Nach dem Gerichts­be­scheid – Nicht­zu­las­sungs­be­schwer­de oder Antrag auf münd­li­che Ver­hand­lung?

Hat das Ver­wal­tungs­ge­richt durch Gerichts­be­scheid ent­schie­den, kön­nen die Betei­lig­ten zwar nach § 84 Abs. 2 Nr. 4 VwGO wäh­len, ob sie Nicht­zu­las­sungs­be­schwer­de ein­le­gen oder münd­li­che Ver­hand­lung bean­tra­gen. Ent­schei­den sie sich für eine Nicht­zu­las­sungs­be­schwer­de, müs­sen sie sich aber auf die vom Ver­wal­tungs­ge­richt fest­ge­stell­te Tat­sa­chen­grund­la­ge ein­las­sen. Die Betei­lig­ten kön­nen mit der Nicht­zu­las­sungs­be­schwer­de kei­ne Ver­fah­rens­rügen

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Wenn das Finanz­amt die Frist ver­säumt…

Bei der Beur­tei­lung, ob eine Behör­de sich die Ver­säu­mung einer gesetz­li­chen Frist als schuld­haft anrech­nen las­sen muss, gel­ten grund­sätz­lich die glei­chen Maß­stä­be, wie sie die Recht­spre­chung für das Ver­schul­den von Ange­hö­ri­gen der rechts- und steu­er­be­ra­ten­den Beru­fe ent­wi­ckelt hat ; d.h., das Ver­schul­den eines gesetz­li­chen Ver­tre­ters oder Bevoll­mäch­tig­ten steht dem eige­nen

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