Ver­mö­gens­recht­li­che Resti­tu­ti­on eines grund­ei­ge­nen Kies­ab­bau­rechts

Nut­zungs­rech­te eines Grund­stücks­ei­gen­tü­mers an grund­ei­ge­nen Boden­schät­zen kön­nen nicht Gegen­stand von der Grund­stücks­re­sti­tu­ti­on getrenn­ter ver­mö­gens­recht­li­cher Rück­über­tra­gungs­an­sprü­che sein. Das hat jetzt das Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt in Leip­zig im Fall eines ehe­ma­li­gen meck­len­bur­gi­schen land­wirt­schaft­li­chen Gutes ent­schie­den. Des­sen Eigen­tü­mer, ein jüdi­scher Land­wirt, hat­te sein Gut, auf dem sich auch eine Kies­gru­be befand, 1934 zur Vor­be­rei­tung sei­ner

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Gut Dol­gen­brodt – und die Resti­tu­ti­ons­an­sprü­che der jüdi­schen Alt­ei­gen­tü­mer

Das Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt in Leip­zig hat aktu­ell ent­schie­den, dass der Alt­ei­gen­tü­mer des Gutes Dol­gen­brodt von der Gemein­de Hei­de­see die Rück­ga­be von vier gemeind­li­chen, frü­her zum Gut gehö­ren­den Grund­stü­cken ver­lan­gen kann. Der Alt­ei­gen­tü­mer wur­de wäh­rend der natio­nal­so­zia­lis­ti­schen Herr­schaft als "jüdi­scher Misch­ling ers­ten Gra­des" zur Zwangs­ar­beit ein­ge­zo­gen. Er konn­te zwar aus dem Arbeits­la­ger

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