Beschwer beim aktio­närs­recht­li­chen Spruch­ver­fah­ren

Die Zuläs­sig­keit einer vom Land­ge­richt nicht zuge­las­se­nen Beschwer­de nach § 12 SpruchG setzt vor­aus, dass der Wert des Beschwer­de­ge­gen­stands 600 € über­steigt. Ist es auf­grund der Anga­ben des Beschwer­de­füh­rers nicht mög­lich, das Über­schrei­ten der Min­dest­be­schwer fest­zu­stel­len, geht dies zu sei­nen Las­ten. Die Wer­te meh­re­rer gegen den­sel­ben Beschluss im Spruch­ver­fah­ren ers­ter Instanz

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Kapi­tal­erhö­hungs­schwin­del – und der han­deln­de Aktio­när

Eine Straf­bar­keit wegen täter­schaft­lich began­ge­nen Kapi­tal­erhö­hungs­schwin­dels schei­det aus, sofern der han­deln­de Aktio­när weder Mit­glied des Vor­stands noch des Auf­sichts­rats der Gesell­schaft war . Mög­lich ist jedoch die Anstif­tung zum Kapi­tal­erhö­hungs­schwin­del (§ 399 Abs. 1 Nr. 4 AktG, § 27 StGB). Bei § 399 Abs.1 Nr. 4 AktG han­delt es sich um ein abs­trak­tes

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Der räu­be­ri­sche Klein­ak­tio­när – und die Umsatz­steu­er

Die Zah­lung einer Akti­en­ge­sell­schaft (AG) an einen Kleinst­ak­tio­när für des­sen Rück­nah­me einer Kla­ge gegen eine Unter­neh­mens­ent­schei­dung unter­liegt beim Emp­fän­ger der Ein­kom­men­steu­er und bei Wie­der­ho­lungs­ab­sicht auch der Umsatz­steu­er. Dies gilt ins­be­son­de­re für räu­be­ri­sche Aktio­nä­re, die kti­en­recht­li­che Anfech­tungs­kla­gen anstren­gen und dadurch die Unter­neh­mens­po­li­tik einer Akti­en­ge­sell­schaft erheb­lich stö­ren, um anschlie­ßend die Kla­ge gegen

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Eigen­ka­pi­ta­ler­set­zen­de Dar­lehn vom Aktio­när

Mit der Beur­tei­lung des eigen­ka­pi­ta­ler­set­zen­den Cha­rak­ters von Dar­le­hen eines unter­neh­me­risch betei­lig­ten Aktio­närs (Anteils­be­sitz von über 25%) in der Insol­venz hat­te sich jetzt das Nie­der­säch­si­sche Finanz­ge­richt im Rah­men der Gewinn­ermitt­lung nach § 17 EStG zu befas­sen: Nach § 17 Abs. 1 und Abs. 4 EStG gehört zu den Ein­künf­ten aus Gewer­be­be­trieb auch der

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