Begrenz­te Dienst­fä­hig­keit – und die Beam­ten­be­sol­dung

Die nie­der­säch­si­schen Rege­lun­gen zur Besol­dung bei begrenz­ter Dienst­fä­hig­keit sind ver­fas­sungs­wid­rig. Das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt hat eine Besol­dungs­re­ge­lung für mit dem Grund­ge­setz unver­ein­bar erklärt, nach der aus gesund­heit­li­chen Grün­den begrenzt dienst­fä­hi­ge Beam­te ledig­lich eine an der frei­wil­li­gen Teil­zeit­be­schäf­ti­gung ori­en­tier­te Besol­dung erhal­ten, und dem nie­der­säch­si­schen Lan­des­ge­setz­ge­ber auf­ge­ge­ben, eine ver­fas­sungs­kon­for­me Rege­lung mit Wir­kung spä­tes­tens vom

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Absen­kung der Ein­gangs­be­sol­dung für Beam­te und Rich­ter

Auch das beson­de­re Treue­ver­hält­nis ver­pflich­tet Beam­te nicht dazu, stär­ker als ande­re zur Kon­so­li­die­rung öffent­li­cher Haus­hal­te bei­zu­tra­gen. Eine Ein­schrän­kung des Grund­sat­zes der amts­an­ge­mes­se­nen Ali­men­tie­rung aus rein finan­zi­el­len Grün­den kann zur Bewäl­ti­gung einer der in Art. 109 Abs. 3 Satz 2 GG genann­ten Aus­nah­me­si­tua­tio­nen nur in Ansatz gebracht wer­den, wenn die betref­fen­de gesetz­ge­be­ri­sche Maß­nah­me

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Säch­si­sche Beam­ten­be­sol­dung – und das Abstands­ge­bot

Das Abstands­ge­bot stellt einen eigen­stän­di­gen her­ge­brach­ten Grund­satz des Berufs­be­am­ten­tums dar, der in enger Anbin­dung zum Ali­men­ta­ti­ons­prin­zip und zum Leis­tungs­grund­satz steht. Das Abstands­ge­bot unter­sagt dem Besol­dungs­ge­setz­ge­ber unge­ach­tet sei­nes wei­ten Gestal­tungs­spiel­raums, den Abstand zwi­schen ver­schie­de­nen Besol­dungs­grup­pen dau­er­haft ein­zu­eb­nen, soweit der Gesetz­ge­ber nicht in doku­men­tier­ter Art und Wei­se von sei­ner Befug­nis zur Neu­ein­schät­zung

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Alters­dis­kri­mi­nie­rung in der Beam­ten­be­sol­dung – aber kein Geld­ersatz

Das Ver­wal­tungs­ge­richt Gel­sen­kir­chen hat in zwan­zig Ver­fah­ren von (jün­ge­ren) Beam­ten der Stadt Gel­sen­kir­chen ent­schie­den, dass die­sen wegen der in der Ver­gan­gen­heit erlit­te­nen Dis­kri­mi­nie­rung wegen ihres Alters im Rah­men der Besol­dung kein Anspruch auf Geld­ersatz oder Ent­schä­di­gung zuste­he. Bis zum 31.05.2013 rich­te­te sich in Nor­d­rhein-Wes­t­­fa­­len die Besol­dung der Beam­ten nach dem

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Besol­dung begrenzt dienst­fä­hi­ger Beam­ter

Ein Zuschlag i.H.v. 5 % der Voll­zeit­be­sol­dung, min­des­tens aber 150 € monat­lich, für nie­der­säch­si­sche Beam­te, die aus gesund­heit­li­chen Grün­den nur noch zeit­an­tei­lig Dienst leis­ten (begrenz­te Dienst­fä­hig­keit), ist nach Ansicht des Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richts im Hin­blick auf das Ali­men­ta­ti­ons­prin­zip, Art. 33 Abs. 5 GG, und den Gleich­heits­satz, Art. 3 Abs. 1 GG, ver­fas­sungs­wid­rig zu nied­rig. Das Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt hat

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Säch­si­sches Besol­dungs­recht – und die Alters­dis­kri­mi­nie­rung

Das Säch­si­sche Besol­dungs­recht per­p­etu­iert durch die Neu­zu­ord­nung zu den Stu­fen des Grund­ge­halts nach § 80 Sächs­BesG bei Beam­ten der Besol­dungs­ord­nung A, die am 31.08.2006 bereits ernannt waren, ihre unmit­tel­ba­re Benach­tei­li­gung wegen des Lebens­al­ters. Denn die­se Zuord­nung knüpft an die am 1.09.2006 nach Maß­ga­be des § 27 BBesG F 2002 erlang­te Stu­fe

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Alters­ab­hän­gi­ge Beam­ten­be­sol­dung

Meh­re­re Kla­gen von Beam­ten wegen unzu­läs­si­ger alters­ab­hän­gi­ger Besol­dung waren letzt­in­stanz­lich vor dem Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt nur in gerin­gem Umfang erfolg­reich. Beam­te haben unter bestimm­ten Vor­aus­set­zun­gen einen Anspruch auf Ent­schä­di­gung, weil die Höhe ihrer Bezü­ge ent­ge­gen den Vor­ga­ben der "Richt­li­nie 2000/​78/​EG zur Fest­le­gung eines all­ge­mei­nen Rah­mens für die Ver­wirk­li­chung der Gleich­be­hand­lung in Beschäf­ti­gung

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Kei­ne Null­run­de bei der Beam­ten­be­sol­dung in Nord­rhein-West­fa­len

Der Ver­fas­sungs­ge­richts­hof für das Land Nor­d­rhein-Wes­t­­fa­­len in Müns­ter hat die "Null­run­de" bei den Dienst- und Ver­sor­gungs­be­zü­gen der Beam­ten, Rich­tern und Ver­sor­gungs­emp­fän­gern im Dienst des Lan­des Nor­d­rhein-Wes­t­­fa­­len in den Besol­dungs­grup­pen ab A11 sowie den Besol­dungs­ord­nun­gen B, C, H, R und W für ver­fas­sungs­wid­rig erklärt. Das Gesetz zur Anpas­sung der Dienst- und Ver­sor­gungs­be­zü­ge 2013/​2014

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Besol­dung begrenzt dienst­fä­hi­ger Beam­ter

Das Ali­men­ta­ti­ons­prin­zip (Art. 33 Abs. 5 GG) und der all­ge­mei­ne Gleich­heits­satz (Art. 3 Abs. 1 GG) ver­bie­ten es, begrenzt dienst­fä­hi­ge Beam­te wie teil­zeit­be­schäf­tig­te Beam­te zeit­an­tei­lig zu besol­den. Gebo­ten ist eine Ori­en­tie­rung an der Besol­dung für Voll­zeit­be­schäf­tig­te. Aller­dings darf der Norm­ge­ber berück­sich­ti­gen, dass begrenzt dienst­fä­hi­ge Beam­te objek­tiv nicht die vol­le Dienst­leis­tung erbrin­gen und einer

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An­rech­nung eines Ka­pi­tal­be­trags auf das Ru­he­ge­halt eines Beam­ten

Die gesetz­li­chen Rege­lun­gen über die Anrech­nung eines Kapi­tal­be­trags auf das Ruhe­ge­halt nach dem Grund­satz der Ein­heit der öffent­li­chen Kas­sen müs­sen sicher­stel­len, dass der erdien­te Ver­sor­gungs­stan­dard nicht abge­senkt wird. Daher muss das Ver­sor­gungs­ge­setz Rege­lun­gen ent­hal­ten, nach denen ein End­zeit­punkt für die Anrech­nung zu bestim­men ist . Die­ser End­zeit­punkt muss in dem

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Höhe­re Pro­fes­so­ren­be­sol­dung in Hes­sen

Die Besol­dung der Pro­fes­so­ren in Hes­sen aus der Besol­dungs­grup­pe W 2 ver­stößt nach einem heu­te ver­kün­de­ten Urteil des Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richts gegen das Ali­men­ta­ti­ons­prin­zip des Art. 33 Abs. 5 GG und ist daher ver­fas­sungs­wid­rig. Nach dem Urteil des Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richts hat der Gesetz­ge­ber ver­fas­sungs­kon­for­me Rege­lun­gen mit Wir­kung spä­tes­tens vom 1. Janu­ar 2013 zu tref­fen. Inhalts­über­sichtDie

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