ARUG

ARUG

Zum 1. Sep­tem­ber ist das Gesetz zur Umset­zung der Aktio­närs­rech­te­richt­li­nie (ARUG) in Kraft getre­ten. Für Aktio­nä­re soll dadurch sowohl die Infor­ma­ti­on wie auch die Stimm­rechts­aus­übung erleich­tert wer­den. Zusam­men mit einer Ver­ein­fa­chung des Voll­machts­stimm­rechts der Ban­ken soll das Gesetz die Prä­senz von Aktio­nä­ren in der Haupt­ver­samm­lung erhö­hen. Gleich­zei­tig will das ARUG

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Kostenerstattung für den Nebenintervenienten

Kos­ten­er­stat­tung für den Neben­in­ter­ve­ni­en­ten

Die Aus­schluss­frist des § 246 Abs. 4 Satz 2 ZPO gilt nicht zu Las­ten des auf Sei­ten der beklag­ten Gesell­schaft bei­tre­ten­den Neben­in­ter­ve­ni­en­ten. Der im akti­en­recht­li­chen Anfech­tungs­pro­zess auf Sei­ten der beklag­ten Gesell­schaft bei­getre­te­ne Aktio­när ist streit­ge­nös­si­scher Neben­in­ter­ve­ni­ent. Ob er Ersatz sei­ner außer­ge­richt­li­chen Kos­ten bean­spru­chen kann, ist des­halb eigen­stän­dig und unab­hän­gig von der gegen­über

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Ohne Rechte, aber nicht rechtslos

Ohne Rech­te, aber nicht rechts­los

Der tem­po­rä­re Ver­lust der Rech­te eines Aktio­närs gemäß § 20 Abs. 7 AktG lässt das Ver­bot eines Rechts­miss­brauchs der übri­gen Aktio­nä­re ihm gegen­über unbe­rührt. Der tem­po­rä­re Rechts­ver­lust gemäß § 20 Abs. 7 AktG erstreckt sich nicht auf die Anfech­tungs­be­fug­nis nach § 245 Nr. 3 AktG, wenn die gemäß § 20 AktG erfor­der­li­che Mit­tei­lung

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ARUG - Die neue Reform des Aktienrechts

ARUG – Die neue Reform des Akti­en­rechts

Der Deut­sche Bun­des­tag hat das Gesetz zur Umset­zung der Aktio­närs­rech­te­richt­li­nie (ARUG) ver­ab­schie­det. Aktio­nä­re sol­len dadurch künf­tig durch die Akti­ens­ge­sell­schaft bes­ser infor­miert und ihnen die Stimm­rechts­aus­übung erleich­tert wer­den. Zusam­men mit einer Ver­ein­fa­chung des Voll­machts­stimm­rechts der Ban­ken will das Gesetz die Prä­senz von Aktio­nä­ren in der Haupt­ver­samm­lung erhö­hen. Das ARUG erschwert rebel­li­schen Aktio­nä­ren

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Telekom-Börsengang und US-Sammelklage

Tele­kom-Bör­sen­gang und US-Sam­mel­kla­ge

Die Deut­sche Tele­kom AG kann von der Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land und der Kre­dit­an­stalt für Wie­der­auf­bau kei­nen Ersatz für die auf die US-Sam­­mel­kla­ge gezahl­te Ver­gleichs­sum­me ver­lan­gen. Das Ober­lan­des­ge­richt Köln wies jetzt die Kla­ge der Deut­schen Tele­kom AG gegen die Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land und die Kre­dit­an­stalt für Wie­der­auf­bau auf Zah­lung von 112.585.552,79 € in der

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Schadensersatzpflicht des Kleinaktionärs für missbräuchliche Anfechtungsklage

Scha­dens­er­satz­pflicht des Klein­ak­tio­närs für miss­bräuch­li­che Anfech­tungs­kla­ge

Ein Aktio­när kann sich scha­dens­er­satz­pflich­tig machen, wenn er eine unbe­rech­tig­te Anfech­tungs­kla­ge gegen Haupt­ver­samm­lungs­be­schlüs­se der Akti­en­ge­sell­schaft erhebt. Mit die­ser Begrün­dung wies jetzt das Ober­lan­des­ge­richt Frank­furt die Beru­fung eines sol­chen Aktio­närs gegen das ent­spre­chen­de Urteil des Land­ge­richts Frankfurt/​Main zurück. Der Klä­ger hielt als Klein­ak­tio­när 47 Akti­en mit einem dama­li­gen Bör­sen­wert von 12 €

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