Progressionsvorbehalt und Arbeitnehmer-Pauschbetrag

Pro­gres­si­ons­vor­be­halt und Arbeit­neh­mer-Pausch­be­trag

Zur Berech­nung des Pro­gres­si­ons­vor­be­halts sind steu­er­freie Leis­tun­gen nach § 32b Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 Buchst. j EStG (hier: Eltern­geld) nicht um den Arbeit­­neh­­mer-Pau­sch­be­­trag zu ver­min­dern, wenn bei der Ermitt­lung der Ein­künf­te aus nicht­selb­stän­di­ger Arbeit den Pausch­be­trag über­stei­gen­de Wer­bungs­kos­ten abge­zo­gen wur­den. Bezieht ein Steu­er­pflich­ti­ger gemäß § 3 Nr. 67 EStG steu­er­frei­es Eltern­geld, ist auf

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Arbeitnehmerpauschbetrag auch ohne Werbungskosten

Arbeit­neh­mer­pausch­be­trag auch ohne Wer­bungs­kos­ten

Der Steu­er­pflich­ti­ge, der Ein­nah­men aus nicht­selb­stän­di­ger Arbeit erzielt, hat einen Rechts­an­spruch auf den Ansatz des unge­kürz­ten Arbeit­­neh­­mer-Pau­sch­be­­tra­ges, selbst wenn fest­steht, dass kei­ne oder nur gerin­ge Wer­bungs­kos­ten ange­fal­len sind. Bei einem zwin­gen­den gesetz­li­chen Pausch­be­trag ver­bie­ten sich Über­le­gun­gen, ob im Ein­zel­fall die Besteue­rung ver­ein­facht wird oder nicht.

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