Angehörigendarlehen - und ihre Abzinsung

Ange­hö­ri­gen­dar­le­hen – und ihre Abzinsung

Unver­zins­li­che (betrieb­li­che) Ver­bind­lich­kei­ten aus Dar­le­hen, die ein Ange­hö­ri­ger einem Gewer­be­trei­ben­den, Selb­stän­di­gen oder Land- und Forst­wirt gewährt, sind nach § 6 Abs. 1 Nr. 3 EStG abzu­zin­sen, wenn der Dar­le­hens­ver­trag unter Her­an­zie­hung des Fremd­ver­gleichs steu­er­recht­lich anzu­er­ken­nen ist. Ver­fas­sungs­recht­li­che Beden­ken hier­ge­gen bestehen für den Bun­des­fi­nanz­hof nicht. Nach § 6 Abs. 1 Nr. 3 EStG sind (betrieb­li­che) Ver­bind­lich­kei­ten unter sinngemäßer

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Mietverhältnisse zwischen nahen Angehörigen - und der Fremdvergleich

Miet­ver­hält­nis­se zwi­schen nahen Ange­hö­ri­gen – und der Fremdvergleich

Ein Miet­ver­hält­nis zwi­schen nahen Ange­hö­ri­gen ent­spricht nicht den Kri­te­ri­en des Fremd­ver­gleichs, wenn es in zahl­rei­chen Punk­ten von den zwi­schen frem­den Drit­ten übli­chen Ver­trags­in­hal­ten abweicht. In dem hier vom Bun­des­fi­nanz­hof ent­schie­de­nen Fall war der Sohn Eigen­tü­mer einer Dop­pel­haus­hälf­te. Das Haus bewohn­te er zunächst selbst. Im Juni 2002 schloss der Sohn mit

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Atypisch stille Gesellschaft - mit einem minderjährigen Familienangehörigen

Aty­pisch stil­le Gesell­schaft – mit einem min­der­jäh­ri­gen Familienangehörigen

Gemäß § 179 Abs. 1 i.V.m. § 180 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 Buchst. a AO wer­den ein­­kom­­men- und kör­per­schaft­steu­er­pflich­ti­ge Ein­künf­te geson­dert und ein­heit­lich fest­ge­stellt, wenn an den Ein­künf­ten meh­re­re Per­so­nen betei­ligt und die Ein­künf­te die­sen Per­so­nen steu­er­lich zuzu­rech­nen sind. Bei einem Gewer­be­be­trieb ist die­se Vor­aus­set­zung erfüllt, wenn meh­re­re Per­so­nen den Betrieb als Unternehmer

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Verbilligt vermietete Wohnungen als gewillkürtes Betriebsvermögen

Ver­bil­ligt ver­mie­te­te Woh­nun­gen als gewill­kür­tes Betriebsvermögen

Wird ein Gewer­be­be­trieb als Gan­zes ver­pach­tet, so kann der Ver­päch­ter erklä­ren, ob er den Vor­gang als Betriebs­auf­ga­be i.S. des § 16 Abs. 3 EStG behan­deln und damit die Gegen­stän­de sei­nes Betriebs in sein Pri­vat­ver­mö­gen über­füh­ren oder ob und wie lan­ge er das Betriebs­ver­mö­gen wäh­rend der Ver­pach­tung fort­füh­ren will . Die im

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Stundungsvereinbarung zwischen Angehörigen - und die Abgeltungssteuer

Stun­dungs­ver­ein­ba­rung zwi­schen Ange­hö­ri­gen – und die Abgeltungssteuer

Die Anwen­dung des geson­der­ten Steu­er­ta­rifs für Ein­künf­te aus Kapi­tal­ver­mö­gen gemäß § 32d Abs. 1 EStG auf Kapi­tal­erträ­ge, die aus der Stun­dung einer Kauf­preis­for­de­rung erzielt wer­den, ist nicht nach § 32d Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 Buchst. a EStG aus­ge­schlos­sen, wenn Gläu­bi­ger und Schuld­ner der Kapi­tal­erträ­ge zwar Ange­hö­ri­ge i.S. des § 15 AO sind, für

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Darlehen zwischen Angehörigen - und die Abgeltungssteuer

Dar­le­hen zwi­schen Ange­hö­ri­gen – und die Abgeltungssteuer

Die Anwen­dung des geson­der­ten Steu­er­ta­rifs für Ein­künf­te aus Kapi­tal­ver­mö­gen gemäß § 32d Abs. 1 EStG in Höhe von 25 % (sog. Abgel­tungs­teu­er­satz) ist nicht schon des­halb nach § 32d Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 Buchst. a EStG aus­ge­schlos­sen ist, weil Gläu­bi­ger und Schuld­ner der Kapi­tal­erträ­ge Ange­hö­ri­ge i.S. des § 15 AO sind. Dies stell­te jetzt

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Abgeltungssteuer für Darlehen zwischen Angehörigen

Abgel­tungs­steu­er für Dar­le­hen zwi­schen Angehörigen

Die Pri­vi­le­gie­rung der Ein­künf­te aus Kapi­tal­ver­mö­gen, die nach § 32d Abs. 1 EStG in Höhe von 25 % besteu­ert wer­den, gegen­über ande­ren pro­gres­siv besteu­er­ten Ein­kunfts­ar­ten ist ver­fas­sungs­ge­mäß. Die Anwen­dung des geson­der­ten Steu­er­ta­rifs für Ein­künf­te aus Kapi­tal­ver­mö­gen gemäß § 32d Abs. 1 EStG ist nicht schon des­halb nach § 32d Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 Buchst.

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Geschäftsanteilsveräußerung zwischen nahen Angehörigen

Geschäfts­an­teils­ver­äu­ße­rung zwi­schen nahen Angehörigen

Nach § 17 Abs. 1 Satz 1 EStG gehört zu den Ein­künf­ten aus Gewer­be­be­trieb auch der Gewinn aus der Ver­äu­ße­rung von Antei­len an einer Kapi­tal­ge­sell­schaft. Ver­äu­ße­rung ist die Über­tra­gung von Antei­len gegen Ent­gelt . Der Erwer­ber muss grund­sätz­lich eine Gegen­leis­tung erbrin­gen. Eine Ver­äu­ße­rung kann aller­dings auch vor­lie­gen, wenn ein Ent­gelt nicht oder

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Beratervertrag zwischen nahen Angehörigen

Bera­ter­ver­trag zwi­schen nahen Angehörigen

Maß­ge­bend für die steu­er­li­che Aner­ken­nung von Ange­hö­ri­gen­ver­trä­gen ist die Gesamt­heit der objek­ti­ven Gege­ben­hei­ten. Die ein­zel­nen Kri­te­ri­en des Fremd­ver­gleichs sind als Beweis­an­zei­chen im Rah­men der gebo­te­nen Gesamt­be­trach­tung unter dem Gesichts­punkt zu wür­di­gen, ob sie den Rück­schluss auf eine pri­vat ver­an­lass­te Ver­ein­ba­rung zulas­sen. Kein Kri­te­ri­um hat den Rang eines Tat­be­stands­merk­mals, so dass

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