Über­nach­tungs­kos­ten und regel­mä­ßi­ge Arbeits­stät­te bei LKW-Fah­rern

Ein Fern­fah­rer darf die Kos­ten für die Fahr­ten von der Woh­nung zum LKW (LKW-Wech­­sel­­platz) in der tat­säch­lich ange­fal­le­nen Höhe als Wer­bungs­kos­ten abzie­hen, bei Kraft­fah­rern im Fern­ver­kehr erfül­len weder der LKW-Wech­­sel­­platz noch das Fahr­zeug die Merk­ma­le einer regel­mä­ßi­gen Arbeits­stät­te i.S. des § 9 Abs. 1 Satz 3 Nr. 4 EStG. Ein im Aus­land täti­ger Fern­fah­rer,

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Regel­mä­ßi­ge Arbeits­stät­te von Aus­zu­bil­den­den bei dua­len Aus­bil­dungs­gän­gen

Gemäß § 66 Abs. 1 Satz 1 EStG beträgt das Kin­der­geld für das ers­te Kind 184 €. In dem hier vom Finanz­ge­richt Baden­Würt­tem­berg ent­schie­de­nen Fall war nun ent­schei­dend, in wel­cher Höhe für das in einer Aus­bil­dung im Dua­len Sys­tem befind­li­che Kind Wer­bungs­kos­ten – für die Fahr­ten zur Arbeits­stät­te bzw. zur Aus­bil­dungs­stät­te – anzu­er­ken­nen

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Grenz­über­schrei­ten­der Arbeits­platz

Übt ein Arbeit­neh­mer sei­ne Tätig­keit in meh­re­ren Mit­glied­staa­ten aus, fin­det auf einen Rechts­streit über den Arbeits­ver­trag das Recht des Staa­tes Anwen­dung, in dem der Arbeit­neh­mer sei­ne beruf­li­chen Ver­pflich­tun­gen im Wesent­li­chen erfüllt. Es geht näm­lich dar­um, dem Arbeit­neh­mer als schwä­che­rer Ver­trags­par­tei einen ange­mes­se­nen Schutz zu gewäh­ren, ent­schied jetzt der Gerichts­hof der

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Regel­mä­ßi­ge Arbeits­stät­te für Leih­ar­beit­neh­mer

Ein Leih­ar­beit­neh­mer ver­fügt typi­scher­wei­se nicht über eine regel­mä­ßi­ge Arbeits­stät­te und kann damit grund­sätz­lich Ver­pfle­gungs­mehr­auf­wand gel­tend machen. In einem jetzt vom Bun­des­fi­nanz­hof ent­schie­de­nen Streit­fall war der Klä­ger in einem Hafen­ge­biet als Leih­ar­beit­neh­mer bei einem Unter­neh­men beschäf­tigt, das sei­ne Bediens­te­ten ver­schie­de­nen ande­ren Betrie­ben im Hafen­ge­biet jeweils kurz­fris­tig ent­spre­chend deren Bedarf über­las­sen hat­te.

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Arbeits­stät­te beim Kun­den?

Die betrieb­li­che Ein­rich­tung eines Kun­den des Arbeit­ge­bers ist kei­ne regel­mä­ßi­ge Arbeits­stät­te i.S. des § 9 Abs. 1 Satz 3 Nr. 4 EStG a.F. bzw. § 8 Abs. 2 Satz 3 EStG. Die Vor­schrif­ten kom­men dem­nach auch dann nicht zur Anwen­dung, wenn ein Arbeit­neh­mer bei einem Kun­den des Arbeit­ge­bers län­ger­fris­tig ein­ge­setzt ist.

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