Der alko­hol­ab­hän­gi­ge Berufs­kraft­fah­rer

Bei einem alko­hol­kran­ken Berufs­kraft­fah­rer, der unter Alk­hol­ein­fluss einen Unfall ver­ur­sacht, ist eine Kün­di­gung des Arbeits­ver­hält­nis­ses dann nur mög­lich, wenn anzu­neh­men ist, dass der Arbeit­neh­mer auf­grund sei­ner Alko­hol­ab­hän­gig­keit sei­nen arbeits­ver­trag­li­chen Pflich­ten dau­er­haft nicht nach­kom­men kann. Hier­an fehlt es, wenn der Arbeit­neh­mer im Zeit­punkt der Kün­di­gung ernst­haft zu einer Alko­hol­the­ra­pie bereit war.

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Das nicht bekann­te Alko­hol­pro­blem der Kin­des­mut­ter bei der Adop­ti­on

Kann nicht bewie­sen wer­den, dass Jugend­amts­mit­ar­bei­tern in einem Adop­ti­ons­ver­fah­ren das Alko­hol­pro­blem der Kin­des­mut­ter gekannt und den Adop­tiv­el­tern nicht offen­bart haben, liegt kei­ne Ver­let­zung der Amts­pflich­ten des Jugend­am­tes vor. Mit die­ser Begrün­dung hat das Ober­lan­des­ge­richt Frank­furt a.M. in dem hier vor­lie­gen­den Fall eine Kla­ge von Adop­tiv­el­tern abge­wie­sen, wel­che Scha­dens­er­satz wegen unzu­rei­chen­der

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Per­so­nen­be­ding­te Kün­di­gung wegen Alko­hol­er­kran­kung

Ist im Zeit­punkt der Kün­di­gung die Pro­gno­se gerecht­fer­tigt, der Arbeit­neh­mer bie­te auf­grund einer Alko­hol­sucht dau­er­haft nicht die Gewähr, in der Lage zu sein, die ver­trag­lich geschul­de­te Tätig­keit ord­nungs­ge­mäß zu erbrin­gen, kann eine ordent­li­che Kün­di­gung des Arbeits­ver­hält­nis­ses gerecht­fer­tigt sein. Vor­aus­set­zung ist, dass dar­aus eine erheb­li­che Beein­träch­ti­gung der betrieb­li­chen Inter­es­sen folgt, die­se

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