Lockanrufe auf dem Handy

Lock­an­ru­fe auf dem Handy

Das auto­ma­ti­sier­te, kurz­zei­ti­ge Anru­fen (Anklin­­geln-Las­­sen) von Mobil­te­le­fo­nen in der Absicht, den Ange­ru­fe­nen zu einem Rück­ruf auf eine teu­re 0137-Mehr­­wer­t­­diens­­te­­nu­m­­mer zu ver­an­las­sen („Ping“), ist als Betrug nach § 263 Abs. 1 StGB straf­bar. Nach Auf­fas­sung des Land­ge­richts Osna­brück stellt ein ein­ge­hen­der Anruf einen Vor­gang dar, der die kon­klu­den­te Erklä­rung beinhal­tet, der Anrufer

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Täuschung durch Ping-Anrufe

Täu­schung durch Ping-Anrufe

Wenn durch ein höchs­tens ein­ma­li­ges Klin­geln (Anpin­gen), der Ange­ru­fe­ne ver­an­lasst wird, die ange­zeig­te Ruf­num­mer mit erhö­tem Ent­geld zurück­zu­ru­fen, liegt dar­in eine betrugs­re­le­van­te Täu­schungs­hand­lung. Durch die auto­ma­ti­sier­te Durch­füh­rung, wobei die Zurück­ru­fer ledig­lich eine Ton­band­an­sa­ge hören, soll­te ledig­lich der Gewinn maxi­miert wer­den. Betrug setzt eine täu­schen­de Erklä­rung über Tat­sa­chen vor­aus, die­se ist

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