Ehebedingte Nachteile - und die geringeren Rentenanwartschaften

Ehebedingte Nachteile – und die gerin­ge­ren Rentenanwartschaften

Ehebedingte Nachteile im Sinne des § 1578 b Abs. 1 Satz 2 BGB kön­nen nicht mit den durch die Unterbrechung der Erwerbstätigkeit wäh­rend der Ehe ver­ur­sach­ten gerin­ge­ren Rentenanwartschaften begrün­det wer­den, wenn für die­se Zeit ein Versorgungsausgleich statt­ge­fun­den hat. Nachteile in der Versorgungsbilanz sind dann in glei­chem Umfang von bei­den Ehegatten zu tra­gen und somit

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Nachforderung "vergessenen" Altersvorsorgeunterhalts

Nachforderung „ver­ges­se­nen” Altersvorsorgeunterhalts

Mit der Nachforderung „ver­ges­se­nen” Altersvorsorgeunterhalts hat­te sich aktu­ell der Bundesgerichtshof zu befas­sen und befand, dass der Zulässigkeit des Nachforderungsantrags die Rechtskraft der in den Trennungsunterhaltsverfahren ergan­ge­nen Entscheidungen ent­ge­gen­steht. In der zivil­pro­zes­sua­len Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs ist seit jeher aner­kannt, dass sich das Problem der soge­nann­ten ver­deck­ten Teilklage nicht stel­len kann, wenn

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Ehebedingte Nachteile - un der Altersvorsorgeunterhalt

Ehebedingte Nachteile – un der Altersvorsorgeunterhalt

Ein ehe­be­ding­ter Nachteil, der dar­in besteht, dass der unter­halts­be­rech­tig­te Ehegatte nach­ehe­lich gerin­ge­re Versorgungsanrechte erwirbt als er bei hin­weg­ge­dach­ter Ehe erwür­be, wird aus­ge­gli­chen, wenn er Altersvorsorgeunterhalt erlan­gen kann . Der Bundesgerichtshof unter­schei­det in stän­di­ger Rechtsprechung für die Abgrenzung der Anspruchsgrundlagen wegen eines Erwerbshindernisses aus §§ 1570 bis 1572 BGB und aus

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Angemessener Lebensbedarf und der Altersvorsorgeunterhalt

Angemessener Lebensbedarf und der Altersvorsorgeunterhalt

Zum ange­mes­se­nen Lebensbedarf i.S.d. § 1578 b Abs. 1 Satz 1 BGB gehört auch der Altersvorsorgeunterhalt. Die Einbeziehung eines Altersvorsorgeunterhalts bezo­gen auf den nach dem ehe­be­ding­ten Nachteil bemes­se­nen Unterhalt ist aus Rechtsgründen nicht zu bean­stan­den. Dem Unterhaltsberechtigten kön­nen Nachteile dadurch ent­ste­hen, dass er nach Zustellung des Scheidungsantrags und damit in einer nicht mehr vom

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Elementarunterhaltsbedarf und Altersvorsorgebedarf

Elementarunterhaltsbedarf und Altersvorsorgebedarf

Wenn der Unterhaltsberechtigte sei­nen Elementarunterhaltsbedarf auf einen Betrag beschränkt, für den noch kei­ne kon­kre­te Bedarfsbemessung erfor­der­lich ist, unter Berücksichtigung des Altersvorsorgebedarfs aber einen Gesamtbedarf gel­tend macht, der über jenem Betrag liegt, braucht er den Gesamtbedarf gleich­wohl nicht kon­kret dar­zu­le­gen. Der Altersvorsorgeunterhalt ist viel­mehr aus­ge­hend von dem ermit­tel­ten Elementarunterhalt zu berech­nen.

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Rechtsmittel bei Verurteilung zur Zahlung von Elementar- und Altersvorsorgeunterhalt

Rechtsmittel bei Verurteilung zur Zahlung von Elementar- und Altersvorsorgeunterhalt

Bei einer Verurteilung zur Zahlung von Elementar- und Altersvorsorgeunterhalt ist eine Begrenzung der Revisionszulassung auf den Altersvorsorgeunterhalt grund­sätz­lich nicht zuläs­sig. Das gilt nicht, wenn es – etwa wegen beson­ders güns­ti­ger Einkommensverhältnisse des Unterhaltspflichtigen – einer zwei­stu­fi­gen Berechnung des Elementarunterhalts nicht bedarf . Grundsätzlich ist bei einer Inanspruchnahme des Unterhaltspflichtigen auf

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