Fahr­ver­bo­te zur Luft­rein­hal­tung – trotz Ret­tungs­ver­su­chen des Gesetz­ge­bers

Der Ver­wal­tungs­ge­richts­hof Baden-Wür­t­­te­m­berg in Mann­heim hat einer Kla­ge der Deut­schen Umwelt­hil­fe statt­ge­ge­ben und das Land ver­ur­teilt, den für die Stadt Reut­lin­gen gel­ten­den Luft­rein­hal­te­plan so zu ändern, dass die­ser die erfor­der­li­chen Maß­nah­men zur schnellst­mög­li­chen Ein­hal­tung des Jah­res­grenz­werts von 40 Mikrogramm/​Kubikmeter für Stick­stoff­di­oxid (NO2) ent­hält, d. h. im kon­kre­ten Fall Fahr­ver­bo­te in

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Die Finanz­kri­se – und das OMT-Pro­gramm der Euro­päi­schen Zen­tral­bank

Die Ver­fas­sungs­be­schwer­den und Organ­streit­ver­fah­ren gegen das OMT-Pro­­gramm der Euro­päi­schen Zen­tral­bank zum Ankauf von bör­sen­gän­gi­gen Schuld­ti­teln, ins­be­son­de­re Staats­an­lei­hen von Mit­glied­staa­ten der Euro­zo­ne, durch das Euro­sys­tem blie­ben jetzt vor dem Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt ohne Erfolg. In sei­nem das unbe­grenz­te Anlei­he­auf­kauf­pro­gramm der Euro­päi­schen Zen­tral­bank noch schlicht­weg für ver­fas­sungs­wid­rig gehal­ten und dem Gerichts­hof der Euro­päi­schen Uni­on

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Kon­kur­rie­ren­de Gesetz­ge­bung – und die abwei­chen­den Rege­lun­gen der Län­der

Hat ein Land (hier: Rhein­­land-Pfalz) von sei­ner Befug­nis; vom Bun­des­jagd­ge­setz gemäß Art. 72 Abs. 3 GG abzu­wei­chen, Gebrauch gemacht, ist kraft des Anwen­dungs­vor­rangs des spä­te­ren Lan­des­rechts für einen Rück­griff auf das kon­kur­rie­ren­de Bun­des­ge­setz nur noch in dem Umfang Raum, den das Lan­des­recht eröff­net. Das Jagd­we­sen gehört zur kon­kur­rie­ren­den Gesetz­ge­bung nach Art.

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Der fei­ne Unter­schied in der Umsatz­steu­er: Spring­pferd: 19% – Schlacht­pferd: 7%

Ob eine gesetz­lich geschul­de­te Steu­er i.S. von § 15 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 UStG vor­liegt, bestimmt sich unter Berück­sich­ti­gung des Uni­ons­rechts. Sieht das natio­na­le Recht für eine Leis­tung den ermä­ßig­ten Steu­er­satz vor, wäh­rend sie nach dem Uni­ons­recht dem Regel­steu­er­satz unter­liegt, kann sich der zum Vor­steu­er­ab­zug berech­tig­te Leis­tungs­emp­fän­ger auf den Anwen­dungs­vor­rang des

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Die huma­ni­tä­re Auf­ent­halts­er­laub­nis und der Anwen­dungs­vor­rangs des EU-Rechts

Der Ver­sa­gungs­grund des § 5 Abs. 4 i.V.m. § 54 Nr. 5 Auf­en­thG gilt auch bei Er­tei­lung einer hu­ma­ni­tä­ren Auf­ent­halts­er­laub­nis gemäß § 25 Abs. 2 Auf­en­thG. Der An­wen­dungs­vor­rang des Uni­ons­rechts ge­bie­tet je­doch eine Ein­schrän­kung auf Fäl­le, in denen der an­er­kann­te Flücht­ling aus schwer­wie­gen­den Grün­den als Ge­fahr für die Si­cher­heit der Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land an­zu­se­hen ist.

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