Alters­si­che­rung der Land­wir­te – und die Hofabgabepflicht

Die Kop­pe­lung einer Alters­ren­te an die Abga­be eines land­wirt­schaft­li­chen Hofs greift fak­tisch in die Eigen­tums­frei­heit des Art. 14 GG ein. Die Pflicht zur Hof­ab­ga­be wird ver­fas­sungs­wid­rig, wenn die­se in unzu­mut­ba­rer Wei­se Ein­künf­te ent­zieht, die zur Ergän­zung einer als Teil­si­che­rung aus­ge­stal­te­ten Ren­te not­wen­dig sind. Die Gewäh­rung einer Ren­te an den einen Ehe­part­ner darf

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Groß­grund­be­sit­zer und die Hof­ab­ga­be­pflicht in der Alters­si­che­rung der Landwirte

Die Vor­aus­set­zung der Abga­be des land­wirt­schaft­li­chen Unter­neh­mens für eine Alters­ren­te nach dem Gesetz über die Alters­si­che­rung der Land­wir­te ver­stößt nicht gegen das Grund­ge­setz; dies gilt auch im Fal­le eines Groß­grund­be­sit­zers. Dies ent­schied jetzt das Lan­des­so­zi­al­ge­richt Baden-Wür­t­­temb in einem Fall, in dem der Klä­ger im Zeit­punkt sei­nes Ren­ten­an­tra­ges die War­te­zeit von

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