Wirk­sam­keit von tarif­ver­trag­li­chen Alters­gren­zen

Die tarif­ver­trag­li­che Alters­gren­ze, die in der bis zum 30. Juni 2008 gel­ten­den Fas­sung des § 33 Abs. 1 a TVöD‑V regelt, dass ein Arbeits­ver­hält­nis mit Ablauf des Monats ende­te, in dem der Beschäf­tig­te das 65. Lebens­jahr voll­ende­te, war nach Ansicht des Bun­des­ar­beits­ge­richts wirk­sam. In dem hier vom Bun­des­ar­beits­ge­richt ent­schie­de­nen Fall hat

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Zu jung für den Kün­di­gungs­schutz? – Kücük­de­veci und die Fol­gen

Nach § 622 Abs. 2 BGB ver­län­gert sich bei einem Arbeits­ver­hält­nis die vom Arbeit­ge­ber ein­zu­hal­ten­den Kün­di­gungs­frist in meh­re­ren Stu­fen, je län­ger das Arbeits­ver­hält­nis besteht. So kann nach fünf Jah­ren besi­pi­els­wei­se nur noch mit einer Frist von zwei Mona­ten zum Monats­en­de gekün­digt wer­den, bei einem seit 20 Jah­ren bestehen­den Arbeits­ver­hält­nis ver­län­gert sich

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Tarif­li­che Alters­gren­ze für Pilo­ten

Nach stän­di­ger Recht­spre­chung des Bun­des­ar­beits­ge­richts zu der vor Inkraft­tre­ten des AGG am 18. August 2006 gel­ten­den Rechts­la­ge sind tarif­li­che Alters­gren­zen von 60 Jah­ren für Pilo­ten durch einen sach­li­chen Grund im Sin­ne des § 14 Abs. 1 Satz 1 TzB­fG gerecht­fer­tigt. An die­ser Aus­le­gung des natio­na­len Rechts möch­te das Bun­des­ar­beits­ge­richt auch nach Inkraft­tre­ten

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