Die Bildschirmarbeitsbrille des Gerichtsvollziehers

Die Bild­schirm­ar­beits­bril­le des Gerichts­voll­zie­hers

Die uni­ons­recht­li­che Vor­ga­be aus Art. 9 Abs. 3 und 4 der RL 90/​270/​EWG, wonach die Aus­stat­tung eines Arbeit­neh­mers mit einer spe­zi­el­len Seh­hil­fe in kei­nem Fall zu einer finan­zi­el­len Mehr­be­las­tung des Arbeit­neh­mers füh­ren darf, schließt es aus, einen Gerichts­voll­zie­her dar­auf zu ver­wei­sen, er habe die Kos­ten für eine Bild­schirm­ar­beits­bril­le aus dem von ihm erwirt­schaf­te­ten,

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Unterrichtung des Betriebsrats über Arbeitsunfälle Dritter

Unter­rich­tung des Betriebs­rats über Arbeits­un­fäl­le Drit­ter

Der Betriebs­rat kann vom Arbeit­ge­ber ver­lan­gen, über Arbeits­un­fäl­le unter­rich­tet zu wer­den, wel­che Beschäf­tig­te eines ande­ren Unter­neh­mens im Zusam­men­hang mit der Nut­zung der betrieb­li­chen Infra­struk­tur des Arbeit­ge­bers erlei­den. Nach § 80 Abs. 2 Satz 1 BetrVG hat der Arbeit­ge­ber den Betriebs­rat zur Durch­füh­rung sei­ner Auf­ga­ben recht­zei­tig und umfas­send zu unter­rich­ten. Anspruchs­vor­aus­set­zung ist zum

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Ergonomie in der Industrie verhindert Fehler und erhöht die Produktivität

Ergo­no­mie in der Indus­trie ver­hin­dert Feh­ler und erhöht die Pro­duk­ti­vi­tät

Viel­leicht haben Sie bereits den Begriff "Ergo­no­mie" gehört. In eini­gen Bran­chen, wie bei­spiels­wei­se der Indus­trie, Ver­tei­di­gung und Trans­port wird die Ergo­no­mie all­ge­mein auch als "mensch­li­che Fak­to­ren" bezeich­net. In die­sem Arti­kel zei­gen wir, wie die Anwen­dung von Ergo­no­mie am Arbeits­platz die Qua­li­tät, Gesund­heit und Sicher­heit ver­bes­sern kann. Wis­sen­schaft­li­che Aspek­te der Ergo­no­mie

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Wenn Sicherheitsschuhe nicht getragen werden

Wenn Sicher­heits­schu­he nicht getra­gen wer­den

Trägt ein Mit­ar­bei­ter nicht die gemäß einer Betriebs­an­wei­sung vor­ge­schrie­be­ne per­sön­li­che Schutz­klei­dung, kann das zu einer Kün­di­gung des Arbeits­ver­hält­nis­ses füh­ren. So hat das Säch­si­sche Lan­des­ar­beits­ge­richt in dem hier vor­lie­gen­den Fall eines Arbeit­neh­mers ent­schie­den, der kei­ne Warn­wes­te getra­gen hat. Gleich­zei­tig ist das erst­in­stanz­li­che Urteil des Arbeits­ge­richts Zwi­ckau abge­än­dert wor­den. Seit dem 7.

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Gesundheitsschutz - und die Zuständigkeit des Gesamtbetriebsrats

Gesund­heits­schutz – und die Zustän­dig­keit des Gesamt­be­triebs­rats

Die ori­gi­nä­re Zustän­dig­keit des Gesamt­be­triebs­rats nach § 50 Abs. 1 Satz 1 BetrVG bezieht sich auf die Behand­lung einer Ange­le­gen­heit. Betref­fen Rege­lungs­ma­te­ri­en unter­schied­li­che Mit­be­stim­mungs­tat­be­stän­de, folgt aus der Zustän­dig­keit des Gesamt­be­triebs­rats für die eine Ange­le­gen­heit kei­ne sol­che für die ande­re. Nach § 87 Abs. 1 Nr. 7 BetrVG hat der Betriebs­rat bei betrieb­li­chen Rege­lun­gen über

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Mindestbesetzung mit Pflegepersonal - und die Mitbestimmung des Betriebsrats

Min­dest­be­set­zung mit Pfle­ge­per­so­nal – und die Mit­be­stim­mung des Betriebs­rats

Die Vor­ga­be einer Min­dest­be­set­zung mit Pfle­ge­per­so­nal ist eine Maß­nah­me, mit der einer Gesund­heits­ge­fähr­dung der eige­nen Beschäf­tig­ten durch Über­las­tung begeg­net wer­den kann. Der Betriebs­rat hat gemäß § 87 Abs. 1 Nr. 7 BetrVG i.V.m. §§ 3, 5 Arb­SchG ein erzwing­ba­res Mit­be­stim­mungs­recht zur Her­bei­füh­rung von betrieb­li­chen Schutz­maß­nah­men des Arbeit­ge­bers, mit denen Gesund­heits­schä­den bei kon­kre­ten Gefähr­dun­gen,

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