Bandendiebstahl - Anstiftung oder Mittäterschaft?

Ban­den­dieb­stahl – Anstif­tung oder Mittäterschaft?

Die Mit­glied­schaft in einer Ban­de führt nicht dazu, dass jede von einem der Ban­den­mit­glie­der auf­grund der Ban­den­ab­re­de began­ge­ne Tat den ande­ren Ban­den­mit­glie­dern als gemein­schaft­li­che Tat gemäß § 25 Abs. 2 StGB zuge­rech­net wer­den kann. Die Täter­schaft ist viel­mehr anhand der all­ge­mei­nen Kri­te­ri­en fest­zu­stel­len. Es fehlt an der Tat­herr­schaft oder auch nur dem

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Anstiftung zum BTM-Import - oder: die Bestellung im chinesischen Drogen-Shop

Anstif­tung zum BTM-Import – oder: die Bestel­lung im chi­ne­si­schen Drogen-Shop

Selbst wenn also ein Betäu­bungs­mit­tel­händ­ler sei­ne grund­sätz­li­che Bereit­schaft bekun­det hat­te, Betäu­bungs­mit­tel ins Aus­land lie­fern zu wol­len, liegt kein Fall eines bereits zur Tat ent­schlos­se­nen Haupt­tä­ters vor (sog. omni­mo­do fac­turus), da es inso­weit noch an einem bestimm­ten, auf eine kon­kre­te Tat bezo­ge­nen Tatent­schluss fehlt. Auch der­je­ni­ge, der im Inter­net, z.B. über

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Anstiftung eines Dritten zur Förderung des eigenen BTM-Handels

Anstif­tung eines Drit­ten zur För­de­rung des eige­nen BTM-Handels

Unter „Bestim­men“ im Sin­ne des § 30a Abs. 2 Nr. 1 BtMG ist nach den zu § 26 StGB ent­wi­ckel­ten Grund­sät­zen die Ein­fluss­nah­me auf den Wil­len eines ande­ren zu ver­ste­hen, die die­sen zu dem im Gesetz beschrie­be­nen Ver­hal­ten bringt . Das „Bestim­men“ setzt einen kom­mu­ni­ka­ti­ven Akt vor­aus, der zu dem Betäu­bungs­mit­tel­han­del durch

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Anstiftung - im Überblick

Anstif­tung – im Überblick

Als Anstif­ter ist nach § 26 StGB gleich einem Täter zu bestra­fen, wer vor­sätz­lich einen ande­ren zu des­sen vor­sätz­lich began­ge­ner rechts­wid­ri­ger Tat bestimmt hat. Dabei ist beding­ter Vor­satz aus­rei­chend . Die Wil­lens­be­ein­flus­sung muss dabei nicht die ein­zi­ge Ursa­che für das Ver­hal­ten des ande­ren sein; blo­ße Mit­ur­säch­lich­keit reicht aus . Bezugs­ge­gen­stand der Anstiftung

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Der doppelte Anstiftervorsatz - und die Vorstellung von der Haupttat

Der dop­pel­te Anstif­ter­vor­satz – und die Vor­stel­lung von der Haupttat

Der so genann­te dop­pel­te Anstif­ter­vor­satz muss sich auf das Her­vor­ru­fen des Tatent­schlus­ses sowie auf die Voll­endung der in ihren wesent­li­chen Grund­zü­gen bestimm­ten Haupt­tat bezie­hen . Der Anstif­ter hat für die Haupt­tat eben­so ein­zu­ste­hen wie der Ange­stif­te­te selbst. Sein Vor­satz muss daher auch auf die Aus­füh­rung der in ihren wesent­li­chen Merk­ma­len oder

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