Schäd­li­che Anteils­über­tra­gung – und der Aus­schluss des Ver­lust­ab­zugs

§ 8 Abs. 4 Satz 1 KStG 2002 a.F. ver­sagt den Ver­lust­ab­zug auch dann vom Zeit­punkt der schäd­li­chen Anteils­über­tra­gung an, wenn die Zufüh­rung des neu­en Betriebs­ver­mö­gens die­ser zeit­lich nach­folgt . Der Ver­lust­ab­zug ist (ggf. rück­wir­kend) in dem Fest­stel­lungs­be­scheid zum 31.12 des­je­ni­gen Ver­an­la­gungs­zeit­raums zu ver­sa­gen, in wel­chem die schäd­li­che Anteils­ver­äu­ße­rung statt­ge­fun­den hat. Eine Ver­sa­gung

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Wirt­schaft­li­ches Eigen­tum an einem Mit­un­ter­neh­mer­an­teil – vor der zivil­recht­li­chen Über­tra­gung

Dem Erwer­ber eines Anteils an einer Per­so­nen­ge­sell­schaft kann die Mit­un­ter­neh­merstel­lung bereits vor der zivil­recht­li­chen Über­tra­gung des Gesell­schafts­an­teils zuzu­rech­nen sein. Vor­aus­set­zung dafür ist, dass der Erwer­ber rechts­ge­schäft­lich eine auf den Erwerb des Gesell­schafts­an­teils gerich­te­te, recht­lich geschütz­te Posi­ti­on erwor­ben hat, die ihm gegen sei­nen Wil­len nicht mehr ent­zo­gen wer­den kann, und Mit­un­ter­neh­mer­ri­si­ko

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Rück­ab­wick­lung der Betei­li­gung an einem geschlos­se­nen Immo­bi­li­en­fonds – als pri­va­tes Ver­äu­ße­rungs­ge­schäft

In der – (hier:) in einem gericht­li­chen Ver­gleich gere­gel­te – Rück­ab­wick­lung der Betei­li­gung an einem geschlos­se­nen Immo­bi­li­en­fonds kann ein pri­va­tes Ver­äu­ße­rungs­ge­schäft nach § 22 Nr. 2, § 23 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1, Abs. 1 Satz 4 lie­gen . Nach der in der Fol­ge des Unter­neh­men­steu­er­re­form­ge­set­zes 2008 vom 17.08.2007 geän­der­te Fas­sung des §

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Der Kauf­preis für einen Mit­un­ter­neh­mer­an­teil – und sei­ne vor­zei­ti­ge abge­zins­te Zah­lung

Die vor­zei­ti­ge Zah­lung eines abge­zins­ten Kauf­prei­ses für einen Mit­un­ter­neh­mer­an­teil für zu einem teil­ent­gelt­li­chen Erwerb. Wird die Zah­lung an den ver­äu­ße­ren­den Mit­un­ter­neh­mer durch einen Ein­nah­me­ver­zicht des über­neh­men­den Mit­un­ter­neh­mers rea­li­siert, führt dies nicht zu Erwerbs­auf­wen­dun­gen; für die der in einer Ergän­zungs­rech­nung zu erfas­sen­den AfA besteht kei­ne Abzugs­mög­lich­keit als Sonn­der­be­triebs­aus­ga­be. Der über­neh­men­de Mit­un­ter­neh­mer

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Geschäfts­an­teils­über­tra­gung auf den Nach­barn – und der Ver­äu­ße­rungs­ver­lust

Ver­äu­ße­rung i.S. des § 17 Abs. 1 Satz 1 EStG ist die Über­tra­gung von Antei­len gegen Ent­gelt . Ent­gelt­lich ist die Über­tra­gung von Gesell­schafts­an­tei­len, wenn ihr eine gleich­wer­ti­ge Gegen­leis­tung gegen­über­steht . Das Gegen­stück zur ent­gelt­li­chen Ver­äu­ße­rung ist die unent­gelt­li­che Über­tra­gung von Antei­len (s. § 17 Abs. 1 Satz 4, Abs. 2 Sät­ze 5 und

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Über­tra­gung von GmbH-Antei­len unter Vor­be­halts­nieß­brauch – und die bestehen­de Betriebs­auf­spal­tung

Wer­den Antei­le an einer Kapi­tal­ge­sell­schaft wie vor­lie­gend unter Vor­be­halts­nieß­brauch über­tra­gen und ver­pflich­tet sich der Erwer­ber der Antei­le, sein Recht auf Teil­nah­me an Gesell­schaf­ter­ver­samm­lun­gen sowie sein Stimm­recht dem Ver­äu­ße­rer für die Dau­er des Nieß­brauch­rechts zu über­las­sen, und bevoll­mäch­tigt er die­sen unwi­der­ruf­lich, nicht nur die mit dem Geschäfts­an­teil ver­bun­de­nen Ladun­gen zu Gesell­schaf­ter­ver­samm­lun­gen

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Aus­län­di­sche Betriebs­stät­te – und der fina­le Betriebs­stät­ten­ver­lust

Leis­tet der Ver­äu­ße­rer bei der ent­gelt­li­chen Über­tra­gung eines Mit­un­ter­neh­mer­an­teils an einer aus­län­di­schen Per­so­nen­ge­sell­schaft wegen der schlech­ten wirt­schaft­li­chen Lage der Gesell­schaft an den Erwer­ber eine Aus­gleichs­zah­lung, kann er inso­weit kei­nen inlän­di­schen Ver­lust gel­tend machen, als die Per­so­nen­ge­sell­schaft über aus­län­di­sche Betriebs­stät­ten ver­fügt, die nach dem ein­schlä­gi­gen Abkom­men zur Ver­mei­dung der Dop­pel­be­steue­rung nicht

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Geschlos­se­ne Immo­bi­li­en­fonds – und die Über­tra­gung von Antei­len

Über­trägt der Steu­er­pflich­ti­ge einen fremd finan­zier­ten Anteil an einem geschlos­se­nen Immo­bi­li­en­fonds in Erfül­lung einer Ver­gleichs­ver­ein­ba­rung auf eine von dem finan­zie­ren­den Kre­dit­in­sti­tut benann­te Erwer­ber­ge­sell­schaft und ver­zich­tet das Kre­dit­in­sti­tut im Gegen­zug teil­wei­se auf die Rück­zah­lung des rest­li­chen Dar­le­hens, kann ein pri­va­tes Ver­äu­ße­rungs­ge­schäft vor­lie­gen. Als Anschaf­fung und Ver­äu­ße­rung wer­den im Regel­fall der ent­gelt­li­che

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Teil­wei­se Anteils­über­tra­gung in der Part­ner­schafts­ge­sell­schaft

Nach der gefes­tig­ten Recht­spre­chung des Bun­des­fi­nanz­hofs ist geklärt, dass ein zivil­recht­li­cher Gesell­schaf­ter, der nicht am Gewinn, Ver­lust und den stil­len Reser­ven betei­ligt ist, aber im Außen­ver­hält­nis gegen­über den Gläu­bi­gern haf­tet und des­halb Mit­un­ter­neh­mer­ri­si­ko trägt, Mit­un­ter­neh­mer ist, wenn das schwach aus­ge­präg­te Mit­un­ter­neh­mer­ri­si­ko durch eine aus­ge­präg­te Mit­un­ter­neh­mer­initia­ti­ve kom­pen­siert wird . Die Rege­lung

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Anteils­über­tra­gung an einer ver­mö­gens­ver­wal­ten­den GmbH & Co. KG unter Nieß­brauchs­vor­be­halt

Die Über­tra­gung von Antei­len an einer noch nicht in das Han­dels­re­gis­ter ein­ge­tra­ge­nen ver­mö­gens­ver­wal­ten­den GmbH & Co. KG unter­liegt nicht der Begüns­ti­gung nach § 13a ErbStG. Der Frei­be­trag (§ 13a Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 ErbStG) und der ver­min­der­te Wert­an­satz (§ 13a Abs. 2 ErbStG) gel­ten gemäß § 13a Abs. 4 Nr. 1 ErbStG für inlän­di­sches Betriebs­ver­mö­gen

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Unent­gelt­li­che Über­tra­gung von (Teil-)Mitunternehmeranteilen – bei gleich­zei­ti­ger Aus­glie­de­rung von Son­der­be­triebs­ver­mö­gen

Die unent­gelt­li­che Über­tra­gung von Mit­un­ter­neh­mer­an­tei­len der Eltern an einer GbR (Besitz­ge­sell­schaft) ‑jeweils als Teil­­mit­un­­­ter­­neh­­mer­an­­tei­­le- auf ihre Kin­der führt nicht zur Auf­de­ckung der stil­len Reser­ven, wenn die Eltern als Son­der­be­triebs­ver­mö­gen bei der GbR behan­del­te Antei­le an der Betriebs­ge­sell­schaft (GmbH) nicht voll­stän­dig auf ihre Kin­der, son­dern auch zu einem gerin­gen Teil zum

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Abtre­tung des Anspruchs auf Über­tra­gung eines Gesell­schafts­an­teils – und die Grund­er­werb­steu­er

Die Abtre­tung eines kauf­ver­trag­li­chen Anspruchs auf Über­tra­gung von min­des­tens 95 % der Antei­le an einer grund­be­sit­zen­den Gesell­schaft und die Begrün­dung der Ver­pflich­tung dazu unter­lie­gen nicht der Grund­er­werb­steu­er. Glei­ches gilt für die Über­tra­gung der Gesell­schafts­an­tei­le vom bis­he­ri­gen Gesell­schaf­ter unmit­tel­bar auf den Abtre­tungs­emp­fän­ger. Gehört zum Ver­mö­gen einer Gesell­schaft ein inlän­di­sches Grund­stück, so unter­liegt

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Nieß­brauchs­vor­be­halt – und die Ver­lust­zu­rech­nung bei der GmbH & Co. KG

Ob die auf einen mit einem Nieß­brauch belas­te­ten Gesell­schafts­an­teil ent­fal­len­den Ver­lus­te dem Gesell­schaf­ter oder dem Nieß­brau­cher zuzu­rech­nen sind, rich­tet sich grund­sätz­lich danach, wer die Ver­lus­te nach den ver­trag­li­chen Abre­den wirt­schaft­lich zu tra­gen hat. Die Ver­lus­te wer­den in der Regel immer dann dem Nieß­brau­cher zuge­rech­net, wenn in dem Ver­trag über die

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Rück­ab­wick­lung einer Geschäfts­an­teils­ver­kaufs – und die Grund­er­werb­steu­er

Gehört zum Ver­mö­gen einer Gesell­schaft ein inlän­di­sches Grund­stück, so unter­liegt gemäß § 1 Abs. 3 Nr. 3 GrEStG ein Rechts­ge­schäft, das den Anspruch auf Über­tra­gung unmit­tel­bar oder mit­tel­bar von min­des­tens 95 % der Antei­le der Gesell­schaft begrün­det, der Grund­er­werb­steu­er. Das Gesetz fin­giert dabei ‑zivil­recht­lich nicht vor­­han­­de­­ne- grund­stücks­be­zo­ge­ne Erwerbs­vor­gän­ge und trägt damit dem Umstand Rech­nung,

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Ver­kauf von Geschäfts­an­tei­len – und der aus­ste­hen­de Gewinn­ver­wen­dungs­be­schluss

Liegt im Zeit­punkt der Ver­äu­ße­rung von Antei­len an einer Kapi­tal­ge­sell­schaft noch kein Gewinn­ver­wen­dungs­be­schluss vor, so kommt eine Abspal­tung der Aus­schüt­tungs­an­sprü­che nicht in Betracht . Ent­spre­chend kann ein Gesell­schaf­ter Gewinn­an­sprü­che aus einer am Bilanz­stich­tag noch nicht beschlos­se­nen Gewinn­ver­wen­dung einer Toch­ter­ge­sell­schaft grund­sätz­lich nicht akti­vie­ren . Zwar kön­nen nach dem Beschluss des Gro­ßen

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Kos­ten einer Kom­man­dit­an­teils­über­tra­gung – und ihre betrieb­li­che Ver­an­las­sung

Gemäß § 4 Abs. 1 Satz 2 EStG sind Ent­nah­men alle Wirt­schafts­gü­ter, die der Steu­er­pflich­ti­ge dem Betrieb für sich, für sei­nen Haus­halt oder für ande­re betriebs­frem­de Zwe­cke ent­nom­men hat. Betriebs­aus­ga­ben sind dem­ge­gen­über Auf­wen­dun­gen, die durch den Betrieb ver­an­lasst sind (§ 4 Abs. 4 EStG). Die Aus­wechs­lung der Gesell­schaf­ter auf­grund einer Anteils­über­tra­gung betrifft rund­sätz­lich nur das

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Die Mit­glied­schaft in einer Forst­ge­nos­sen­schaft und die Über­tra­gungs­be­schrän­kun­gen

Die sat­zungs­recht­li­che Beschrän­kung der Über­trag­bar­keit von Ver­bands­an­tei­len einer Forst­ge­nos­sen­schaft ist durch die gesetz­li­che Ermäch­ti­gung nach § 12 Abs. 1 Nr. 1 des Nie­der­säch­si­schen Real­ver­bands­ge­set­zes gedeckt und mit dem Grund­ge­setz ver­ein­bar. Mit die­ser Begrün­dung hat das Nie­der­säch­si­sche Ober­ver­wal­tungs­ge­richt in dem hier vor­lie­gen­den Fall die Beru­fung einer Klä­ge­rin zurück­ge­wie­sen, die von ihrem Vater u.a.

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Aus­schei­den eines Gesell­schaf­ters zum Nenn­wert – und die Schen­kungsteu­er

Schei­det ein Gesell­schaf­ter aus einer Wirt­schafts­prü­fungs­ge­sell­schaft zum Nenn­wert sei­nes Geschäfts­an­teils aus, ent­steht kei­ne Schen­kungsteu­er­pflicht. Mit die­ser Ent­schei­dung hat das Finanz­ge­richt Düs­sel­dorf erst­mals zu der Fra­ge Stel­lung genom­men, ob Schen­kungsteu­er ent­steht, wenn ein Gesell­schaf­ter unter Aus­zah­lung nur des Nenn­be­trags sei­nes Geschäfts­an­teils aus einer Kapi­tal­ge­sell­schaft aus­schei­det, die nach dem sog. Mana­ger­mo­dell organ­siert

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Grund­er­werb­steu­er bei einer Anteils­über­tra­gung unter 95%

Eine im Rah­men der Grund­er­werb­steu­er steu­er­ba­re Anteils­über­tra­gung liegt bei Betei­li­gungs­quo­te unter 95 % nicht vor. Bei der Ermitt­lung der Betei­li­gungs­quo­te blei­ben von der Gesell­schaft selbst gehal­te­ne Antei­le außer Betracht. Gemäß § 1 Abs. 3 Nr. 3 GrEStG unter­liegt ein Rechts­ge­schäft, das den Anspruch auf Über­tra­gung unmit­tel­bar oder mit­tel­bar von min­des­tens 95 % der Antei­le an

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