Abschiebehaft in der Türkei - und ihre Anrechnung auf eine deutsche Freiheitsstrafe

Abschie­be­haft in der Tür­kei – und ihre Anrech­nung auf eine deut­sche Freiheitsstrafe

Eine im Aus­land erlit­te­ne Abschie­be­haft ist auf eine in Deutsch­land ver­häng­te Frei­heits­stra­fe anzu­rech­nen, wenn sie durch die Tat infol­ge der inter­na­tio­na­len Fahn­dung durch die deut­schen Behör­den ver­an­lasst gewe­sen ist. Die Anrech­nung gemäß § 51 Abs. 1 Satz 1, Abs. 3 Satz 2 StGB setzt vor­aus, dass die im Aus­land erfah­re­ne Frei­heits­ent­zie­hung aus Anlass der­je­ni­gen Tat

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Belgische Untersuchungshaft

Bel­gi­sche Untersuchungshaft

Gemäß § 51 Abs. 4 Satz 2 StGB hat das Gericht den Anrech­nungs­maß­stab für eine in die­ser Sache erlit­te­ne Frei­heits­ent­zie­hung zu bestim­men, wobei der Anrech­nungs­maß­stab im Urteils­te­nor zum Aus­druck zu brin­gen ist . Hin­sicht­lich einer in in Bel­gi­en voll­streck­ten Unter­su­chungs­haft kommt nur ein Anrech­nungs­maß­stab von 1:1 in Betracht . Bun­des­ge­richts­hof, Beschluss vom 9. Juni 2015 –

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