Gesonderte und einheitliche Feststellung von Kapitaleinkünften - in Mischfällen

Geson­der­te und ein­heit­li­che Fest­stel­lung von Kapi­tal­ein­künf­ten – in Misch­fäl­len

Kapi­tal­ein­künf­te gemäß § 20 Abs. 2 EStG, die nach Anschaf­fung einer Kapi­tal­an­la­ge durch eine ver­mö­gens­ver­wal­ten­de GbR auf­grund einer Anteils­ver­äu­ße­rung durch einen Gesell­schaf­ter gemäß § 20 Abs. 2 Satz 3 EStG ent­ste­hen, wer­den nicht gemäß §§ 179 Abs. 1, 180 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 Buchst. a AO gemein­schaft­lich erzielt. Kapi­tal­ein­künf­te, die auf­grund einer Anteils­ver­äu­ße­rung gemäß §

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Gewinn aus der Veräußerung von Sonderbetriebsvermögen II - und der Gewerbeertrag

Gewinn aus der Ver­äu­ße­rung von Son­der­be­triebs­ver­mö­gen II – und der Gewer­be­er­trag

Der Gewinn aus der Ver­äu­ße­rung des Mit­un­ter­neh­mer­an­teils unter Ein­schluss des zum Son­der­be­triebs­ver­mö­gen II gehö­ren­den Anteils an einer Kapi­tal­ge­sell­schaft gehört gemäß § 7 Satz 2 Nr. 2 GewStG zum Gewer­be­er­trag. Nach § 7 Satz 2 Nr. 2 GewStG gehört zum Gewer­be­er­trag (auch) der Gewinn aus der Ver­äu­ße­rung des Anteils eines Gesell­schaf­ters, der als Unter­neh­mer (Mit­un­ter­neh­mer) des Betriebs

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Veräußerung von Unternehmensanteilen - und die Gewerbesteuerpflicht

Ver­äu­ße­rung von Unter­neh­mens­an­tei­len – und die Gewer­be­steu­er­pflicht

Mit dem aus Art. 3 Abs. 1 GG fol­gen­den Grund­satz der Besteue­rung nach der Leis­tungs­fä­hig­keit ist es ver­ein­bar, dass eine Per­so­nen­ge­sell­schaft (Mit­un­ter­neh­mer­schaft) nach § 7 Satz 2 Nr. 2 GewStG bei Ver­kauf eines Anteils durch einen Mit­un­ter­neh­mer grund­sätz­lich gewer­be­steu­er­pflich­tig ist, obwohl der Ver­äu­ße­rungs­ge­winn beim Ver­äu­ße­rer ver­bleibt. Die Frei­stel­lung des auf natür­li­che Per­so­nen als unmit­tel­bar betei­lig­te

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Erwerb eigener Anteile durch eine GmbH

Erwerb eige­ner Antei­le durch eine GmbH

Auf der Ebe­ne des ver­äu­ßern­den Gesell­schaf­ters stellt der ent­gelt­li­che Erwerb eige­ner Antei­le durch die GmbH ein Ver­äu­ße­rungs­ge­schäft i.S. des § 17 Abs. 1 EStG dar . Die rein gesell­schafts­in­tern wir­ken­de Umglie­de­rung einer frei­en Gewinn­rück­la­ge in eine zweck­ge­bun­de­ne Rück­la­ge führt nicht zu nach­träg­li­chen Anschaf­fungs­kos­ten auf den Geschäfts­an­teil des ver­äu­ßern­den Gesell­schaf­ters. Die ent­gelt­li­che

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Abtretung eines Kommanditanteils - und die steuerliche Rückwirkung der Genehmigung des Komplementärs

Abtre­tung eines Kom­man­dit­an­teils – und die steu­er­li­che Rück­wir­kung der Geneh­mi­gung des Kom­ple­men­tärs

Der zur Abtre­tung der Kom­man­dit­an­tei­le erfor­der­li­chen Zustim­mung der Kom­ple­men­tä­rin kommt Rück­wir­kung auf den Zeit­punkt des Ver­trags­schlus­ses bzw. des dort fest­ge­leg­ten spä­te­ren Zeit­punkts zu. Die Abtre­tung eines Kom­man­dit­an­teils nach § 161 Abs. 2, § 105 Abs. 3 HGB, § 719 BGB ist zivil­recht­lich so lan­ge schwe­bend unwirk­sam, bis die hier­für in dem

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Rückwirkende Veräußerung von Kommanditanteilen - und die Mitunternehmerstellung

Rück­wir­ken­de Ver­äu­ße­rung von Kom­man­dit­an­tei­len – und die Mit­un­ter­neh­merstel­lung

Wer­den Kom­man­dit­an­tei­le rück­wir­kend ver­äu­ßert, endet die Mit­un­ter­neh­merstel­lung gleich­wohl erst mit Abschluß des Ver­äu­ße­rungs­ver­tra­ges. Zwar hat die Ver­äu­ße­rin die Antei­le an die­sem Tag mit Rück­wir­kung (hier: auf den 1.01.2008) an die Erwer­be­rin wei­ter­ver­äu­ßert. Die Mit­un­ter­neh­merstel­lung der Ver­äu­ße­rin ent­fiel dadurch jedoch nicht rück­wir­kend, denn tat­säch­lich trug sie bis zum Tag des Abschluss

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Veräußerung von Anteilen an inländischen Kapitalgesellschaften - und die Steuerfreiheit des Veräußerungsgewinns

Ver­äu­ße­rung von Antei­len an inlän­di­schen Kapi­tal­ge­sell­schaf­ten – und die Steu­er­frei­heit des Ver­äu­ße­rungs­ge­winns

Der von einer beschränkt steu­er­pflich­ti­gen Kör­per­schaft erziel­te Gewinn aus der Ver­äu­ße­rung von Antei­len an einer inlän­di­schen Kapi­tal­ge­sell­schaft ist gemäß § 8b Abs. 2 Satz 1 KStG steu­er­frei. Gemäß § 8 Abs. 1 KStG i.V.m. § 49 Abs. 1 Nr. 2 Buchst. e Dop­pel­buchst. aa EStG sind inlän­di­sche Ein­künf­te im Sin­ne der beschränk­ten Steu­er­pflicht auch Ein­künf­te aus

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Geschäftsanteilsübertragung auf den Nachbarn - und der Veräußerungsverlust

Geschäfts­an­teils­über­tra­gung auf den Nach­barn – und der Ver­äu­ße­rungs­ver­lust

Ver­äu­ße­rung i.S. des § 17 Abs. 1 Satz 1 EStG ist die Über­tra­gung von Antei­len gegen Ent­gelt . Ent­gelt­lich ist die Über­tra­gung von Gesell­schafts­an­tei­len, wenn ihr eine gleich­wer­ti­ge Gegen­leis­tung gegen­über­steht . Das Gegen­stück zur ent­gelt­li­chen Ver­äu­ße­rung ist die unent­gelt­li­che Über­tra­gung von Antei­len (s. § 17 Abs. 1 Satz 4, Abs. 2 Sät­ze 5 und

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Bilanzierung eines Gesellschafterdarlehens - und die Veräußerung des Mitunternehmeranteils

Bilan­zie­rung eines Gesell­schaf­ter­dar­le­hens – und die Ver­äu­ße­rung des Mit­un­ter­neh­mer­an­teils

Die kor­re­spon­die­ren­de Bilan­zie­rung der Dar­le­hens­for­de­rung eines Per­so­nen­ge­sell­schaf­ters in des­sen Son­der­bi­lanz und in der Gesamt­hands­bi­lanz der Gesell­schaft endet mit dem Aus­schei­den des Gesell­schaf­ters aus der Gesell­schaft. Ab die­sem Zeit­punkt ver­liert die in der Gesamt­hands­bi­lanz aus­ge­wie­se­ne Dar­le­hens­ver­bind­lich­keit der Gesell­schaft ihre Funk­ti­on als funk­tio­na­les Eigen­ka­pi­tal und stellt ent­spre­chend ihrem Bilanz­aus­weis Fremd­ka­pi­tal dar. Die

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Rückabwicklung eines Geschäftsanteilsverkaufs - und der Wegfall des Veräußerungsgewinns

Rück­ab­wick­lung eines Geschäfts­an­teils­ver­kaufs – und der Weg­fall des Ver­äu­ße­rungs­ge­winns

Die Rück­ab­wick­lung eines noch nicht bei­der­seits voll­stän­dig erfüll­ten Kauf­ver­trags ist aus der Sicht des frü­he­ren Ver­äu­ße­rers kei­ne Anschaf­fung der zurück­über­tra­ge­nen Antei­le, son­dern sie führt bei ihm zum rück­wir­ken­den Weg­fall eines bereits ent­stan­de­nen Ver­äu­ße­rungs­ge­winns; beim frü­he­ren Erwer­ber liegt kei­ne Ver­äu­ße­rung vor . Nach § 17 Abs. 1 Satz 1 EStG ehört zu den

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Veräußerung eines Teils eines Mitunternehmeranteils - und die erweiterte Kürzung des Gewerbeertrags

Ver­äu­ße­rung eines Teils eines Mit­un­ter­neh­mer­an­teils – und die erwei­ter­te Kür­zung des Gewer­be­er­trags

Der Gewinn aus der Ver­äu­ße­rung eines Teils eines Mit­un­ter­neh­mer­an­teils i.S. von § 15 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 EStG ist nicht in die erwei­ter­te Kür­zung gemäß § 9 Nr. 1 Satz 2 GewStG ein­zu­be­zie­hen. Die Vor­schrift des § 9 Nr. 1 Satz 2 GewStG schloß im Streit­jahr 2006 unge­ach­tet der Gül­tig­keit von Satz 6 die­ser Norm die Ein­be­zie­hung von

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Managementbeteiligung an einem Unternehmen - und ihre Veräußerung

Manage­ment­be­tei­li­gung an einem Unter­neh­men – und ihre Ver­äu­ße­rung

Der Ver­äu­ße­rungs­ge­winn aus einer Kapi­tal­be­tei­li­gung an einem Unter­neh­men führt nicht allein des­halb zu Ein­künf­ten aus nicht­selb­stän­di­ger Arbeit, weil die sog. "Manage­ment­be­tei­li­gung" von einem Arbeit­neh­mer der Unter­neh­mens­grup­pe gehal­ten und nur lei­ten­den Mit­ar­bei­tern ange­bo­ten wor­den war. Bestehen­de Aus­­­schluss- oder Kün­di­gungs­rech­te hin­sicht­lich der Kapi­tal­be­tei­li­gung im Fal­le einer Been­di­gung des Arbeits­ver­hält­nis­ses sind Aus­druck und

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Der ausschließlich auf Anteilsveräußerungen ausgerichtete Geschäftsbetrieb

Der aus­schließ­lich auf Anteils­ver­äu­ße­run­gen aus­ge­rich­te­te Geschäfts­be­trieb

Der Bun­des­fi­nanz­hof hält dar­an fest, dass als "Erwerb" i.S. von § 8b Abs. 7 Satz 2 KStG nur ein abge­lei­te­ter Erwerb ange­se­hen wer­den kann, der vor­aus­setzt, dass Antei­le an den Gesell­schaf­ten durch einen Über­tra­gungs­akt von einem Drit­ten erwor­ben wur­den . Zu den Ver­äu­ße­rungs­kos­ten i.S. von § 8b Abs. 2 Satz 2 KStG gehö­ren alle

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Treuhänderisch gehaltene Gesellschaftsanteile - und die Anteilsveräußerung

Treu­hän­de­risch gehal­te­ne Gesell­schafts­an­tei­le – und die Anteils­ver­äu­ße­rung

Nach § 17 Abs. 1 Satz 1 EStG 2004 gehört zu den Ein­künf­ten aus Gewer­be­be­trieb auch der Gewinn aus der Ver­äu­ße­rung von Antei­len an einer Kapi­tal­ge­sell­schaft, wenn der Ver­äu­ße­rer inner­halb der letz­ten fünf Jah­re am Kapi­tal der Gesell­schaft unmit­tel­bar oder mit­tel­bar zu min­des­tens 1 % betei­ligt war. Eine unmit­tel­ba­re Betei­li­gung liegt auch vor,

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Veräußerung einer Beteiligung am Arbeitgeber - und der Veräußerungsverlust als Werbungskosten

Ver­äu­ße­rung einer Betei­li­gung am Arbeit­ge­ber – und der Ver­äu­ße­rungs­ver­lust als Wer­bungs­kos­ten

Ob und unter wel­chen Vor­aus­set­zun­gen ein Betei­li­gungs­ver­lust zu Wer­bungs­kos­ten führt, ist durch die Recht­spre­chung des Bun­des­fi­nanz­hofs hin­rei­chend geklärt. Ent­spre­chend der ein­kom­men­steu­er­li­chen Sys­te­ma­tik blei­ben Ver­lus­te in der pri­va­ten Ver­mö­gens­sphä­re bei der Ein­künf­teer­mitt­lung im Rah­men der Über­schus­s­ein­künf­te i.S. des § 2 Abs. 1 Satz 1 Nrn. 4 bis 7 EStG ‑abge­se­hen von den in §§ 17 und

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Vermögensverwaltende Personengesellschaft - und die Anteilsveräußerung als privates Veräußerungsgeschäft

Ver­mö­gens­ver­wal­ten­de Per­so­nen­ge­sell­schaft – und die Anteils­ver­äu­ße­rung als pri­va­tes Ver­äu­ße­rungs­ge­schäft

Der Ein­kom­men­steu­er unter­lie­gen gemäß § 2 Abs. 1 Nr. 7 EStG sons­ti­ge Ein­künf­te im Sin­ne des § 22 EStG. Sons­ti­ge Ein­künf­te sind gemäß § 22 Nr. 2 EStG auch Ein­künf­te aus pri­va­te Ver­äu­ße­rungs­ge­schäf­ten im Sin­ne des § 23 EStG. Pri­va­te Ver­äu­ße­rungs­ge­schäf­te in die­sem Sin­ne sind gemäß § 23 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 EStG Ver­äu­ße­rungs­ge­schäf­te bei

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Veräußerung einbringungsgeborener Anteile vor Ablauf der Sperrfrist

Ver­äu­ße­rung ein­brin­gungs­ge­bo­re­ner Antei­le vor Ablauf der Sperr­frist

Gewin­ne aus der Ver­äu­ße­rung ein­brin­gungs­ge­bo­re­ner Antei­le unter­la­gen gemäß § 21 Abs. 1 Satz 1 UmwStG 2002 i.V.m. § 16 EStG, § 8 Abs. 1 KStG 2002 grund­sätz­lich der Besteue­rung. Zwar blei­ben nach § 8b Abs. 2 Satz 1 KStG 2002 bei der Ermitt­lung des Ein­kom­mens u.a. Gewin­ne aus der Ver­äu­ße­rung eines Anteils an einer Kör­per­schaft oder

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Der gemeine Wert einer Minderheitsbeteiligung

Der gemei­ne Wert einer Min­der­heits­be­tei­li­gung

Kann der gemei­ne Wert einer Min­der­heits­be­tei­li­gung aus den vor­her­ge­hen­den zeit­na­hen Ver­käu­fen der gesam­ten Betei­li­gun­gen aller Gesell­schaf­ter abge­lei­tet wer­den? Mit die­ser Fra­ge hat­te sich jetzt der Bun­des­fi­nanz­hof zu befas­sen: In dem hier vom BFH ent­schie­de­nen Fall war der Anstoß zum Ver­kauf der GmbH-Antei­­le von einem Gesell­schaf­ter mit einem Geschäfts­an­teil von 10

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Veräußerung eines Mitunternehmeranteils - und die erweiterte Kürzung bei der Gewerbesteuer

Ver­äu­ße­rung eines Mit­un­ter­neh­mer­an­teils – und die erwei­ter­te Kür­zung bei der Gewer­be­steu­er

Bereits im Erhe­bungs­zeit­raum 2003 war der Gewinn aus der Ver­äu­ße­rung eines Mit­un­ter­neh­mer­an­teils i.S. des § 7 Satz 2 Nr. 2 GewStG nicht in die erwei­ter­te Kür­zung gemäß § 9 Nr. 1 Satz 2 GewStG ein­zu­be­zie­hen. § 9 Nr. 1 Satz 6 GewStG i.d.F. des EURLUmsG hat ledig­lich klar­stel­len­de Bedeu­tung. Dies ergibt sich für den Bun­des­fi­nanz­hof aus einer sys­te­ma­ti­schen Aus­le­gung

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Veräußerung von Investmentfondsanteilen - und die Versteuerung der Gewinne

Ver­äu­ße­rung von Invest­ment­fonds­an­tei­len – und die Ver­steue­rung der Gewin­ne

Bei den sons­ti­gen Ein­künf­ten sind auch die Gewin­ne infol­ge der Ver­äu­ße­run­gen von Invest­ment­an­tei­len als Ein­künf­te aus pri­va­ten Ver­äu­ße­rungs­ge­schäf­ten gemäß § 22 Nr. 2 i.V.m. § 23 Abs. 1 S. 1 Nr. 2 EStG anzu­set­zen. Pri­va­te Ver­äu­ße­rungs­ge­schäf­te sind nach § 23 Abs. 1 S. 1 Nr. 2 EStG Ver­äu­ße­rungs­ge­schäf­te bei ande­ren Wirt­schafts­gü­tern, ins­be­son­de­re bei Wert­pa­pie­ren, bei denen

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Teilabzugsverbot bei Auflösungsverlust

Teil­ab­zugs­ver­bot bei Auf­lö­sungs­ver­lust

Bei der Ermitt­lung des Ver­lusts i.S. von § 17 EStG aus der Ver­äu­ße­rung von Antei­len an einer Kapi­tal­ge­sell­schaft oder der Auf­lö­sung der Gesell­schaft dür­fen die Anschaf­­fungs- und die Ver­äu­ße­rungs­kos­ten gemäß § 3c Abs. 2 Satz 2 EStG i.V.m. § 3c Abs. 2 Satz 1 EStG i.d.F. durch das JStG 2010 auch dann nur zu

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Der verbilligte Grundstücksverkauf an den ausscheidenden Gesellschafter

Der ver­bil­lig­te Grund­stücks­ver­kauf an den aus­schei­den­den Gesell­schaf­ter

Ver­kauft eine GmbH an einen aus­schei­den­den Gesell­schaf­ter im unmit­tel­ba­ren wirt­schaft­li­chen Zusam­men­hang mit der Anteils­ver­äu­ße­rung auf Ver­an­las­sung des Anteils­er­wer­bers ein Grund­stück zu einem unter dem Ver­kehrs­wert lie­gen­den Preis, gehört der sich dar­aus für den Anteils­ver­äu­ße­rer erge­ben­de geld­wer­te Vor­teil zum Ver­äu­ße­rungs­preis für den Anteil und führt daher nicht zum Ent­ste­hen von Schen­kungsteu­er.

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Abziehbarkeit von Veräußerungskosten bei einer Anteilsveräußerung

Abzieh­bar­keit von Ver­äu­ße­rungs­kos­ten bei einer Anteils­ver­äu­ße­rung

Die in § 8b Abs. 2 Satz 1 KStG 2002 ange­ord­ne­te Frei­stel­lung der Gewin­ne aus der Ver­äu­ße­rung von Kapi­tal­an­tei­len bezieht sich auf einen um etwai­ge Ver­äu­ße­rungs­kos­ten gekürz­ten Net­to­be­trag, von wel­chem nach § 8b Abs. 3 Satz 1 KStG 2002 sodann 5 v.H. als fik­ti­ve nicht­ab­zieh­ba­re Betriebs­aus­ga­ben behan­delt wer­den. Zu den Ver­äu­ße­rungs­kos­ten i.S. von § 8b

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Die Veräußerungskosten einer Anteilsveräußerung

Die Ver­äu­ße­rungs­kos­ten einer Anteils­ver­äu­ße­rung

Die mit einem nach § 8b Abs. 2 Satz 1 KStG steu­er­frei­en Ver­äu­ße­rungs­ge­winn zusam­men­hän­gen­den Ver­äu­ße­rungs­kos­ten min­dern nach Satz 2 der Vor­schrift die­sen Gewinn und wir­ken sich steu­er­lich des­halb nicht aus. Dar­über hin­aus gel­ten nach § 8b Abs. 3 Satz 1 KStG fünf Pro­zent des Ver­äu­ße­rungs­ge­winns als nicht­ab­zieh­ba­re Betriebs­aus­ga­ben. Durch die­se Rege­lung wird nach dem Wil­len

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Zeitgleiche Verschmelzung und Anteilsveräußerung

Zeit­glei­che Ver­schmel­zung und Anteils­ver­äu­ße­rung

Eine Ver­äu­ße­rung inner­halb von fünf Jah­ren nach dem Ver­mö­gens­über­gang (bzw. der Umwand­lung) i.S. des § 18 Abs. 4 Satz 1 UmwStG 1995 (jetzt § 18 Abs. 3 Satz 1 UmwStG 2006) liegt auch dann vor, wenn ein Ver­schmel­zungs­ver­trag und ein Ver­trag über die Ver­äu­ße­rung eines Anteils an der auf­neh­men­den Per­so­nen­ge­sell­schaft den Zeit­punkt des Ver­mö­gens­über­gangs

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