Lohn­zu­fluss im Rah­men eines Vor­stands­be­tei­li­gungs­mo­dells

Die ver­bil­lig­te Über­las­sung von Akti­en an Vor­stands­mit­glie­der einer Akti­en­ge­sell­schaft kann einen geld­wer­ten Vor­teil dar­stel­len und zu Arbeits­lohn füh­ren, wenn sich der Vor­teil nicht als not­wen­di­ge Begleit­erschei­nung einer betriebs­funk­tio­na­len Ziel­set­zung erweist, son­dern dem Vor­stands­mit­glied "für" sei­ne Arbeits­leis­tung gewährt wird. Aus dem Wort­laut des § 11 Abs. 2 BewG folgt nicht, dass der

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Arbeit­neh­mer­be­tei­li­gung durch Opti­ons­mo­del­le

Leis­tet der Arbeit­ge­ber im Rah­men eines aus­ge­la­ger­ten Opti­ons­mo­dells zur Ver­mö­gens­be­tei­li­gung der Arbeit­neh­mer Zuschüs­se an einen Drit­ten als Ent­gelt für die Über­nah­me von Kurs­ri­si­ken, so führt dies bei den Arbeit­neh­mern zu Sach­lohn, wenn die Risi­ko­über­nah­me des Drit­ten auf einer ver­trag­li­chen Ver­ein­ba­rung mit dem Arbeit­ge­ber beruht.

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