Die nicht vertragsgerechte Beratung des Steuerberaters - und die Entscheidung des Mandanten

Die nicht ver­trags­ge­rech­te Bera­tung des Steu­er­be­ra­ters – und die Ent­schei­dung des Man­dan­ten

Durch­grei­fen­den recht­li­chen Beden­ken hat­te der Bun­des­ge­richts­hof jedoch bei der Fra­ge, ob und war­um eine Kau­sa­li­tät zwi­schen der jewei­li­gen Pflicht­ver­let­zung und einem in der Zeich­nung der Kapi­tal­an­la­gen zu sehen­den Scha­den zu beja­hen sei: Wie sich ein Man­dant bei ver­trags­ge­rech­ter Bera­tung ver­hal­ten hät­te, zählt zur haf­tungs­aus­fül­len­den Kau­sa­li­tät, die der Man­dant nach §

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Anscheinsbeweis - und die abweichende Erfolgstypik

Anscheins­be­weis – und die abwei­chen­de Erfolgs­ty­pik

Der Beweis des ers­ten Anscheins greift bei typi­schen Gesche­hens­ab­läu­fen ein. Also in Fäl­len, in denen ein bestimm­ter Tat­be­stand nach der Lebens­er­fah­rung auf eine bestimm­te Ursa­che für den Ein­tritt eines bestimm­ten Erfolgs hin­weist; im Wege des Anscheins­be­wei­ses kann gege­be­nen­falls von einem bestimm­ten ein­ge­tre­te­nen Erfolg auf die Ursa­che geschlos­sen wer­den, wobei die­ser

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Wenn der Prüfling im Staatsexamen die Musterlösung kennt…

Wenn der Prüf­ling im Staats­ex­amen die Mus­terlö­sung kennt…

Der Nach­weis, dass ein Prü­fungs­teil­neh­mer sei­ner Bear­bei­tung die inter­nen Lösungs­hin­wei­se zugrun­de gelegt und damit über die Eigen­stän­dig­keit sei­ner Prü­fungs­leis­tung getäuscht hat, ist nach den Regeln des Bewei­ses des ers­ten Anscheins erbracht, wenn die Bear­bei­tung nach For­mu­lie­run­gen, Auf­bau und Gedan­ken­füh­rung weit­ge­hend mit den Lösungs­hin­wei­sen über­ein­stimmt und eine ande­re Erklä­rung als deren

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Der Unfall in der Waschstraße

Der Unfall in der Wasch­stra­ße

Die Annah­me eines Anscheins­be­wei­ses dafür, dass Schä­den im Zusam­men­hang mit der Benut­zung einer Wasch­stra­ße auf eine Pflicht­ver­let­zung des Betrei­bers zurück­zu­füh­ren sind, ist restrik­tiv zu hand­ha­ben. Bei Hin­zu­tre­ten wei­te­rer Scha­dens­ur­sa­chen aus­ser­halb der Wasch­stra­ße, die jedoch mit dem Wasch­vor­gang in Zusam­men­hang ste­hen, gilt: je wei­ter ent­fernt vom eigent­li­chen Wasch­vor­gang – räum­lich, zeit­lich

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Der Unfall bei der Ausfahrt aus einem Grundstück

Der Unfall bei der Aus­fahrt aus einem Grund­stück

Kommt es im unmit­tel­ba­ren zeit­li­chen und ört­li­chen Zusam­men­hang mit dem Ein- und Aus­fah­ren zu einer Kol­li­si­on mit dem flie­ßen­den Ver­kehr, so spricht der Beweis des ers­ten Anscheins für ein Ver­schul­den des Ein- bzw. Aus­fah­ren­den. Ein Über­hol­ver­bot bezweckt nicht den Schutz des aus einem Grund­stück in die Fahr­bahn ein­fah­ren­den Ver­kehrs­teil­neh­mers. Bleibt

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Der Autobahnunfall auf der Ausfädelungsspur - und die Mithaftung

Der Auto­bahn­un­fall auf der Aus­fä­de­lungs­spur – und die Mit­haf­tung

Aktu­ell hat­te sich das Land­ge­richt Stutt­gart mit der Fra­ge der Mit­haf­tung des nach einem Auf­fahr­un­fall auf der Auto­bahn auf einer Aus­fä­de­lungs­spur anhal­ten­den Fahr­zeug­füh­rers zu befas­sen, der sein Fahr­zeug ver­lässt, um dort die Fest­stel­lung der Per­so­na­li­en der Unfall­be­tei­lig­ten zu ermög­li­chen und dabei durch einen auf die ste­hen­den Unfall­fahr­zeu­ge auf­fah­ren­den LKW schwer

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