Die Kran­ken­kas­sen-Arbeits­ge­mein­schaft – und die akti­en­recht­li­che Schwei­ge­pflicht

Ein Zusam­men­schluss von Kran­ken­kas­sen zu einer Arbeits­ge­mein­schaft in der Rechts­form der Akti­en­ge­sell­schaft darf gegen­über auf­sichts­be­hörd­li­chen Aus­kunfts­ver­lan­gen nicht auf­grund akti­en­recht­li­cher Pflich­ten schwei­gen. In dem hier vom Bun­des­so­zi­al­ge­richt ent­schie­de­nen Fall hat­te eine bun­des­un­mit­tel­ba­re Betriebs­kran­ken­kas­se geklagt, ist zusam­men mit ande­ren Kran­ken­kas­sen Aktio­nä­rin einer Akti­en­ge­sell­schaft war, die als Arbeits­ge­mein­schaft für die betei­lig­ten Kran­ken­kas­sen ins­be­son­de­re

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Die Haf­tung der ARGE

Die im Rah­men der Hartz-IV-Refor­­men gebil­de­ten Arbeits­ge­mein­schaft nach § 44b SGB II kön­nen zwar vor den ordent­li­chen Gerich­ten ver­klagt wer­den. Einer Kla­ge auf Scha­dens­er­satz wegen Amts­pflicht­ver­let­zun­gen steht im Regel­fall jedoch die feh­len­de Pas­siv­le­gi­ti­ma­ti­on der Arbeits­ge­mein­schaft ent­ge­gen. Dies ent­schied jetzt der Bun­des­ge­richts­hof auf die Scha­dens­er­satz­kla­ge einer Kran­ken­kas­se gegen eine Arbeits­ge­mein­schaft. Zustän­dig

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ArGe ade

Der Zwei­te Senat des Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richts hat den Kom­mu­nal­ver­fas­sungs­be­schwer­den meh­re­rer Land­krei­se gegen orga­ni­sa­to­ri­sche Rege­lun­gen des Sozi­al­ge­setz­bu­ches Zwei­tes Buch (Grund­si­che­rung für Arbeit­su­chen­de) teil­wei­se statt­ge­ge­ben. Soweit sich die Beschwer­de­füh­rer gegen die Zuwei­sung der Zustän­dig­keit für ein­zel­ne Leis­tun­gen der Grund­si­che­rung für Arbeit­su­chen­de ("Hartz IV") ohne voll­stän­di­gen Aus­gleich der sich dar­aus erge­ben­den finan­zi­el­len Mehr­be­las­tun­gen gewandt

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