Betriebs­auf­spal­tung – und die Akti­vie­rung eines Instandhaltungsanspruchs

Es besteht kei­ne Pflicht zur Akti­vie­rung eines Instand­hal­tungs­an­spruchs. Dies gilt auch für die Besitz­ge­sell­schaft im Fall einer Betriebs­auf­spal­tung. Nach § 4 Abs. 1, § 5 Abs. 1 Satz 1 EStG hat die Ver­päch­te­rin in ihren Bilan­zen u.a. die ihr zuzu­rech­nen­den Wirt­schafts­gü­ter mit den sich aus § 6 EStG erge­ben­den Wer­ten anzu­set­zen. Nach stän­di­ger Recht­spre­chung beinhaltet

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Unter­schieds­be­trag für nicht bilan­zier­ba­re Wirt­schafts­gü­ter in der Seeschifffahrt

Für nicht bilan­zier­ba­re Wirt­schafts­gü­ter erfolgt kei­ne Fest­stel­lung eines Unter­schieds­be­tra­ges. Ein Unter­schieds­be­trag ist nur für die­je­ni­gen Wirt­schafts­gü­ter fest­zu­stel­len, die in der Steu­er­bi­lanz des Wirt­schafts­jah­res, das der erst­ma­li­gen Anwen­dung der Ton­nage­be­steue­rung vor­an­geht, anzu­set­zen sind. Ein Fest­stel­lungs­be­scheid, in dem Unter­schieds­be­trä­ge für meh­re­re Wirt­schafts­gü­ter fest­ge­stellt wer­den, ent­hält ein­zel­ne selb­stän­di­ge Fest­stel­lun­gen von Unter­schieds­be­trä­gen, die geson­dert angefochten

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Fuß­ball­spie­ler als Wirtschaftsgut

Der Bun­des­fi­nanz­hof hat aktu­ell sei­ne Recht­spre­chung aus dem Jahr 1992 bestä­tigt, nach der Ver­ei­ne der Fuß­­ball-Bun­­­des­­li­­ga Ablö­se­zah­lun­gen an ande­re Ver­ei­ne für den Wech­sel von Spie­lern nicht sofort steu­er­wirk­sam als Betriebs­aus­ga­ben abset­zen kön­nen. Die Ver­ei­ne müs­sen viel­mehr in ihren Bilan­zen für die exklu­si­ve Nut­zungs­mög­lich­keit an dem jewei­li­gen Spie­ler ein imma­te­ri­el­les Wirtschaftsgut

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Akti­vie­rung zuvor vom Finanz­amt bestrit­te­ner Steuererstattungsansprüche

Umsat­z­­steu­er-Ersta­t­­tungs­­an­­s­prü­che in Zusam­men­hang mit dem Betrieb von Geld­spiel­au­to­ma­ten, die vom Finanz­amt bestrit­ten wor­den waren, sind zum ers­ten Bilanz­stich­tag zu akti­vie­ren, der auf die vor­be­halt­lo­se Ver­öf­fent­li­chung des BFH-Urteils vom 12. Mai 2005 im BStBl II vom 30. Sep­tem­ber 2005 folgt. Die Akti­vie­rung von For­de­run­gen rich­tet sich bei buch­füh­ren­den Gewer­be­trei­ben­den nach den handelsrechtlichen

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