Ein­brin­gung schenk­wei­se erhal­te­ner Gesell­schafts­an­tei­le in eine Kom­man­dit­ge­sell­schaft – und die Anteils­ver­ei­nei­gung

Eine Anteils­ver­ei­ni­gung ist nach § 3 Nr. 2 Satz 1 GrEStG von der Grund­er­werb­steu­er befreit, wenn die Über­tra­gung der Antei­le an der grund­be­sit­zen­den Gesell­schaft sowohl der Schen­kungsteu­er als auch der Grund­er­werb­steu­er unter­liegt. Wird erst nach der Schen­kung der Antei­le auf­grund wei­te­rer Rechts­vor­gän­ge der grund­er­werb­steu­er­li­che Tat­be­stand erfüllt, ist eine Steu­er­be­frei­ung nach § 3 Nr. 2 Satz

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Anteils­ver­ei­ni­gung in der Erbaus­ein­an­der­set­zung – und die Grund­er­werb­steu­er­be­frei­ung

Erwirbt ein Mit­er­be bei der Erbaus­ein­an­der­set­zung einen zum Nach­lass gehö­ren­den Anteil an einer Per­­so­­nen- oder Kapi­tal­ge­sell­schaft und führt die­ser Erwerb nach § 1 Abs. 3 Nr. 1 GrEStG zu einer Ver­ei­ni­gung von Antei­len an einer grund­be­sit­zen­den Kapi­tal­ge­sell­schaft, ist die Anteils­ver­ei­ni­gung nicht nach § 3 Nr. 3 Satz 1 GrEStG von der Grund­er­werb­steu­er befreit. Mit Abschluss des

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Grund­stücks­be­wer­tun­gen in der Grund­er­werb­steu­er

Grund­be­sitz­wer­te wer­den gemäß § 138 Abs. 1 Satz 1 BewG unter Berück­sich­ti­gung der tat­säch­li­chen Ver­hält­nis­se und der Wert­ver­hält­nis­se zum Besteue­rungs­zeit­punkt fest­ge­stellt. Für wirt­schaft­li­che Ein­hei­ten des Grund­ver­mö­gens und für Betriebs­grund­stü­cke (aus­ge­nom­men von Betriebs­grund­stü­cken der Land- und Forst­wirt­schaft) sind die Grund­be­sitz­wer­te unter Anwen­dung der §§ 68, 69 und 99 Abs. 2 BewG und der §§

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Fest­stel­lungs­be­scheid für die Grund­er­werb­steu­er – und die Ände­rungs­be­fug­nis des Finanz­ge­richts

Ein Fest­stel­lungs­be­scheid i.S. von § 17 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 GrEStG, der bei einer Anteils­ver­ei­ni­gung die Steu­er­pflicht dem Grun­de nach sowie alle von dem steu­er­ba­ren Rechts­vor­gang betrof­fe­nen Grund­stü­cke und die dar­auf ent­fal­len­den Antei­le an den ein­schlä­gi­gen Steu­er­be­güns­ti­gun­gen fest­stellt, kann vom Finanz­ge­richt nicht dahin geän­dert wer­den, dass meh­re­re die­ser Grund­stü­cke als zu

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Mit­tel­ba­re Anteils­ver­ei­ni­gung bei der Grund­stücks-GmbH & Co. KG

Ver­kauft ein Kom­man­di­tist einer grund­be­sit­zen­den GmbH & Co. KG sei­ne Gesell­schafts­be­tei­li­gung an den ein­zi­gen ande­ren Kom­man­di­tis­ten und ist die KG die ein­zi­ge Gesell­schaf­te­rin ihrer Kom­­ple­­men­­tär-GmbH, ist ‑vor­be­halt­lich einer Besteue­rung nach § 1 Abs. 2a GrEStG- der Tat­be­stand einer Anteils­ver­ei­ni­gung nach § 1 Abs. 3 Nr. 1 GrEStG erfüllt. Nach § 1 Abs. 3 Nr. 1 GrEStG unter­liegt der

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Die Erben­ge­mein­schaft in der Grund­steu­er

Eine Erben­ge­mein­schaft kann selb­stän­di­ger Rechts­trä­ger im Sin­ne des Grund­er­werb­steu­er­rech­tes sein. In dem jetzt vom Bun­des­fi­nanz­hof ent­schie­de­nen Streit­fall ging es nicht um den Erwerb eines Grund­stücks, son­dern um die Erfül­lung eines der im Grund­er­werb­steu­er­recht geson­dert gere­gel­ten Ersatz­tat­be­stän­de. § 1 Abs. 3 GrEStG erfasst Rechts­vor­gän­ge auf gesell­schafts­recht­li­cher Ebe­ne, die ihrer wirt­schaft­li­chen Bedeu­tung nach dem

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Grund­er­werb­steu­er und Gesell­schaf­ter-Wech­sel-Dich auf der Ebe­ne einer Zwi­schen­ge­sell­schaft

Bei der im Rah­men des § 1 Abs. 3 Nr. 1 GrEStG vor­zu­neh­men­den Prü­fung, ob bei einer zwi­schen­ge­schal­te­ten Gesell­schaft die erfor­der­li­che Betei­li­gungs­quo­te von 95 % erreicht ist, blei­ben Antei­le, die eine 100%ige Toch­ter­ge­sell­schaft der Gesell­schaft an die­ser hält, eben­so unbe­rück­sich­tigt wie Antei­le, die die Gesell­schaft selbst hält. Nach § 1 Abs. 3 Nr. 1 GrEStG unter­liegt der

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Anteils­ver­ei­ni­gung und ihre Rück­ab­wick­lung in der Grund­er­werb­steu­er

§ 16 Abs. 2 GrEStG ist auf einen Erwerbs­vor­gang nach § 1 Abs. 3 GrEStG anwend­bar. Der Steu­er­tat­be­stand des § 1 Abs. 3 Nr. 1 und Nr. 2 GrEStG ist nicht (mehr) erfüllt, wenn durch einen Anteils­rü­ck­erwerb das von die­ser Vor­schrift vor­aus­ge­setz­te Quan­tum von 95 % der Antei­le der Gesell­schaft unter­schrit­ten wird. Nach § 1 Abs. 3 Nr. 1 GrEStG unter­liegt

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Durch Anteils­ver­ei­ni­gung aus­ge­lös­te Grund­er­werb­steu­ern

Die infol­ge einer Sach­ein­la­ge von Gesell­schafts­an­tei­len auf­grund Anteils­ver­ei­ni­gung aus­ge­lös­ten Grund­er­werb­steu­ern sind von der auf­neh­men­den Gesell­schaft nicht als Anschaffungs(neben)kosten der ein­ge­brach­ten Antei­le zu akti­vie­ren. Die Grund­er­werb­steu­ern, die infol­ge des Hin­zu­er­werbs von Gesell­schafts­an­tei­len auf­grund einer Anteils­ver­ei­ni­gung ent­ste­hen, sind also nicht als Anschaf­fungs­kos­ten auf die hin­zu­er­wor­be­nen Antei­le zu behan­deln, son­dern kön­nen sofort als

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Grund­er­werb­steu­er als Anschaf­fungs­ne­ben­kos­ten beim GmbH-Kauf

Die durch die Ein­brin­gung von Kapi­tal­ge­sell­schafts­an­tei­len ent­stan­de­ne Grund­er­werb­steu­er stellt hin­sicht­lich der Gesell­schafts­an­tei­le Anschaf­fungs­ne­ben­kos­ten – und damit kei­ne sofort abzugs­fä­hi­gen Betriebs­aus­ga­ben – dar, stell­te das Finanz­ge­richt Düs­sel­dorf in einem aktu­el­len Urteil fest. In dem Düs­sel­dor­fer Rechts­streit war strei­tig, ob die im Zusam­men­hang mit der Ein­brin­gung von Kapi­tal­ge­sell­schafts­an­tei­len ange­fal­le­ne Grund­er­werb­steu­er als sofort

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Grund­er­werbs­steu­er bei Anteils­ver­ei­ni­gung

Es ver­stößt nach einem aktu­el­len Urteil des Bun­des­fi­nanz­hofs nicht gegen die Richt­li­nie 69/​335/​EWG, dass eine Anteils­ver­ei­ni­gung in der Hand einer Akti­en­ge­sell­schaft, zu der es dadurch kommt, dass im Zuge einer Kapi­tal­erhö­hung Antei­le an einer mit­tel­bar oder unmit­tel­bar grund­be­sit­zen­den Gesell­schaft gegen Gewäh­rung neu­er Akti­en ein­ge­bracht wer­den, nach § 1 Abs. 3 Nr. 1 GrEStG

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