeit­neh­mern des Betriebs Akti­en­op­tio­nen durch die ame­ri­ka­ni­sche Mut­ter­ge­sell­schaft gewährt und nach wel­chen abs­trak­ten Kri­te­ri­en die­se ver­ge­ben wer­den, kein Mit­be­stim­mungs­recht nach § 87 Abs. 1 Nr. 10 BetrVG zu. Ein sol­ches Mit­be­stim­mungs­recht besteht schon des­we­gen nicht, weil es bei der Ver­ga­be der Akti­en­op­tio­nen durch die

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Betrug mit Akti­en­op­tio­nen – und der Ver­mö­gens­scha­den

Wur­de der Getäusch­te zur Aus­übung der Opti­on zur Zeich­nung von Akti­en ver­an­lasst, sind bei der für die Scha­dens­be­stim­mung erfor­der­li­chen Gesamt­sal­die­rung der Wert (Markt­wert) der (ver­meint­lich) erwor­be­nen Akti­en und der hier­für ent­rich­te­te Kauf­preis mit­ein­an­der zu ver­glei­chen. Hin­sicht­lich der ver­meint­lich erwor­be­nen Akti­en wird ggf. auch dem Umstand Rech­nung zu tra­gen sein, dass

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Zufluss und Bewer­tung von Akti­en­op­ti­ons­rech­ten für Arbeit­neh­mer

Der Vor­teil aus einem vom Arbeit­ge­ber ein­ge­räum­ten Akti­en­op­ti­ons­recht fließt dem Arbeit­neh­mer zu, wenn der Arbeit­neh­mer das Recht aus­übt oder ander­wei­tig ver­wer­tet. Eine sol­che ander­wei­ti­ge Ver­wer­tung liegt ins­be­son­de­re vor, wenn der Arbeit­neh­mer das Recht auf einen Drit­ten über­trägt. Der Vor­teil bemisst sich nach dem Wert des Rechts im Zeit­punkt der Ver­fü­gung

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Prä­mi­en wert­los gewor­de­ner Optio­nen als Wer­bungs­kos­ten beim Ter­min­ge­schäft

Das Recht auf einen Dif­fe­renz­aus­gleich, Geld­be­trag oder Vor­teil wird auch dann i.S. von § 23 Abs. 1 Satz 1 Nr. 4 EStG been­det, wenn ein durch das Basis­ge­schäft indi­zier­ter nega­ti­ver Dif­fe­renz­aus­gleich durch Nicht­aus­üben der (wert­lo­sen) For­de­rung aus dem Ter­min­ge­schäft ver­mie­den wird . Nach § 23 Abs. 3 Sät­ze 1 und 5 EStG sind bei der

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Aus­ga­be von Akti­en­op­tio­nen an Mit­ar­bei­ter

Die Aus­ga­be von Akti­en­op­tio­nen an Mit­ar­bei­ter durch eine AG (Stock Opti­ons) im Rah­men eines Akti­en­op­ti­ons­plans, der mit einer beding­ten Kapi­tal­erhö­hung ver­bun­den ist, führt im Zeit­punkt der Ein­räu­mung der unent­gelt­lich gewähr­ten Bezugs­rech­te nicht zu einem gewinn­wirk­sa­men Per­so­nal­auf­wand. Auf der Grund­la­ge des § 8 Abs. 1 KStG bestimmt sich das –auch für die Ermitt­lung

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Akti­en­an­kaufs­recht als lohn­steu­er­li­cher Vor­teil

Ob eine Zuwen­dung des Arbeit­ge­bers an den Arbeit­neh­mer durch das Dienst­ver­hält­nis ver­an­lasst ist und zu Ein­künf­ten aus nicht­selb­stän­di­ger Arbeit führt oder ob sie auf­grund einer Son­der­rechts­be­zie­hung zwi­schen Arbeit­ge­ber und Arbeit­neh­mer einer ande­ren Ein­kunfts­art oder dem nicht ein­kom­men­steu­er­ba­ren Bereich zuzu­rech­nen ist, obliegt in ers­ter Linie der tatrich­ter­li­chen Wür­di­gung durch das Finanz­ge­richt.

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Geld­wer­te Vor­tei­le aus Akti­en­op­tio­nen

Geld­wer­te Vor­tei­le aus einem Akti­en­op­ti­ons­pro­gramm bil­den im Regel­fall als Anreiz­lohn eine Ver­gü­tung für eine mehr­jäh­ri­ge Tätig­keit, wenn die Lauf­zeit zwi­schen Ein­räu­mung und Aus­übung der Opti­ons­rech­te mehr als zwölf Mona­te beträgt und der Arbeit­neh­mer in die­ser Zeit auch bei sei­nem Arbeit­ge­ber beschäf­tigt ist. Als Ver­gü­tung für eine mehr­jäh­ri­ge Tätig­keit unter­lie­gen die

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Tarif­be­güns­tig­te Vor­tei­le aus Akti­en­op­tio­nen

Nach einem jetzt ver­öf­fent­lich­ten Urteil des Bun­des­fi­nanz­hofs stel­len geld­wer­te Vor­tei­le aus einem Akti­en­op­ti­ons­pro­gramm im Regel­fall als Anreiz­lohn eine Ver­gü­tung für eine mehr­jäh­ri­ge Tätig­keit dar. Die Ver­gü­tung in Höhe des Werts der erhal­te­nen Akti­en wird dann einem ermä­ßig­ten Ein­kom­men­steu­er­ta­rif unter­wor­fen. Im Streit­jahr 1997 war die Tarif­be­güns­ti­gung des § 34 Abs. 3

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Akti­en­op­ti­ons­rech­te im Kon­zern

Ver­pflich­tet sich die Mut­ter­ge­sell­schaft gegen­über Arbeit­neh­mern einer Toch­ter­ge­sell­schaft zur Gewäh­rung von Akti­en­op­tio­nen und sons­ti­gen Vor­tei­len, han­delt sie in Erfül­lung die­ser Ver­pflich­tung nicht als blo­ße Leis­tungs­mitt­le­rin.

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Offen­le­gung von Vor­stands­ge­häl­tern

Mit dem "Gesetz über die Offen­le­gung der Vor­stands­ver­gü­tun­gen" soll Trans­pa­renz in die Ver­gü­tung der Vor­stän­de von Akti­en­ge­sell­schaf­ten gebracht und sol­len die Kon­troll­rech­te der Aktio­nä­re gestärkt wer­den. Das Gesetz sieht vor, dass bei bör­sen­no­tier­ten Akti­en­ge­sell­schaf­ten künf­tig für jedes ein­zel­ne Vor­stands­mit­glied die gesam­ten Bezü­ge unter Namens­nen­nung anzu­ge­ben sind. Dabei reicht die Gesamt­sum­me

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