Arz­nei­mit­tel­wei­ter­ga­be zwi­schen deut­schen und EU-Apo­the­ken

Eine inlän­di­sche Apo­the­ke darf auf Bestel­lung ihrer Kun­den Arz­nei­mit­tel von einer Apo­the­ke aus dem EU-Aus­­­land (hier: Ungarn) bezie­hen und die bestell­ten Medi­ka­men­te mit Rech­nung der Bezugs­apo­the­ke an die Kun­den abge­ben. Die Klä­ge­rin des hier vom Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richts ent­schie­de­nen Fall ist selbst­stän­di­ge Apo­the­ke­rin. Seit 2008 bot sie ihren Kun­den an, Medi­ka­men­te kos­ten­güns­ti­ger

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Magnet­schmuck aus der Apo­the­ke

Ma­gnet­schmuck ist kei­ne apo­the­ken­üb­li­che Ware im Sin­ne von § 1a Abs. 10 Ap­Be­trO 2012 und darf daher nicht in Apo­the­ken an­ge­bo­ten und ver­kauft wer­den. Ein Ge­gen­stand ist der Ge­sund­heit von Men­schen un­mit­tel­bar dien­lich oder för­der­lich (§ 1a Abs. 10 Nr. 2 Ap­Be­trO), wenn er aus der Sicht eines ver­stän­di­gen Ver­brau­chers ob­jek­tiv

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Magnet­schmuck aus der Apo­the­ke

Mit Magne­ten ver­se­he­ne Schmuck­stü­cke gehö­ren nicht zu den apo­the­ken­üb­li­chen Waren und dür­fen des­halb in Apo­the­ken weder ange­bo­ten und ver­kauft wer­den. Dies ent­schied jetzt das Bun­des­ver­wal­tungs­ge­riht in dem Fall eines selbst­stän­di­gen Apo­the­kers, der sich gegen eine Ord­nungs­ver­fü­gung wand­te, mit der ihm die beklag­te Stadt Hamm den wei­te­ren Ver­kauf von Magnet­schmuck aus

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Selbst­be­die­nungs­apo­the­ke

Das Selbst­be­die­nungs­ver­bot für apo­the­ken­pflich­ti­ge Medi­ka­men­te ist aus Grün­de des Gemein­wohls gerecht­fer­tigt und ver­hält­nis­mä­ßig. So das Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt in dem hier vor­lie­gen­den Fall eines selb­stän­di­gen Apo­the­kers, dem der beklag­te Land­kreis durch Ord­nungs­ver­fü­gung unter­sagt hat­te, als apo­the­ken­pflich­tig gekenn­zeich­ne­te Arz­nei­mit­tel in der Selbst­be­die­nung zum Ver­kauf anzu­bie­ten. Der Apo­the­ker ver­tritt die Ansicht, dass das vom

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Geeich­te Tem­pe­ra­tur­mess­ge­rä­te in Apo­the­ken

Seit dem Inkraft­tre­ten des 1. Nach­trag zur 6. Aus­ga­be des Euro­päi­schen Arz­nei­buchs am 1. Febru­ar 2009 ist in Apo­the­ken auch die Ver­wen­dung auto­ma­ti­scher – kali­brier­ter – Schmelz­punkt­be­stim­mungs­ge­rä­te erlaubt, die nicht geeicht zu wer­den brau­chen. Auch wenn das Arz­nei­buch kei­ne Rechts­norm ist, wird es jedoch als Samm­lung fach­lich aner­kann­ter Regeln durch

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